Die in diesem Jahr entstandene Studie „Die Berge rufen. Archäologisch-anthropologische Studie zur Migration in die eisenzeitliche Montanlandschaft Siegerland (Nordrhein-Westfalen) anhand von Brandbestattungen“ von Manuel Zeiler, Sidney Sebald und Gisela Grupe kann hier als PDF eingesehen werden: Zeiler_et_al_2017_-_Die_Berge_rufen_Arch
Schlagwort-Archiv: Archäologie
Jetzt: Historisch wie archivisch interessante Kreiskulturausschusssitzung
Auf der Tagesordnung stehen u. a. folgende Themen:
1. Keltische Verhüttungswerkstatt Gerhardsseifen. Kostenbeteiligung zur Errichtung eines Präsentationsbaus
2. Aktives Museum Südwestfalen: Zuschuss zur Finanzierung einer halben Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters ab dem Haushaltsjahr 2018
3. Erweiterungsmaßnahme für das Aktive Museum Südwestfalen: Übertragung der für 2017 bewilligten Zuschussmittel in das Haushaltsjahr 2018
4. Einrichtung einer Dokumentationsstelle für Wirtschaftsgeschichte innerhalb des Kreisarchivs
5. Aktueller Sachstand des Buchprojekts „Zeitspuren in Siegerland und Wittgenstein. Das 19. Jahrhundert“, mdl. Vortrag
Aus der Tagesordnung geht leider nicht hervor, ob auch die CDU-Anfrage zur Archivsituation im Kreisgebiet zur Sprache kommen wird.
Literaturhinweis: M. Zeiler, Die Alte Burg bei Burbach, Kreis Siegen-Wittgenstein
„Südlich von Burbach überragt die Alte Burg das Heller- und Buchhellertal. Die eisenzeitliche Wallburg ist noch heute durch einige Erdwälle in der Landschaft erkennbar und wird durch mittelalterliche sowie moderne Strukturen des Bau- und Hüttenwesens überlagert. Manuel Zeiler fasst die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen zusammen und wirft mithilfe neuer Erkenntnisse seiner Forschungen einen Blick auf die Nutzung und Funktion der Alten Burg bei Burbach.“
M. Zeiler, Die Alte Burg bei Burbach, Kreis Siegen-Wittgenstein, in: Frühe Burgen in Westfalen, Heft 40, Münster 2017.
Das Heft kann bei der Altertumskommission für Westfalen für € 3,50 bezogen werden.
s. a. Blog zur LWL-Archäologie v. 17.10.17 zur Publikation
Nachbau eines keltischen Verhüttungsofens aus dem Siegerland liefert erste Ergebnisse

Eine kleine wissenschaftliche Sensation: Noch nie zuvor funktionierte die Verhüttung von Erz zu Eisen in einem solchen Rennofen-Nachbau.
Foto: LWL/ L. Klinke
Nach fünf Monaten war es endlich so weit: Der Nachbau eines keltischen Verhüttungsofens, wie ihn die Siegerländer vor über 2.000 Jahren benutzt haben, um Erz zu Eisen zu verarbeiten, ging in Betrieb. Damit gelingt einer Forschergruppe mit Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) etwas Neues: ein funktionierender Nachbau des größten Brennofens seiner Epoche in Europa entstand im LWL-Freilichtmuseum Hagen. Weiterlesen
Linktipp: Projekt der LWL-Archäologie zur eisenzeitlichen Metallurgie im LWL-Freilichtmuseum Hagen VII
Am 20. August beginnt die wichtigste Experimentphase der Verhüttung im Nachbau eines eisenzeitlichen Rennofens aus dem Siegerland, bei der die nötigen hohen Temperaturen durch die Verbrennung eines organischen Energieträgers gewährleistet werden wird. Das Blog der LWL-Archäologie widmet sich daher der Frage, ob Holz oder Holzkohle verwendet wurde.
Publikation zur Ur- und Frühgeschichte im Sauer- und Siegerland
[Reblog vom Blog der LWL-Archäologie, 03.08.2017]
Im Juli 2017 ist eine Übersichtspublikation erschienen, die den aktuellen Kenntnisstand der LWL-Archäologie zur sauer- und siergerländischen Ur- und Frühgeschichte behandelt.
Der Beitrag ist erschienen in der jüngsten Publikation des Geologischen Dienstes NRW (Krefeld) zu einem bestimmten Landschaftsraum, diesmal dem Sauer- und Siegerland bzw. dem Westfälischen Bergland. Das Projekt hat bereits eine längere Produktionsgeschichte hinter sich, so dass der Überblick immer wieder bis zur Drucklegung aktualisiert wurde.
Link zum Beitrag: Baales_et_al._2017_-_Sauer-und_Siegerlan .
Linktipp: Projekt der LWL-Archäologie zur eisenzeitlichen Metallurgie im LWL-Freilichtmuseum Hagen VI
Über das Ausheizen des Nachbaus eines eisenzeitlichen Verhüttungsofens aus dem Siegerland berichtet der jüngste Eintrag im Blog der LWL-Archäologie.
Linktipp: Projekt der LWL-Archäologie zur eisenzeitlichen Metallurgie im LWL-Freilichtmuseum Hagen V
Über die notwendigen Nachbesserungsarbeiten nach der Trockungsphase des Nachbaus eines eisenzeitlichen Verhüttungsofens aus dem Siegerland berichtet der jüngste Eintrag im Blog der LWL-Archäologie.
LWL-Archäologen datieren Kindelsberg in die Eisenzeit

Der Kindelsberg ist eine weithin sichtbare Landmarke.
Foto: LWL/H. Menne
Der Kindelsberg östlich von Kreuztal im Siegerland ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel. Er ist auch von archäologischem Interesse, da seine Datierung umstritten ist. Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) konnten nun Licht ins Dunkel bringen: Aktuelle Bohrproben ergeben, dass der Kindelsberg nicht aus dem Mittelalter stammt, sondern aus der Eisenzeit. Er ist somit weit über tausend Jahre älter als bisher angenommen und das Siegerland um eine seltene keltenzeitliche Wallburg reicher. Weiterlesen

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