„Reise ohne Rückkehr“

Vortragsreihe „Siegener Forum“ im KrönchenCenter zur Deportation der Siegener Juden nach Zamosc

 

Inge Frank (rechts) aus Weidenau (19) und ihr Cousin Artur Neumann (18) gehörten zu den Deportierten. Foto: Privatarchiv DietermannFast auf den Tag genau jährt sich am kommenden Donnerstag zum siebzigsten Mal die Deportation jüdischer Mitbürger in das Ghetto der polnischen Stadt Zamosc.

Unter dem Titel „Reise ohne Rückkehr“ widmet sich daher Klaus Dietermann diesem Anlass in einer PowerPointPräsentation im Rahmen eines zusätzlichen Vortrags des „Siegener Forum • Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“* im KrönchenCenter. Weiterlesen

Ausstellung: „Älteste Eisengewinnung in Rheinland-Pfalz“

Die Forschungen der Brüder Kipping im Raum Herdorf (Westerwald)
Sonderausstellung im Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen in Herdorf-Sassenroth in Kooperation mit dem Institut für Vor- und Frühgeschichte der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Dauer der Ausstellung: 24.03.2012 – 01.07.2012
Ort: Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen Weiterlesen

Historische Regionale 2013 Projekte

„Die Regionale ist ein Strukturförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von drei Jahren einer ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren. Die erst in 2007 gegründete Region Südwestfalen konnte auf Anhieb mit ihrer gemeinsamen Bewerbung überzeugen und ist Ausrichter für das Jahr 2013.“ Quelle:Link zur Regionale-Homepage
Lediglich drei Projekte dieser Leistungsschau der noch im Werden befindlichen Region sind eindeutig als historische Projekte anzusprechen und für das Kreisgebiet relevant: Weiterlesen

Ausstellung: „Martin Schulz – Farbenfreude(n)“

 Querschnitt aus seinem künstlerischen Schaffen, 20.04. – 20.05.2012

„Martin Schulz (1894-1968) studierte Kunst in Weimar, Berlin und München und ist auch heute noch vielen Siegerländern ein Begriff. Dabei erinnert man sich vielleicht weniger an den Maler, der in seiner Schaffenszeit besonders für den „zarten Ausdruck“ seiner Bilder bekannt war, als vielmehr an den Studienrat am Löhrtor-Gymnasium in Siegen. Hier hat er ab 1930 bis in die 1950er Jahre ganzen Schülergenerationen den besonderen Blick des Künstlers auf seine Umwelt vermittelt. Einen kleinen Ausschnitt seines Schaffens zeigt das Museum Wilnsdorf in der Ausstellung „Farbenfreude(n)“. Weiterlesen

Bildervortrag: Erinnerungen an „Pfannenberger Einigkeit“

27.04.2012, 19:00 – 21:00 Uhr
Neunkirchen-Salchendorf, Erlöserkirche, Gemeindesaal

Vor 50 Jahren wurde die Grube Pfannenberger Einigkeit geschlossen, am 18. April 1962 verloren 359 Grubenarbeiter der letzten Erzgrube des Siegerlandes ihren Arbeitsplatz. Gezeigt werden vom Heimatverein Fotografien der Grube und des Arbeitsalltags über und unter Tage in alten und neueren Bildern bis zum Tag der Schließung.
s. a.https://www.siwiarchiv.de/2012/04/18-april-1962/

Jahreshauptversammlung des Hilchenbacher Geschichtsverein e.V.

Vor Eintritt in die Tagesordnung wird Dr. Erwin Isenberg, Hilchenbach-Allenbach, einige Leseproben aus seinem neuen Buch „Die eingemauerte Nonne, historische Wirklichkeit und Fiktion oder ein Fall für die Belletristik?“ vortragen.

Zu diesen Leseproben sind auch interessierte Gäste herzlich eingeladen.
Link zur Verlagsinfo über das Buch
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Entstehungsgeschichte der Ruhr-Sieg-Eisenbahn und die Entwicklung des Siegener Bahnhofes.

Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“

Bahnhof Siegen, 1924

Die Entstehungsgeschichte, die Strecke und die „Schönbauten“ der Ruhr-Sieg-Eisenbahn und die Entwicklung des Siegener Bahnhofes. Ein Vortrag zur Baugeschichte der Eisenbahnstrecke Hagen – Siegen.

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Vortrag „Fritz Busch’s Aachener Jahre 1912 – 1918“

Als Fritz Busch sich 1912 um den Posten des städtischen Musikdirektors in Aachen bewarb, hatte er bereits mehrere Berufsetappen hinter sich. Aus Pyrmont, wo er die Kurkonzerte leitete, wurde er vom Fleck weg engagiert – gegen die überwältigende Menge von mehr als Hundert Mitbewerbern. In Aachen erlebte Busch eine bewegte Zeit, sowohl privat als auch beruflich. Er konnte auf soliden Klangkörpern aufbauen und brachte bald Uraufführungen; zusammen mit Busch bestritt Max Reger hier den letzten Konzertauftritt seines Lebens. Während Buschs Kriegsdienstes wurde das städtische Musikleben aufrechterhalten, wenn auch unter immer stärkeren Beeinträchtigungen. Im Sommer 1918 verließ Busch Aachen schon bevor sein Vertrag auslief, um sich in Stuttgart auch der Oper zuzuwenden.

Referentin: Almut Ochsmann, Karlsruhe

Do., 19.4.2012, KrönchenCenter Siegen, Vortragsraum, 19:30-21:30, Eintritt: 3 €
Programm der VHS Siegen

s. a. Link zu Busch-DVD-Artikel auf siwiarchiv.de

Auftakt des Siegener Kunstsommers – Chaos in der Geschichte?

Anlässlich des Siegener KunstSommers 2012, der mit der auf mehrere Schauplätze und viele Beteiligte verteilten Auftaktveranstaltung „kunstchaos“ seine aktuelle Fortsetzung findet, hat das Siegerlandmuseum im Oberen Schloss am Sonntag, 6. Mai 2012, von 12.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Im Siegerlandmuseum werden in 2012 umfangreiche Bau- und Sanierungsarbeiten durchgeführt. Daher müssen zeitweilig Dauerausstellungsbereiche geschlossen werden. Wirbitten unsere Besucher um Verständnis. Weiterlesen

„Der historische Hauberg“ – Farbfilm aus dem 1960er Jahren

 Sonntag, den 22. April 2012, 17:00, Museum Wilnsdorf

„Sie prägt die Landschaft des Siegerlandes: Die Haubergswirtschaft mit Niederwald und Kahlschlag ist jedem Menschen, ob einheimisch oder auf der Durchreise, jederzeit vor Augen. Mittlerweile gibt es sogar Bestrebungen, die klassische Siegerländer Waldbewirtschaftung Teil des Weltkulturerbes werden zu lassen.

Kein Wunder, dass die Arbeit im Hauberg bereits in vielen Bildbänden, Heimatkalendern und Filmen verewigt wurde; damit entstanden kostbare Zeugnisse der Siegerländer Geschichte und Tradition. Zu den Schwarz-Weiß-Aufnahmen für die Filme „Der Hauberg“ von 1950 und „Der Eisenwald“ von 1953 gesellte sich in den 1960er Jahren die Arbeit von Gerhard Schäfer aus Wahlbach, der noch einmal – und dieses Mal in Farbe – den historischen Hauberg zum Leben erweckte. Gemeinsam mit seinen Wahlbacher Freunden und dem Filmclub erstellte Schäfer eine mehr als 60-minütige Bilddokumentation aller klassischen Arbeiten.

Der Originalfilm wird vom „Regisseur“ am Sonntag, den 22. April 2012 ab 17.00 Uhr im Museum Wilnsdorf vorgestellt. Der Eintritt kostet 1,00 € (Erwachsene), 0,50 € (ermäßigt) bzw. 2 € (Familien).“

Homepage Museum Wilnsdorf

Zum Thema „Hauberg“ s. a. https://www.siwiarchiv.de/2012/02/hauberg-als-weltkulturerbe-eine-meinungsumfrage/