Veranstalter: Evangelische Studierendengemeinde
Vortrag „Jung-Stilling – ein außergewöhnliches Leben“
Veranstalter: Evangelische Studierendengemeinde
Jüdische Lebensgeschichten im 20. Jahrhundert“
Am 19.05.2011 wurde vor dem Haus Körnerstraße 5 in Siegen ein Stolperstein zum Gedenken an Robert Jagusch verlegt, der hier mit seiner Frau Paula, geborene Fechenbach, seinen letzten frei gewählten Wohnsitz hatte. Der nächste Vortrag im Rahmen der Reihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ erinnert an die kaum bekannten Lebensgeschichten der Eheleute. Referent im Siegener KrönchenCenter wird der Regionalhistoriker Dr. Ulrich F. Opfermann sein.
Der Vortrag findet statt am Donnerstag, den 16. Mai 2013, um 19.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter (3. OG), Markt 25, in 57072 Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 €. Weiterlesen

Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch (LWL) stellte in Bad Sassendorf das neue Buch zur „Südwestfälischen Gartenkultur“ vor.
(Foto: Bernd Brandemann)
In Bad Sassendorf präsentierte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das neue Buch „Parks und Gärten in Südwestfalen“. Darin ist die regionale Gartenkultur der Kreise Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, des Hochsauerlandkreises und des Märkischen Kreises dargestellt. Der Autor, Hartmut Kalle vom Westfälischen Amt für Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur, geht in seinen Beschreibungen auf die besondere regionaltypische Ausprägung ein.
Für den Kreis Siegen-Wittgenstein werden in dem Buch, das ab sofort im Buchhandel erhältlich ist, der Schlosspark Bad Berleburg und der Schlosspark Siegen dargestellt. Außerdem befindet sich darin ein Beitrag über Johann Moritz von Nassau-Siegen „Ein Siegener Fürst als Bauherr von fünf Gärten in vier Ländern auf zwei Kontinenten“. Weiterlesen
Als am 28. Mai 1934 in der südenglischen Provinz ein kleines Musikfestival as der Taufe gehoben wurde, konnte noch niemand ahnen, dass es bereits innerhalb kürzester Zeit einen enormen internationalen Ruf erwerben würde. Glyndebourne galt bereits seit dem Gründungsjahr als das Mozart-Opernfestival überhaupt, auch weil die Schallplatte unmittelbar zu seinem Ruf beitrug. Der Zweite Weltkrieg unterbrach das fruchtbare, ausschließlich auf private Initiative zurückgehende Unternehmen und nach dem Krieg waren zunächst Unstimmigleiten auszuräumen, die sich während der Zwangspause ergeben hatten. Buschs Rückkehr im Jahr 1950 war ein unmittelbarer Erfolg und als John Christie seine Musiker am 9. August 1951 nach Edinburgh verabschiedete, konnte niemand ahnen, dass man die Eröffungsvorstellung 1952 Buschs Gedenken widmen würde..
Dr. Jürgen Schaarwächter, Max-Reger-Institut, Karlsruhe
Veranstalter: VHS SIegen, Freundeskreis der Busch-Brüder, Max-Reger-Institut Karlsruhe
Ort: Siegen, KrönchenCenter, Markt 25
Datum: 25.04.2013, 19:30 Uhr
Eintritt: 3 €
Zu Fritz Busch auf Siwiarchiv s.:
https://www.siwiarchiv.de/2012/01/fritz-busch-dirigiert-die-staatskapelle-dresden-in-der-semperoper/
https://www.siwiarchiv.de/2012/04/vortrag-fritz-buschs-aachener-jahre-1912-1918/
https://www.siwiarchiv.de/2012/04/bruderbuschgedenkstatte-im-stadtarchiv-siegen/
https://www.siwiarchiv.de/2012/12/in-anderen-archiven-10-12-1950/
Fritz Busch in der Ausstellung „Verstummte Stimmen“
Ende des Monats geht Prof. Dr. Wilfried Reininghaus als Präsident des Landesarchivs NRW in den Ruhestand. Herr Reininghaus ist der erste Präsident des 2004 neu gegründeten Landesarchivs. In dieser wie auch in anderen Funktionen hat Herr Reininghaus das Archivwesen und die landesgeschichtliche Forschung in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen drei Jahrzehnten mit geprägt.
Reininghaus hat sich immer auch mit der Geschichte des Siegerlandes beschäftigt, so z. B. 1998 mit der Geschichte der Revolution von 1848 im Siegerland (Siegener Beiträge 3/1998) oder zuletzt bei der Herausgabe der Vincke-Tagebücher.
Zu Lothar Irle wurden hier bereits einige, auch biographische Beiträge publiziert. Irle als Pädagoge in der NS-Zeit ist bereits Thema wissenschaftlicher Publikationen gewesen, so dass der Fund in den Beständen des Landesarchivs NRW, Abteilung Westfalen, in Münster, eine Ergänzung darstellt.
Lothar Irle nahm als Vertreter der Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kreis Siegen an der ersten Schulungswoche für „Vererbungslehre, Erbgesundheitspflege, Rassen- und Familienkunde“ teil. Der Lehrgang wurde vom dem preußischen Kultusministerium angeschlossenen Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht organisiert. Er fand vom 25. bis zum 30. September 1933 in Berlin statt. Die Multiplikatorenschulung sollte fachlich und ideologisch geeignetes Personal in die Lage versetzen, die Lehrerkolleginnen und -kollegen vor Ort in dieser Thematik zu schulen.
Die Schulabteilung der Regierung zu Arnsberg bat die Teilnehmenden aus ihrem Zuständigkeitsbereich um, einen Bericht über diese Fortbildungsveranstaltung. Lothar Irle kam dieser Bitte am 12. Oktober 1933 nach:
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Lindner-Jarchow, Kordula (Red.): Pietistische Anfänge um 1700 in Nassau-Siegen. Laudationes und Vortrag anlässlich der Ehrenpromotion von Ulrich Weiß am 11. Mai 2011, Auditorium Maximum Universität Siegen, Siegener Universitätsreden 6, Siegen, 1. Aufl. 2013, 49 S.
Inhalt:
Annette Kurschus: Grußwort, S. 7
Georg Plasger: Laudatio, S. 9
Ulrich Weiß: „[…] aber die Frau Diesterwegin das Präsidium führen“. Pietistische Anfänge um 1700 in Nassau-Siegen, S. 15
Anmerkungen, S. 41
als große Schenkung an die Kunstsammlung des Kreises Siegen-Wittgenstein
Eine besondere Schenkung erhielt jetzt die Kunstsammlung des Kreises Siegen-Wittgenstein von Jemandem, der weiß, wie man Kunst sammelt: Barbara Lambrecht-Schadeberg, Mäzenin und Kennerin mit großer Leidenschaft für Kunst der Gegenwart erwarb vor 2 Jahren einige Werke des Siegener Künstlers Reinhold Köhler. Weiterlesen
“ ….. Vor inzwischen zehn Jahren hatten sich Erndtebrücker Bürgerinnen und Bürger erfolgreich dafür eingesetzt, dass eine Gedenktafel an der Kirchenmauer der Bergstraße angebracht wurde. Seit 2003 wird am 9. November vor dieser Tafel durch die Erndtebrücker Schulen der Menschen jüdischen Glaubens gedacht, die der nationalsozialistischen Ideologie zum Opfer fielen. Vor allem jungen Menschen wird so ins Gedächtnis gerufen, dass auch in Erndtebrück Menschen, die Jahrhunderte lang Bürger unserer Gemeinde waren, von den Nazis verfolgt, deportiert und ermordet worden sind. Weiterlesen
Hochkarätiger Künstlerwettbewerb gestartet – bis 1. Juli Vorschläge einreichen
Ab sofort sind Künstler in der Region aber auch bundesweit aufgerufen, ihre Vorstellungen und Entwürfe für die Gestaltung des künftigen Walter-Krämer-Platzes in Siegen einzureichen. Bis zum 1. Juli werden qualifizierte Vorschläge und Einsendungen von der Kreisklinikum Siegen GmbH als Grundstückseigentümerin und Ausloberin des Künstlerwettbewerbes entgegen genommen. „Mit dem Start des hochkarätigen Wettbewerbsverfahrens beginnt der wohl spannendste Abschnitt auf dem Weg zur angemessenen Würdigung von Walter Krämer, der in Siegen geboren wurde und als „Arzt von Buchenwald“ bekannt gewordenen ist. Ich freue mich auf viele interessante Vorschläge. Sie haben einen historischen Wert an sich, weil sie zeigen, in welcher Weise das Wirken Walter Krämers künstlerisch durchdacht und interpretiert werden kann“, betont Siegens Bürgermeister Steffen Mues. Gemeinsam mit Landrat Paul Breuer leitet Mues die mit der Vorbereitung und Umsetzung des Künstlerwettbewerbes befasste Walter Krämer Kommission, der auch der stellvertretende Stiftungsdirektor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Rikola-Gunnar Lüttgenau, angehört. Weiterlesen