Walter Krämer ist der „Größte“ Siegen-Wittgensteiner

Walter Krämer, der Arzt von Buchenwald, wurde mit 44 Prozent der abgegebenen Stimmen zum „Größten“ Siegen-Wittgensteiner gewählt. Landrat Andreas Müller hat das Ergebnis der Aktion „Rechenkünstler & Meistermaler“ beim „Tag der offenen Tür“ am 8. Juli im Kreishaus bekannt gegeben.

Walter Krämer ist der „Größte“ Siegen-Wittgensteiner. Der Politiker und sogenannte „Arzt von Buchenwald“ konnte sich in einer Abstimmung im Rahmen des Jubiläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“ mit 44 Prozent der abgegebenen Stimmen durchsetzen. Platz 2 belegte der Dirigent Fritz Busch, der sich weigerte für die Nazis tätig zu werden. Er erhielt 33,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Auf Platz 3 landete der Augenarzt und Wirtschaftswissenschaftler Johann Heinrich Jung-Stilling aus Hilchenbach-Grund mit 6,8 Prozent der Stimmen.

Kreisarchivar enthüllt den 2. Platz: Fritz Busch.
Quelle: Facebook-Seite „SiWi200“, 8.7.2017

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Vortrag „Raum-Geschichte-Identität“

Im Rahmen der Veranstaltungen zum 125. Geburtstag von Walter Krämer spricht der Siegener Geschichtsdidaktiker Dr. Jens Aspelmeier, Kompetenzteam Kreis Siegen-Wittgenstein Lehrerfortbildung, am

13. Juli 2017, 19:00 Uhr,  im Aktiven Museum Südwestfalen, Siegen, Obergraben.

Wanderung auf den Spuren Wilhelm Münkers

Der Fabrikant und Ehrenbürger Wilhelm Münker war ein begeisterter Wanderer, Heimatschützer, ein Vorbild an Zivilcourage und Mitbegründer des Jugendherbergswerkes. Er wurde nicht müde, den Menschen die Schönheiten von Natur, Heimat und Menschsein nahe zu bringen und gegen drohende Gefahren zu kämpfen. Mit dem Kulturlandschaftsführer Michael Thon können Interessierte am Samstag, 8. Juli, von 14:00 bis 16:30 Uhr entlang der Lebensstationen, die Wilhelm Münker, dem Begründer des Jugendherbergswerkes, und Hilchenbach verbinden, wandern.
Treffunkt ist in Hilchenbach die Jugendherberge, Wilhelm Münker-Straße 9.

Eine Anmeldung nicht erforderlich. Das Teilnahmeentgelt beträgt 5 € pro Person. Bitte festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung nicht vergessen.

Vortrag „Orte-Personen-Themen: 200 Jahre Geschichte des Altkreises Siegen“


Gymnasium Wilnsdorf, Raum A011, Hoheroth 94, 06.07.2017, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Der Vortrag rückt am Beispiel ausgewählter Themen die Wirkungsstätten der Kreisverwaltung und ihre leitenden Personen (Landräte) in den Blickpunkt des Jubliläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“. Der Historiker Dr. Bernd Plaum skizziert damit nicht nur ein Geschichte der Kreisverwaltung, sondern zugleich auch eine Geschichte des Altkreises Siegen.

Vortrag „Der Freudenberger Uhrmacher Johann Peter Stahlschmidt“

5. Juli 2017, 19:30 Uhr, im 4FACHWERK-Mittendrin-Museum mit Ian D. Fowler

Foto: Bernd Brandemann


Im Juli 2017 wird das Haus „Oranienstraße 31“ in der Freudenberger Altstadt als „Denkmal des Monats“ der Arbeitsgemeinschaft Historischer Stadt- und Ortskerne vorgestellt. In diesem Hause lebte und arbeitete einst Johann Peter Stahlschmidt (18. Juli 1751- 6. Oktober 1833), der so maßgeblich die Siegerländer Uhrentradition mit beeinflusste.
Vor diesem Hintergrund wird sich am 5. Juli 2017, 19:30 Uhr, im 4FACHWERK-Mittendrin-Museum der renommierte Uhrenhistoriker Ian D. Fowler mit dem Lebensweg und der handwerklichen Tätigkeit von Johann Peter Stahlschmidt beschäftigen.
Der Referent gilt als ausgewiesener Experte und hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit der Thematik befasst. Weiterlesen

Vortrag „Orte-Personen-Themen: 200 Jahre Geschichte des Altkreises Siegen“

Otto-Reiffenrath-Haus, Kleiner Saal, Neunkirchen, Bahnhofstr. 1, 29.06.2017, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Der Vortrag rückt am Beispiel ausgewählter Themen die Wirkungsstätten der Kreisverwaltung und ihre leitenden Personen (Landräte) in den Blickpunkt des Jubliläums „200 Jahre Kreise Siegen und Wittgenstein“. Der Historiker Dr. Bernd Plaum skizziert damit nicht nur ein Geschichte der Kreisverwaltung, sondern zugleich auch eine Geschichte des Altkreises Siegen.

Ausstellung „Rubens in Antwerpen“

Siegerlandmuseum, 25. Juni bis 03. September 2017

Antwerpen hat eine sehr wechselvolle Geschichte vorzuweisen. Mal katholisch, dann wieder calvinistisch, nahm die Entwicklung eine neue Wende, als die 1595 zu neuen Statthalter der Niederlande ernannten Albert VII. von Österreich (1559-1621) und die Spanische Infantin Isabella Clara Eugenia (1566-1633) im April 1609 einen zwölfjährigen Waffenstillstand mit den nördlichen Provinzen erreichten. Antwerpen wurde zu einer der Hochburgen der Gegenreformation. Alle Mönchsorden ließen sich in der Stadt nieder, förderten das Theologiestudium und wurden zu Schulen der später führenden Intellektuellen. Verklärte Gottesfurcht und die allmächtige katholische Kirche prägten das tägliche Leben in der Stadt und bestimmten Lehre wie Kunst. Gebetbücher und fromme Schriften für das Volk, Lehrbücher der Jesuiten-, Augustiner- und Dominikanerschulen wurden in der flämischen Hafenstadt gedruckt. Sie stammten nicht selten aus der Werkstatt Plantin-Moretus, den Monopolisten und Lieferanten der spanischen Krone und der Kolonien. Weiterlesen