Literaturhinweis: Thomas A. Bartolosch „Grüße aus dem Siegtal“

bartoloschsiegtalEin Bildband mit historischen Ansichtskarten von der Quelle bis zur Mündung der Sieg ist soeben neu erschienen. Dr. Thomas A. Bartolosch aus Betzdorf/Sieg, Historiker an der Universität Siegen, hat eine Auswahl an Karten aus den Beständen des Sammlers Günter Gelhausen aus Breitscheidt bei Hamm/Sieg vorgelegt, ergänzt durch Ansichten aus der Sammlung seines vor Jahren verstorbenen Vaters Helmut Bartolosch – jeweils mit kurzweiligen, informativen Texten versehen. Das Siegtal steht derzeit hoch im Kurs – aus der Perspektive des Umwelt- und Naturschutzes als auch aus touristischer Sicht. Wie aber sah das Siegtal vor hundert Jahren aus – im Kaiserreich? Bartolosch recherchierte und stieß auf die Ansichtskarte als beliebtes Massen- und Bildmedium der Zeit. Eine für uns heute aufschlussreiche Quelle. Weiterlesen

„Jahrhundert“-Fund zur Geschichte Büschergrunds

Hilfe beim Entziffern der Akten gesucht


Dem Ortsheimatpfleger von Büschergrund, Manfred Flender, ist nach einiger Suche quasi ein „Jahrhundert-Fund“ gelungen. Im Freudenberger Stadtarchiv stellte er jetzt ein Konvolut von Aktenstücken vor, die zum Teil bis 1718 zurückreichen und offensichtlich zwei wichtige Facetten der Büschergründer Geschichte berühren: Weiterlesen

Europäische Tagung „Offene Archive 2.2“ in Siegen

Auch „Siegerländer Krüstchen“ und „Kochs Ecke“ waren Thema

14122015„Der Weg der Archivare in die Welt der sozialen Medien“ war jetzt das Thema einer zweitägigen Tagung im Kulturhaus Lÿz, an der 80 Archivare aus Deutschland, der Schweiz, Dänemark, Großbritannien und Kasachstan teilgenommen haben. Der Kreis Siegen-Wittgenstein hatte dazu eingeladen.
Landrat Andreas Müller begrüßte die Gäste und betonte u.a. die Bedeutung der Archivierung von Inhalten sozialer Medien: „Jeder – mich eingeschlossen –, der sich im Web 2.0 bewegt, wird zustimmen, dass sich Archivarinnen und Archivare der Frage stellen müssen, wie Inhalte, die in sozialen Medien verbreitet werden, für die Nachwelt dokumentiert werden können. Natürlich gibt es in diesem Bereich viel Banales. Aber die Sozialen Medien werden auch von zahlreichen Initiativen geprägt, die zunächst im virtuellen Raum entstehen, aber dann zu Lebenswirklichkeiten werden. Das sollte auf jeden Fall in Archiven bewahrt werden.“
Weitere Grußworte sprachen Dr. Marcus Stumpf (LWL-Archivamt für Westfalen, Münster) für die Bundeskonferenz der Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag und Dr. Joachim Kemper (Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt Main) für ICARUS, einem europaweit agierendem Verein, der Archive bei dem Unterfangen unterstützt, sich den Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu stellen. Weiterlesen