Der Wendener Bürgermeister Peter Brüser konnte gemeinsam mit der Museumsleitung Monika Löcken rund 35 ehren- und hauptamtliche Eisenstraßeakteure begrüßen, die sich im Museum Wendener Hütte eingefunden haben, um unter dem Motto „Wir sind schon unterwegs“ das gemeinsame kulturtouristische Netzwerk „Eisenstraße Südwestfalen“ der Öffentlichkeit vorzustellen. Weiterlesen
Autorenarchiv: archivar
Stadtjugendring Siegen: Heute letzte Stolpersteinverlegung in diesem Jahr
Mit einer besonderen Aktion schließt der Stadtjugendring die Stolpersteinaktion für dieses Jahr ab.
Heute um 14.00 Uhr wird der Familie Landesmann gedacht. Im Rahmen eines Schüleraustauschs zwischen der Berta-von-Suttner- Gesamtschule und ihrer Partnerschule im polnischen Zakopane werden die Schülerinnen und Schüler eigenhändig die Gedenksteine für das Ehepaar Markus und Sophie Landesmann mit ihren Kindern Kurt und Ruth in der Frankfurter Str. 2 in den Gehweg legen. Nach ihrer Deportation 1938 in die Ghettos von Lodz bzw Riga verliert sich die Spur der gesamten Familie.
Wie immer werden alle interessierten Menschen zu den einzelnen Verlegestellen herzlich eingeladen.
Damit wurden alleine in diesem Jahr 39 neue Stolpersteine in Siegen verlegt und jeder einzelne Stein erinnert an ein ganz persönliches Schicksal.
Aber schon im Oktober wird das Projekt mit einer Jugendgruppe aus dem Blauen Kreuz in Eiserfeld fortgesetzt, somit werden auch im folgenden Jahr weitere Steine in Siegen verlegt.
Quelle: inside, 11.9.2012
Vortrag: „‚Wir beantragen ? unverzüglich umzubenennen.‘ …..
Straßenumbenennungen in Westfalen und Lippe im Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit“
Mittwoch, 19. September 2012, 19.00 Uhr
Altes Lyzeum in Olpe, Franziskanerstr. 8, 57462 Olpe
Veranstaltung des Stadtarchivs Olpe und des Heimatvereins für Olpe und Umgebung e.V.
Referent: Dr. Marcus Weidner, Münster:
Ein Tipp für alle, die den Vortrag Weidners im Frühjahr in Siegen verpasst haben! Weiterlesen
Landrat Albert von Dörnberg (1855-1873). Biographische Notizen.
Albert Heinrich Leopold Karl Freiherr von Dörnberg
· * 15.12 1824 in Schleusingen/Thüringen, + 16.10.1915 in Königsberg
· Eltern: Karl Wilhelm Heinrich Frhr. v. D. preuß. Oberforstmeister [hess. Uradel, Stammsitz: Herzberg] und Emma von Rohr
· reformiert
· verheiratet Siegen 12.5.1862 mit Emilie Pönsgen geb in Schleiden 26.3.1836 [Karl Pönsgen, Hüttenbesitzer in Schleiden, Friederike Henriette Wilhelmine Franz]
· 3 Söhne, 5 Töchter
· Abitur am Gymnasium in Arnsberg
· kein Militärdienst Weiterlesen
Vortrag „Die Anfänge des Tourismus in Wittgenstein
18. September 2012, 19:30, Bad Laasphe, Haus des Gastes, Eintritt: 3 €
Bernd Geier zeigt anhand von zahlreichen Bildern die ersten touristischen Gehversuche in Wittgenstein und beleuchtet ein interessantes Kapitel heimischer Wirtschaftsgeschichte
Um die Wende des 20. Jahrhunderts versuchten die Wittgensteiner Sommerfrischler in das Ländchen zu locken. Nach den bescheidenen und oftmals unbeholfenen Anfängen der Kaiserzeit wurde der Tourismus in den zwanziger und dreißiger Jahren zu einem ansehnlichen Wirtschaftsfaktor in der strukturschwachen Region.
Heute: Verlegung von Stolpersteinen in Siegen
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr setzt der Stadtjugendring Siegen e.V. in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich- jüdischen Zusammenarbeit und dem Aktiven Museum die Verlegung der bronzenen Gedenksteine für Verfolgte des Nationalsozialismus fort.
Heute beginnt die Aktion um 17.00 Uhr in der Hundgasse 22 mit dem Setzen des Stolpersteins für Fanni Rosenthal, die im Februar 1943 in Auschwitz ermordet wurde.
Im Anschluss erfolgt um 17.30 Uhr die Verlegung für das Ehepaar Rauh vor der Hausnummer 12 in der Leimbachstraße. Beide ehemaligen Siegener Bürger wurden im Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert, bevor sie bereits im September 1942 in Treblinka ihr Leben lassen mussten.
Der letzte Verlegepunkt um 18.00 Uhr liegt auf dem heutigen Radweg unterhalb der Fußgängerbrücke vom Bahnhof in die Tiergartenstraße. In der damaligen Austraße wohnte Frau Selma Frank, die das Konzentrationslager Theresienstadt überlebte und 1952 starb.
Quelle: inside, 11.9.12
Vortrag „Militärkirchenbücher als unbekannte genealogische Quellen“
Gerhard Moisel stellt am Freitag, 14. September, 20 Uhr, Haus der Kirche (Burgstraße 21) „Militärkirchenbücher als unbekannte genealogische Quellen“ im Rahmen der Familienkundliche Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein vor.
Tag des offenen Denkmals 2012
Liste der offenen Denkmäler im Kreis Siegen Wittgenstein mit weiterführenden Information zu folgenden Objekten:
Bad Berleburg: Schloss, Goetheplatz 8, 57319 Bad Berleburg
Bad Laasphe: Industriemuseum Trafostation Amalienhütte, Auweg, 57334 Bad Laasphe Niederlaasphe
Bad Laasphe: Druckerei Ernst Schmidt, Bahnhofstr. 41, 57334 Bad Laasphe
Freudenberg: Haus Bettendorf, Kölner Straße 12, 57258 Freudenberg
Hilchenbach: Fachwerkbauernhaus, Dorfstraße 10, 57271 Hilchenbach Vormwald
Hilchenbach: Fachwerkhaus, Glück-Auf-Straße 35, 57271 Hilchenbach Müsen
Hilchenbach: Ginsburg, Schlossberg 1, 57271 Hilchenbach Grund
Hilchenbach: Gymnasium Stift Keppel mit Internatsmuseum, Stift-Keppel-Weg 37, 57271 Hilchenbach Allenbach
Netphen: Wassermühle Nenkersdorf, Sieg-Lahn-Straße 70, 57250 Netphen Nenkersdorf
Siegen: Siegerlandmuseum im Oberen Schloss, Burgstraße, 57072 Siegen
Wilnsdorf: Förderturm, Grimbergstraße, 57234 Wilnsdorf Niederdielfen
Wilnsdorf: Kapellenschule, Oranienstraße 4, 57234 Wilnsdorf Oberdielfen
Wilnsdorf: Wassermühle, Zum Mühlenweiher 8, 57234 Wilnsdorf Niederdielfen
Bundeswettbewerb „Vertraute Fremde“ – Themenideen:
Zum bereits hier vorgestellten Geschichtswettbewerb folgen einige Themenidee für das Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein. Dank hierfür gilt dem Koblenzer Geschichtsdidaktiker Daniel Bernsen, der in seinem Weblog ebenfalls Themenideen publiziert hat, für das Brainstorming!
1) Simultankirchen: St. Johannes der Täufer , Wilnsdorf-Rödgen
Ausstellung über Opfer der NS-Euthanasie aus Siegen-Wittgenstein
und der Umgang mit Menschen mit Behinderung heute
Stefan Kummer, Student der Geschichts- und Politikwissenschaft an der Universität Münster und Vorstandsmitglied des Aktiven Museums Südwestfalen, befasste sich in seiner Magisterarbeit mit den regionalen Opfer der NS-„Euthanasie“-Verbrechen.
Mindestens 300.000 Menschen mit Behinderung oder/und psychischer Krankheit wurden „zum Wohle der Reinheit des Volkskörpers“ von den Nationalsozialisten als „lebensunwerte Ballastexistenzen“ kategorisiert und ermordet.
Mindestens 100 Personen aus dem heutigen Kreis Siegen-Wittgenstein fielen dem Krankenmord, getarnt durch die verharmlosende Bezeichnung „Euthanasie“, zum Opfer. Obwohl die NS-„Euthanasie“ die erste systematisch ausgeführte Massentötung im „Dritten Reich“ war, beginnt die regionale Aufarbeitung dieses Kapitels der NS-Vergangenheit gerade erst. Weiterlesen

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