Jetzt: Historisch wie archivisch interessante Kreiskulturausschusssitzung

Auf der Tagesordnung stehen u. a. folgende Themen:
1. Keltische Verhüttungswerkstatt Gerhardsseifen. Kostenbeteiligung zur Errichtung eines Präsentationsbaus
2. Aktives Museum Südwestfalen: Zuschuss zur Finanzierung einer halben Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters ab dem Haushaltsjahr 2018
3. Erweiterungsmaßnahme für das Aktive Museum Südwestfalen: Übertragung der für 2017 bewilligten Zuschussmittel in das Haushaltsjahr 2018
4. Einrichtung einer Dokumentationsstelle für Wirtschaftsgeschichte innerhalb des Kreisarchivs
5. Aktueller Sachstand des Buchprojekts „Zeitspuren in Siegerland und Wittgenstein. Das 19. Jahrhundert“, mdl. Vortrag

Aus der Tagesordnung geht leider nicht hervor, ob auch die CDU-Anfrage zur Archivsituation im Kreisgebiet zur Sprache kommen wird.

2 Gedanken zu „Jetzt: Historisch wie archivisch interessante Kreiskulturausschusssitzung

  1. Eine Anmerkung zu Punkt 4:
    Das etwas irreführend als „Dokumentationsstelle“ bezeichnete Unternehmen wird sicherlich jeder begrüßen – warum aber muss es unbedingt exklusiv beim Kreisarchiv angesiedelt sein und das dortige Raumangebot schmälern? Die erste Konzeption ist 10 Jahre alt; inzwischen gibt es „Zeit.Raum Siegen“ mit anscheinend ganz ähnlichen Motiven, nur eben bisher lokal statt regional orientiert. Was spricht dagegen, den Horizont des schon bestehenden Projektes einfach zu erweitern und als neuen Kooperationspartner das Kreisarchiv mit ins Boot zu holen? Soweit Präsentationen in einem „Schauraum“ angeboten werden sollen, wären dafür räumlich das Siegerlandmuseum und geschichtsdidaktisch die Uni prädestiniert, nicht das Kreisarchiv. Dieses könnte sich auf die fachhistorische Zuarbeit konzentrieren, womit die bereits für die „Dok.-Stelle“ vorgesehene Archivmitarbeiterin gut ausgelastet wäre und sich nicht von den pädagogischen und logistischen Aspekten, für welche die anderen Partner zuständig sind, ablenken lassen müsste.

    • Ich würde es sehr begrüßen, wenn dieser Gedankengang in die politischen Diskussion Einzug findet. Denn die Errichtung der Dokumentationsstelle ist ein Beschluss der Kreistages, den die Verwaltung ja zunächst einmal umzusetzen hat.

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