
Quelle: Hellerthaler Zeitung, 4. Februar 1933
Literatur:
Dieter Pfau: Christenkreuz und Hakenkreuz. Siegen und das Siegerland am Vorabend des „Dritten Reiches“, Bielefeld 2000 [S. 190 – 191 zum Januar 1933]
Zu Karl Friedrich Kolbow s. a.:
– Seite „Karl-Friedrich Kolbow“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 10. Dezember 2025, 16:41 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Karl-Friedrich_Kolbow&oldid=262302146 (Abgerufen: 28. Januar 2026, 12:17 UTC)
– Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein, Artikel Karl Friedrich Kolbow
– Kurzbiografie im Projekt „Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien“
Quellen:
Bundesarchiv, Berlin
– R 9361-II/ Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der NSDAP / Parteikorrespondenz, Nr. 557743, Kolbow, Karl Friedrich, * 20.11.1899
– R 49 Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums /9114, Kolbow, Karl Friedrich, Landeshauptmann der Provinz Westfalen
– R 3003 Oberreichsanwalt beim Reichsgericht /14356, Kolbow, Karl Friedrich, Wohnort: Freiberg / Sa., Strafprozessakte

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Bei Herrn Sieler handelte es sich um Heinrich Sieler, geb. am 26.11.1893 in Ottweiler (?). Sieler nahm von 1914-1918 am Ersten Weltkrieg teil. Sein letzter militärischer Rang war Major. Nach dem 1. Weltkrieg setzte er sein Studium zum Wärme- und Betriebsingenieur fort. Später arbeitete Sieler als Ingenieur in Herdorf (Kr. Altenkirchen);
Im August 1931 erfolgte sein Eintritt in die NSDAP. Ferner gehörte er der SA an und bekleidete dort den Rang eines SA-Sturmbannführers. Ab dem 23.01.1933 war Sieler Referent Fl. beim Stab der SA-Untergruppe Koblenz-Trier. Von Mai 1933 bis zum 30.10.1934 war Heinrich Sieler NSDAP-Kreisleiter von Altenkirchen. Ende 1934 ging Sieler als Landesgruppenführer der Landesgruppe Westfalen im DLV nach Dortmund. Einige Zeit war er auch als Adjutant des früheren Dortmunder Polizeipräsidenten SA-Gruppenführers Schepmann. Im März 1936 wurde er Direktor des Arbeitshauses in Benninghausen, Krs. Lippstadt. Ende Augsut 1937 gabe Heinrich Sieler seine Tätigkeit in Benninghausen auf, um in den Dienst der Luftwaffe zu treten. Ab April 1937 war er NSFK-Gruppenfuhrer der Guppe 10 (Westfalen) in Dortmund. Im September 1943 wurde Sieler vom NSFK-Korpsführer mit einer neuen Aufgabe in Koblenz beauftragt. Am 1. April 1944 übernahm er wieder die Gruppenführung in Dortmund.
April 1938 wurde er erfolglos zum Reichstag vorgeschlagen.
Quellen:
– Auswertung des NRW-Zeitungsprotals [Suche: „Pg. Sieler“]
– E Maier, Biographisches Organisationshandbuch der NSDAP und ihrer Gliederungen im Gebiet des heutigen Landes Rheinland-Pfalz, Mainz 2009 [Nr- 285], (Q: LHA Ko Best. 403 Nr. 16739; Dorfey, Beate: „Goldfasane“ oder Hoheitsträger der Kreise? Die Kreisleiter im Gau Koblenz-Trier, in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 29, 2003, S. 297 – 424; Lilla, Joachim (Bearb.): Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 19331945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nati onalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924, Düsseldorf 2004 ; Miller, Michael D. / Collins, Gareth: Axis Biographical Research. An apolitical military history site)
Weitere noch zu sichtende Archivalien:
– Bundesarchiv Berlin, R 9361-III (Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA)/569500, Sieler, Heinrich, 26.11.1893
– Bundesarchiv Freiburg, PERS 6 (Personalunterlagen von Angehörigen der Reichswehr und Wehrmacht)/13146, Sieler, Heinrich August Ernst,* 26.11.1893 in Reden / Ottweiler, gest. 6.4.1965 in Königswinter, Major der Luftwaffe
– Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, NW 1097 (SBE Hauptausschuss Stadtkreis Dortmund), Nr. 20913, Entnazifizierungsakte Heinrich Sieler, geb. 26.11.1893, Ingenieur
– Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland, NW 1037-BVI (SBE Der Sonderbeauftragte für die Entnazifizierung im Lande NW), Nr. 9705, Entnazifizierung Heinrich Sieler , geb. 26.11.1893 (Ingenieur), Link