Gerhard Moisel mit Ehrennadel der Freudenberger Heimatvereine ausgezeichnet

In der Laudatio zu der Auszeichnung im Freudenberger Rathaussaal hieß es: „Mit dem Namen von Gerhard Moisel verbinden sich automatisch sein Wohnort und seine Wirkungsstätte Heisberg. Wirkungsstätte Heimatverein und Wirkungsstätte Backes, so kennen wir Gerhard Moisel seit vielen Jahren.
Aber ebenso ist der Name Gerhard Moisel mit dem Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein verbunden, in dem er quasi sachkundiger und zuverlässiger Botschafter Freudenbergs in dessen Vorstand mitwirkt. Er ist dort das Urgestein der „Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft“, die forscht, recherchiert, vielfältige Veröffentlichungen auf den Weg gibt und sich darüber hinaus an jedem zweiten Freitag im Monat zu Vorträgen zusammen findet. Das ist bestens gelebte Kontinuität! Gerhard Moisel ist regelmäßiger Autor im „Siegerland“, der sehr renommierten Zeitschrift des genannten Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein. Immer wieder schreibt Gerhard Moisel auch für unsere Heimatschrift „Freudenberg im Zeitgeschehen“. Gerhard Moisel gehört zu den bewundernswerten Menschen, bei denen sich berufliche Passion mit den ehrenamtlichen Ambitionen aufs Beste verbinden. Er arbeitet im Archiv des Evangelischen Kirchenkreises und verfügt allen deshalb schon über einen ungeheueren Erfahrungs- und Wissensschatz. Er gilt als sehr kluger Beobachter und Sachwalter der Geschichtsforschung, ein unentbehrlicher Ratgeber für viele Autoren und Veröffentlichungen. Gerhard Moisel ist dabei ein außerordentlich liebenswürdiger Mensch, der die Zusammenarbeit immer wieder Freude bereiten lässt. Viele Geschichtsforscher schauen zu Recht zu ihm auf – und wir sind stolz, dass er zu uns gehört und überreichen sehr gerne die Auszeichnung, die er sich in so vielfältiger Weise verdient hat“. (Text: Bernd Brandemann)
Quelle: Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereinverein, Aktuelles
s. a. Arbeitsgemeinschaft Freudenberg Heimatverein e. V., Homepage

Freudenberg im Zeitgeschehen 2/2014 liegt vor

FIZ22014Traditionell erscheint die zweite Ausgabe der Heimatzeitschrift „Freudenberg im Zeitgeschehen“ Anfang Dezember. So liegt auch in diesem Jahr die das neueste FiZ druckfrisch vor.

Dem Anlass entsprechend eröffnet das Heft mit einem Weihnachtsgedicht von Ulla d’Amico. Die Berlinerin Dr. Bettina Schwacke erinnert an einen Weihnachtsbrief, der sie einst von ihrem Großvater Remko Walther Siebel aus Freudenberg erreichte. Das neue FiZ-Redaktionsmitglied Teo Schwarz geht dem „Spritzenverband und dem Spritzenhaus in Oberfischbach im 19. Jahrhundert“ auf die Spur.
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Vor 40 Jahren: Kreis Siegen-Wittgenstein gebildet

Vor 40 Jahren entstand der Kreis Siegen-Wittgenstein aus dem langem Prozess der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen – auf die Studie des Siegener Politikwissenschaftlers Prof. Jürgen Bellers wird hier verwiesen.
Zu diesem Anlass stellt das Kreisarchiv den ersten Landrat des neuen Kreises vor: Hermann Schmidt. Weiterlesen

Weihnachtslieder von Dr. Lothar Irle

Ein Zufallsfund im Archivportal Europa: Im niederländischen Westfries Archief, Hoorn, befinden sich in der Sammlung C. Koemann Jr unter der Signatur 0778-321 Noten mit vertonten Weihnachtsgedichten Dr. Lothar Irles aus dem Jahr 1962. Die Vertonung hatte Melchert Schuurman, der in der niederländischen Wikipedia als Komponist und Kollaborateur bezeichnet wird, übernommen.

Die Lieder können hier mit freundlichen Genehmigung des Westfries Archief eingesehen werden: WFA-BIZHUB14102112060Irle

Buchhinweis: „Geschichte des Bergischen Landes. Bis zum Ende des alten Herzogtums 1806“

titelbergischDie „Geschichte des Bergischen Landes“ stellt die erste umfassende Gesamtdarstellung zur Geschichte der bedeutenden, im Südwesten an Westfalen angrenzenden Region in zwei Bänden dar. Während die ältere, 1958 publizierte „Bergische Geschichte“ nur die Zeit bis 1871 behandelt und sich im Wesentlichen auf die protestantischen Landesteile konzentriert, bietet die vorliegende Publikation erstmals einen umfassenden Blick auf die politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in der gesamten Region von den ersten schriftlichen Überlieferungen im Frühmittelalter bis zur Wende zum 20. Jahrhundert. Das Buch behandelt das gesamte Bergische Land: das Gebiet des bergischen Städtedreiecks um Wuppertal, Solingen und Remscheid, den oberbergischen Raum und das südliche bergische Land bis zum Siebegebirge, den niederbergischen Raum und die alte bergische Residenzstadt Düsseldorf. Der vorliegende Band 1 behandelt die Zeit bis zum Untergang des alten Herzogtums im Jahr 1806. Der für das kommende Jahr geplante Band 2 wird die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts darstellen.

Das Werk vereinigt Beiträge unterschiedlicher Länge mit unterschiedlichen Funktionen: Längere Überblicksbeiträge ergänzen sich zu einer Gesamtdarstellung, die die Geschichte der Region im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit im Zusammenhang schildern. Vertiefungsaufsätze behandeln einzelne Schwerpunkte, die für das Bergische Land von besonderer Bedeutung sind: Agrargeschichte, Gewerbe, Adel und Stände, Bildungswesen und bergische Sprachräume. Spezialartikel stellen schließlich einzelne Persönlichkeiten und herausragende Erinnerungsorte des Bergischen Landes vor: das Kloster Altenberg, Engelbert von Berg, Konrad von Heresbach, Jan Wellem, den bergischen Pietismus und Johann Heinrich Jung, genannt Jung-Stilling. Weiterlesen

Buchtipp: Veltzke „Unter Wüstensöhnen. Die deutsche Expedition Klein im Ersten Weltkrieg“

vletzkekleinDie fast unglaubliche, aber reale Geschichte, die das Buch erzählt, führt den Leser an kaum bekannte entlegene Kriegsschauplätze des Ersten Weltkriegs: in das Osmanische Reich und das Reich des persischen Löwen. Und es führt den Leser zu den Ursprüngen brennender aktueller Themen der Gegenwart: der Kampf ums Öl, „Heiliger Krieg“, die Konflikte auf der arabischen Halbinsel und im Iran oder die Frage eines deutschen Militäreinsatzes im orientalischen Raum.
Unter der Leitung von Hauptmann Klein (1877-1958) und seinem jüdischen Adjutanten Leutnant Stern (1883-1972) gelingt es einer deutschen Expedition gemeinsam mit arabischen und persischen Stammeskriegern einen erfolgreichen Entlastungskrieg gegen weit überlegene britische und russische Truppen zu führen und die britische Pipeline am Persischen Golf zu sprengen.
Aber die Begegnung mit fremden Kulturen verändert das Leben Hauptmann Kleins grundlegend und macht ihn zum entschiedenen Kritiker des europäischen Imperialismus. Weiterlesen

Ausstellung „Playing Lawrence on the other side.“

Die Expedition Klein und das deutsch-osmanische Bündnis im Ersten Weltkrieg“. Sonderausstellung im Preußen-Museum NRW Wesel

Major Fritz Klein wurde am 15. Januar 1877 in Hilchenbach geboren (lt. Geburtsurkunde des Standesamts  Müsen)

Major Fritz Klein wurde am 15. Januar 1877 in Hilchenbach geboren (lt. Geburtsurkunde des Standesamts Müsen)

Das Preußen-Museum Nordrhein-Westfalen in Wesel entreißt eine der ungewöhnlichsten Orientexpeditionen des Ersten Weltkriegs dem Vergessen. Die Expedition Klein, die in den Irak und nach Persien führte, war die vielseitigste aller deutschen Expeditionen des Ersten Weltkriegs auf dem Boden des Osmanischen Reiches und seiner angrenzenden Nachbarstaaten. Wie in einem Brennpunkt bündelt diese Expedition die politischen, kulturellen und militärischen Beziehungen Deutschlands zum Vorderen und Mittleren Orient. Die denkwürdige Geschichte dieser Expedition unter dem Kommando des preußischen Hauptmanns und osmanischen Majors Fritz Klein ist deshalb in alle Bereiche der Ausstellung eingewoben. Weiterlesen

Walter-Krämer-Platz in Siegen nun offiziell eingeweiht

v.l.n.r.: Betram Müller (Kreisklinikum Siegen), Prof. Dr. Christian Brockhaus (Jury-Vorsitzender), Paul Breuer (Landrat a. D.), Erwin Wortelkamp (Künstler), Steffen Mues (Bürgermeister Stadt Siegen), Andreas Müller (Landrat Kreis Siegen-Wittgenstein)Foto: Pressestelle Kreis Siegen-Wittgenstein

v.l.n.r.: Betram Müller (Kreisklinikum Siegen), Prof. Dr. Christian Brockhaus (Jury-Vorsitzender), Paul Breuer (Landrat a. D.), Erwin Wortelkamp (Künstler), Steffen Mues (Bürgermeister Stadt Siegen), Andreas Müller (Landrat Kreis Siegen-Wittgenstein)
Foto: Pressestelle Kreis Siegen-Wittgenstein

Gestern wurde der Walter-Krämer-Platz in Siegen offiziell seiner Besttimmung übergeben. Zur Entstehungsgeschichte des Platzes s. folgende Einträge auf siwiarchiv.
Westfälische Rundschau, 11.12.14 
Link
zum Podcast von Radio Siegen v. 10.12.2014