Die Mitglieder der CDU-Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe haben in ihrer heutigen Sitzung in aller Deutlichkeit gegen die Absicht der rot-grünen Landesregierung protestiert, zunächst die Fördermittel für den Denkmalschutz massiv zu kürzen und diese bis 2015 gänzlich einzustellen. Diese Kürzungen seien ein dramatischer Schlag gegen den Erhalt des kulturellen Erbes im größten Bundesland, so Bernd Brandemann (Freudenberg) und Thomas Helmkampf (Burbach), die aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein der Unions-Fraktion im „Westfalenparlament“ angehören. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Denkmalpflege
Denkmalpflege in Westfalen-Lippe Heft 01/13 online
Inhaltliche Schwerpunkte sind die Themen „Denkmalschutz und Eigentum“ und „Schlossplatz – Hindenburgplatz – Neuplatz in Münster“. Ferner wird der neue Ansprechpartner für die praktische Denkmalpflege im Kreis Siegen-Wittgenstein, Dipl. Ingenieur Christian Steinmeier, vorgestellt (S. 48).
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Denkmal des Monats April 2013: Schieferschaubergwerk Raumland
„Die Anfänge des Schieferabbaus in Raumland reichen mehr als 450 Jahre zurück. In der Blütezeit dieses für unsere Region bedeutenden Industriezweiges fanden in bis zu 12 Gruben in und um Raumland rund 450 Beschäftigte über Generationen hinweg Arbeit und Brot.
Die erste Erwähnung der Raumländer Schiefergruben ist durch eine Kirchenrechnung der Gemeinde Raumland aus dem Jahre 1606 belegt. In dieser Zeit kann man jedoch noch nicht von einem „echten“ Schieferbergbau sprechen. Bei einzelnen in Aussicht gestellten Aufträgen wurde jeweils eine Konzession bei der gräflichen Kanzlei erworben. Der Abbau des Schiefers erfolgte im Tagebau. Erst im 19. Jahrhundert ging man zum Stollenbau über. Dieses Jahrhundert brachte auch eine weitere grundsätzliche Änderung im Wittgensteiner Bergbau. Jetzt bildeten sich Unternehmergruppen, die Schieferbrucharbeiter im festen Lohnverhältnis beschäftigten. Die Grube „In der Delle“ wurde im Jahre 1860 mit Genehmigung der Gemeinde Raumland von den Herren Gernand aus Dotzlar und Grebe aus Raumland angelegt. Die Grube arbeitete mit Unterbrechungen noch bis in das Jahr 1924. Weiterlesen
Ende der Denkmalförderung NRW:
Online-Petition der Deutschen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte
Geplante Kürzungen der Fördermittel für den Denkmalschutz
– nicht nur ein Thema auf Fachtagung „Archäologie in Westfalen“
Die geplanten Kürzungen der Landesmittel für den Denkmalschutz durch die NRW-Landesregierung war eines der Themen auf der Tagung „Archäologie in Westfalen“ in Münster, die der Landschaftsverband Westfalen (LWL) bereits zum vierten Mal ausrichtete.
Die Referenten machten deutlich, welche Folgen die Kürzungen der Landesmittel nicht nur unmittelbar für die Bau- und Bodendenkmalpflege in NRW haben würden. LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale hob hervor, dass die geplanten Kürzungen die Zukunft der Archäologie nicht nur in Westfalen gefährdeten. Wenn das Geld für Ausgrabungen, Forschungen und Projekte fehle, gingen langfristig wichtige Denkmäler und damit auch Kulturgüter in ganz NRW verloren. Am Ende leide nicht nur die Kultur in Westfalen, sondern mit der fehlenden Fortschreibung der Geschichte und der Forschung auch die Bildung. Weiterlesen
Becher-Häuser – Thema im Kreiskulturausschuss
Über die derzeitige Ausstellung der Becher-Bilder im Siegener Museum für Gegenwartskunst und das Projekt der Forschungsstelle Siegerland zu den Becher-Häusern an der Universität Siegen informierten sich die Mitglieder des Kreiskulturausschusses auf ihrer Sitzung am 11. März.
Spezial-Gefängnis der Gestapo im Unteren Schloss in Siegen?
Wer hat Informationen?
Das Projekt „Campus Siegen-Mitte“ kommt nicht recht voran. Eigentlich hätte der Bau- und Liegenschaftsbetrieb schon längst mit den Umbauarbeiten beginnen sollen – hat er aber noch nicht. Ein Grund dafür befindet sich nach Radio Siegen Informationen im so genannten „Wittgensteiner Flügel“ des Unteren Schlosses. Dort hat sich in der Vergangenheit ein Spezial-Gefängnis der Gestapo befunden. Die Denkmalpflege untersucht den Putz momentan. Das kann bis zu 6 Wochen dauern. Ob dann wie vorgehabt im Herbst 2014 die ersten Studenten ins Schloss ziehen, bleibt abzuwarten.
Quelle: Radio Siegen, Lokalnachrichten v. 7.2.2012
Denkmal des Monats: Gasthof Grübener in Bad Berleburg
Nachdem der letzte Eigentümer des ehemaligen Gasthofes Grübener in Bad Berleburg-Stünzel (Kreis Siegen-Wittgenstein) 2009 verstorben war, stand das Gebäude leer und drohte zu verfallen. Nach Hinweisen einiger Einwohner Stünzels, die den Wert des Hauses früh erkannt hatten, stellten Denkmalpfleger des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) den Denkmalwert des ehemaligen Gasthofes fest.
Die engagierten Denkmalfreunde gründeten den Förderverein „Altes Gasthaus“, stellten Nutzungskonzepte auf, legten bei Entrümpelungsaktionen selbst Hand an und waren schließlich bei der Suche nach Kaufinteressenten bei einem niederländischen Ehepaar erfolgreich. So ist die Zukunft für das erst kürzlich in die Denkmalliste eingetragene Gebäude hoffnungsvoll. Deshalb zeichnete der LWL das ehemalige Gasthaus jetzt als Denkmal des Monats Januar aus. Weiterlesen
Literaturtipp: „Burgen und Befestigungen in Kreuztal und Hilchenbach“
Verfasst wurde das Werk von dem gebürtigen Kreuztaler Kunsthistoriker und Historiker Olaf Wagener MA. Der Führer stellt eine Vielzahl von Burgen und Befestigungen vor und vermittelt völlig neue Ansichten. Zu jeder Anlage wird ein so genannter LiDAR-Scan gezeigt. Dies ist eine Methode, bei der das Gelände unter Zuhilfenahme von Laserscanning frei von Bewuchs in großer Genauigkeit dreidimensional gezeigt wird. Dadurch werden die Anlagen erstmals in ihrer Umgebung erfahrbar gemacht – alte Hohlwege, Halsgräben aber auch Reste von altem Bergbau in der Nähe der Burgen können im räumlichen Kontext betrachtet werden. Weiterlesen
„Der Wohlstand als Kostgänger der Verschandelung“
Das Department Architektur lud zum Mastersymposium. Hilla Becher war zu Gast an der Paul-Bonatz-Straße.
Fachwerkhäuser waren über lange Zeit hinweg der für das Siegerland typische Baustil. Weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt geworden sind diese Häuser durch die Fotografien von Bernd und Hilla Becher. In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts begann der gelernte Typograf Becher, mit Stift und Blatt typische Bauwerke seiner Heimat festzuhalten. Beim Abriss der Grube Eisenhardter Tiefbau war das Handwerk nicht schnell genug. Deshalb lieh sich Bernd Becher eine Kleinkamera aus. 1959 lernte er seine spätere Frau Hilla, eine ausgebildete Fotografin, kennen. Beide erschufen nicht zuletzt den Fotoband „Fachwerkhäuser des Siegener Industriegebiets“. Vor allem dieser ist Grundlage von Forschungsarbeiten im Department Architektur der Universität Siegen. Denn: Von den 201 abgelichteten Häusern existieren noch 165, allerdings zumeist in stark veränderter Form. Weiterlesen

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