Siegener Graphiker Ludwig Kirchhoff (1913-1965).

 

L. Kirchhoff, Die Bibliothekarin

Das Bild zeigt Kirchhoffs Holzschnitt “Bibliothekarin” aus dem Jahr 1959. (Quelle: Bilderkammer des Kreises Siegen-Wittgenstein)

Ludwig Kirchhoff wurde am 16. Januar 1913 in Iserlohn geboren. Seine Familie, Gutsbesitzer, unterstützte seine künstlerischen Ambitionen nicht. Nach einer Ausbildung zum Gebrauchsgraphiker und Maler kam er ca. 1933 in das Siegerland. Hier heiratete er und wurde sesshaft. Weiterlesen

Todestag des Arztes und Schriftstellers Johann Heinrich Jung-Stilling

WDR-Zeitzeichen zum 195. Todestag Jung-Stillings

„Goethe sagte über ihn: „Sein Glauben duldet keinen Zweifel und seine Überzeugung keinen Spott.“ Es war tatsächlich nicht so leicht Arzt, Wissenschaftler und Schriftsteller zugleich zu sein und dabei konsequent dem Bibelglauben anzuhängen, obwohl alle Welt um ihn her nach „Aufklärung“ lechzte. Weiterlesen

Ostdeutsche Sammlung sichern

Kreisbeirat für Vertriebenen- und Aussiedlerfragen tagte im Siegener Kreishaus

Um die Sicherung der Ostdeutschen Sammlung ging es bei der Sitzung des Kreisbeirats für Vertriebenen- und Aussiedlerfragen in der vergangenen Woche im Siegener Kreishaus. Derzeit werden etwa 200 Exponate der Sammlung aus den verschiedenen Vertreibungsgebieten von Ostpreußen bis ins Siebengebirge im Rathaus Weidenau und im Siegerlandmuseum ausgestellt, erläuterte Prof. Dr. Ulrich Penski vom Bund der Vertriebenen (BdV) Siegen. Die Sammlung befindet sich im Besitz des BdV und umfasst weitere 100 Stücke, die zurzeit aufgrund Platzmangels nicht gezeigt werden können. Hans-Heinrich Thomas, Vorsitzender des BdV Siegen, skizzierte die schwierige Mitgliedersituation des BdV und stellte die Frage: „Was soll mit diesem Juwel der Vertriebenenkultur geschehen, wenn der BdV nicht mehr existiert?“ Kreiskulturreferent Wolfgang Suttner sprach die Möglichkeit einer Übernahme durch Kommunalarchive an. Dabei könnten Detailfragen wie Lagerung und Ausstellungsrhythmus der Sammlung vertraglich festgelegt werden. Landrat Paul Breuer als Beiratsvorsitzender erklärte, der Kreis Siegen-Wittgenstein könne zwar in dieser Angelegenheit nur Vermittler sein, werde sich aber im Rahmen seiner Möglichkeiten in guter Partnerschaft mit der Stadt Siegen für die Sicherung und den Erhalt der Ostdeutschen Sammlung einsetzen.

Pressemitteilung des Kreises Siegen-Wittgenstein, 7.3.2012

Als aus der Sandstraße die Adolf-Hitler-Straße wurde

Vortrag im KrönchenCenter zur Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe im Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit

Mit einem auch für Siegen aktuellen zeitgeschichtlichen Thema befasst sich der nächste Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ am kommenden Donnerstag im städtischen Kulturzentrum KrönchenCenter. Unter dem Titel „Wir beantragen … unverzüglich umzubenennen“ setzt sich der Münsteraner Historiker Dr. Marcus Weidner mit der Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit auseinander.

Schon unmittelbar nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurden in den meisten deutschen Städten und Gemeinden zum Teil umfangreiche Um- bzw. Neubenennungen von Straßen und Plätzen durchgeführt. Auf diese Weise wurden nicht nur die neuen Machthaber, allen voran Hitler und Göring, geehrt, sondern auch die neuen ‚Helden‘ und ‚Erinnerungsorte‘ des Nationalsozialismus in das Straßenbild eingeführt. Der Referent untersucht auf der Basis einer umfangreichen Materialerhebung in den heutigen Kommunen Westfalen-Lippes die Praxis der Um- und Neubenennung von Straßen und Plätzen in diesem Raum während des Nationalsozialismus und geht dabei vor allem ihren Ursachen, Anlässen und Formen sowie der häufig nur teilweise durchgeführten Rückabwicklung in der Zeit nach 1945 nach. In diesem Zusammenhang stellt Weidner unter anderem auch die Kontroverse um die Umbenennung der Siegener Hindenburgstraße dar. Weiterlesen

Tag der Archive 2012: Ein Flugzeugabsturz 1975

Die Geschichte dieses Bildes

Am 5. Januar 1975 stürzt eine Cessna 182 auf dem Weg von Salzburg in das Siegerland ab. Der letzte Funkspruch um ca. 17:45 Uhr durch den Eigner und den Pilot des Sportfliegers lautete:“ Kraftstoff neigt sich dem Ende zu!“. Die Kreispolizei wird informiert und macht sich quer durch das infrage kommende Gelände auf die Suche, kann jedoch das Flugzeug nicht finden. Erst am nächsten Morgen wird das zerstörte Wrack durch einen Polizeihubschrauber entdeckt. Leider kommt für alle Insassen, die Familie Höfer aus Mudersbach und den Fluglehrer und Piloten Willi Berkel aus der Schweiz, jede Hilfe zu spät. Über die Absturzursache gibt es in der Folge eine Menge Gerüchte und Vermutungen. Sogar der „Spiegel“ erwähnt diesen Unfall im August 1975 in einem Beitrag über die in diesem Jahr auffällig hohe Zahl an Sportfliegerunfällen.

Quelle: Rhein-Zeitung, 7.1.1975, 9.1.1975
Recherche und Text: Anna Schulz/Dagmar Spies (Auszubildende/Umschulung FAMI)

Homepage Tag der Archive 2012

„Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“

Empfang und Begrüßung * Erzählcafé  * Fotos *
Lesung aus Texten von Burbacher Verfassern* Filmvorführung
Ort: Heimhof –Theater
Eintritt frei! Spenden werden erbeten!
Veranstalter: Kulturbüro Burbach, Senioren-Service und Gemeindearchi

Am Sonntag, dem 19. Februar von 17.00 – 19.00 Uhr laden Burbachs Kulturbüro, Senioren-Service und Gemeindearchiv zum dritten Teil der beliebten Veranstaltungsreihe  „Burbach in den 40er, 50er und 60er Jahren“ ein. Weiterlesen

Akten der ehemaligen Gemeinde Büschergrund

 


Eingeweihte wussten es: „Im Archiv der Stadt Freudenberg gibt es keine Protokolle der ehemaligen Gemeinde Büschergrund von Kriegsende bis zur Kommunalen Neuordnung im Jahre 1969“. Bis etwa 1972 wurden die amtlichen Tätigkeiten für Büschergrund im sogenannten „Rathaus Büschergrund“ abgewickelt. Nach Ernennung des Ortsvorstehers wurde die Räumlichkeit geschlossen, die Akten aber waren weg. Weiterlesen