In Zusammenarbeit mit dem Aktiven Museum Südwestfalen e. V. 25. Januar 2026, 15 Uhr Treffpunkt: Aktives Museum Südwestfalen, Obergraben 10, Siegen, Kosten: 5,00 €

Wie kam es zur Gründung einer jüdischen Gemeinde in Siegen? Wie lebten Jüdinnen und Juden, was waren ihre Berufe, welche Einstellung hatten sie zum deutschen Staat – und wie war die Haltung der Mehrheitsgesellschaft zu dieser kleinen Gemeinschaft? Wie entwickelte sie sich vor 1933 und danach?
Anlässlich des Holocaust Gedenktages am 27. Januar suchen wir nach Spuren jüdischen Lebens entlang von Gedenkorten wie dem Bunker am Platz der am 10. November 1938 zerstörten Siegener Synagoge, von Orten, an denen Geschäfte ehemaliger jüdischer Eigentümer befanden und von „Stolpersteinen“. Es werden anhand historischer Fotos Lebenswege und Schicksale aus der jüdischen Gemeinde Siegens aufgezeigt. Themen sind Integrationswille trotz Diskriminierung, Verfolgung bis hin zu Deportation und Ermordung – aber auch Selbstbehauptung, Flucht und Neuanfang in den USA oder Israel.
Durchführende:
Dr. Jana Mikota, Universität Siegen
Peer Ball, Vorstand Aktives Museum, Leiter der AG Pädagogik
Spontane Anmeldung vor Ort nicht möglich. Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, bitten wir um eine vorherige Anmeldung über die vhs-Webseite (solange Plätze verfügbar) oder per E-Mail an info@vhs-stadt-siegen.de (bis spätestens 15.01.2026).

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