Wikipedia-Artikel zu Friedrich Christian Vogel (1800 -1882)

Ausschnitt aus: Westfälischer Merkur, Nr. 119, 18. Mai 1848, Verzeichnis der in der Provinz Westfalen erwählten Abgeordneten und Stellvertreter zur deutschen Nationalversammlung in Frankfurt/Main

Seit November 2019 liegt ein Artikel zu dem Feudinger Pfarrer Friedrich Christian Vogel (1800 -1882) in der Wikipedia vor. Die familiären Verbindungen reichen allerdings bis in das Siegerland hinein. Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer sind sein politisches Engagement sowie seine landeskundlichen Arbeiten, u. a. zu Wüstungen im Altkreis Wittgenstein, zu erwähnen.

Amtsblatt der preußischen Regierung Minen 1842, S. 68, Link

Zusätzlich zu dem biographischen Beitrag Joachim Naumanns, der für den Wikipedia-Eintrag ausgewertet wurde, sei auf folgende Aktenfunde hingewiesen, die zu weiteren Forschungen einladen:

1) Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Bestand 1095 (Möllersche Familienstiftung) Nr. 28, Vogel, Friedrich Christian Karl, aus Neuhütte, stud. theol., 1819-1820
2) Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Bestand 211 (Herzogtum Nassau, Landesregierung) Nr. 12907 Dep., Prüfung des Kandidaten der ev. Theologie Friedrich Carl Vogel von Neuhütte, 1822-1823, enthält: Pfarrer in Fischelbach (Westf.) und in Feudingen (Westf.), 1824, verstorben am 26.März 1882
3) Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein, Kirchengemeinde Feudingen Nr. 58, Korrespondenzen von Pfarrer Vogel, 1838-1846, enthält u.a. Betreffe zu: Kirchenbuchduplikaten (1838); Kapellenkasse Banfe (1842); Bitte des Johannes Afflerbach aus Bermershausen um Leihe eines Kapitals (1842); Dank für ein gutes Zeugnis (1844); Kirchenmusik in Feudingen (1844); Bestallung des Justizkommissars Gehrken zum Offizialmandatar in der Streitsache Kirchengemeinde Feudingen ./. Witwe Wilhelm Sonneborn zu Banfe (1846)
4) Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein, Kirchengemeinde Feudingen Nr. 60, Superintendent Schmidt (Laasphe) an Pfarrer Vogel betreffend die Notwendigkeit, einen neuen Katechismus einzuführen, 1845
5) Archiv des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein, Spezialakten der Superintendentur Nr. 129, Besetzung der Pfarrstelle; Ordination des Kandidaten Lorsbach; Besetzung mit Pfarrer Vogel; Vakanz und Vertretung; Bewerbungen; Wahl von Pfr. Rohrberg und seine Bestätigung durch den Patron. Fasc. 1: 1830-1872 Fasc. 2: 1873-1874 Fasc. 3: Pfarrer Vohwinkel und Einsprüche gegen die Wahl (1906). (Altsignatur: Spezialia Feudingen 3), 1830 – 1906
6) Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, Bestand Kreis Wittgenstein, Landratsamt. Unter dem Gliederungspunkt „G Schulwesen, Jugendpflege und Kultur“ finden sich Unterlagen zur Tätigkeit Vogels aus Schulinspektor [z. B. Akte Nr. 483 „Die Schule zu Schwarzenau“ Bd. 1 (1827–66) via Susanne Büchner, Susanne Büchner: „Friedrich Kiels Klavierkammermusik in Sonatenform“, Teil 2]
7) Wittgensteiner Kreisblatt und Unterhaltungsblatt im Sieg-, Lahn- und Ederthale, Nr. 40 v. 4. Oktober 1873, Seite 2 und Seite 3

Zur Genealogie der Familie gibt folgende Publikation weitere Angaben: Oskar Vogel: Vogel Nachkommen – Die Nachkommen des Christian Daniel Vogel – Die Nachkommen des Justus Vogel – Die Nachkommen des Friedrich Christian Karl Vogel, Teplice [Teplitz] 1938.
s. a. Bauks, Friedrich Wilhelm: Die evangelischen Pfarrer in Westfalen von der Reformations-zeit bis 1945 (Beiträge zur Westfälischen Kirchengeschichte; 4). Bielefeld 1980, S. 527.

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