„kinder sollen einen raum haben, in dem sie das sein können, was sie wollen“

Vortrag zu Alma Siedhoff-Buschers Entwürfen für das Kinderzimmer im Haus am Horn
8.12.2019, 16:00, Museum für angewandte Kunst Köln

Das Schachspiel von Josef Hartwig, der „Farbenmischer“-Kreisel von Ludwig Hirschfeld-Mack und das „Schiff-Bauspiel“ von Alma Siedhoff-Buscher mit seinen glatten, bunten Holzbauklötzchen sind heute Spielzeugklassiker, die am Bauhaus entworfen wurden und teils heute wieder im Handel zu finden sind. Der Vortrag stellt von Bauhäuslerinnen und Bauhäuslern gestaltetes Kinderspielzeug vor und beleuchtet dabei allen voran das Werk Alma Siedhoff-Buschers. Es wird den Fragen nachgegangen, wie diese Spielzeuge entstanden, was sich über ihre zeitgenössische Popularität und Rezeption sagen lässt, und womit Kinder in den 1920er und 1930er Jahren überhaupt gespielt haben.

Vortrag von Anna Lienert M.A., Oberhausen
Eintritt: € 3,-, Eintritt frei für Studierende und Overstolzen Foto: © Anna Lienert
Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst |Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 3,00 | Rahmenprogramm zu: „2 von 14. Zwei Kölnerinnen am Bauhaus“, 12.04.2019 – 11.08.2019

Informationen zur Referentin:

Anna Lienert, M.A. hat in Regensburg „Vergleichende Kulturwissenschaft“ studiert und mit einer Masterarbeit zur kulturellen Bedeutsamkeit von „Tracht“ für die Mitglieder eines lokalen Trachtenvereins abgeschlossen. Seit April 2018 ist sie als wissenschaftliche Volontärin in der Abteilung Sammlungsdienste des LVR-Industriemuseums in Oberhausen tätig. Mit Spielzeugen der Zwischenkriegszeit beschäftigt sie sich im Rahmen ihrer Mitarbeit an der Sonderausstellung „Haltbar, nützlich und schön. Neue Formen. Neue Materialien“, die im Rahmendes NRW-Verbundprojektes „100 Jahre bauhaus im westen“ im Mai 2019 eröffnen wurde.
Quelle: Museum für Angewandte Kunst Köln

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