
In kurzen Spielfilmsequenzen schildert die DVD die spannenden Seiten der vermeintlich staubtrockenen Archivarbeit. Foto: LWL
Archiv – schon das Wort klingt für manchen Schüler nach staubigen Kellern und muffigen Akten. Dass Archive spannende Lernorte sein können, die zu Entdeckungsreisen in die Vergangenheit einladen, zeigt ein neuer Film, den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) mit der Stadt Rheine produziert hat.
Wie geht man vor, wenn man für ein Unterrichtsprojekt die Geschichte einer örtlichen Textilfabrik und ihrer Arbeiter aufbereiten soll? Vor dieser Frage stehen die vier Schüler Nele, Tom, Janina und Andy, die sich im Film des Berliner Regisseurs Kai Schubert auf Spurensuche in ihrem eigenen Stadtarchiv, einem Wirtschafts- und einem Staatsarchiv sowie einem Museum begeben. Weiterlesen

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Am 1. Mai 1687 verlieh Fürst Wilhelm Moritz von Nassau-Siegen (1649-1691) dem Dorf Hichenbach die Fleckenrechte und die zu „Bürgern“ erhobenen Einwohner von Hilchenbach erhielten die Rechte, sich mit Toren, Mauern und Gräben zu befestigen, Märkte abzuhalten, Wegegelder zu erheben, jährlich zwei Bürgermeister zu wählen, die herrschaftlichen Güter zur Viehhude zu benutzen, die Befreiung von bestimmten Abgaben und von Hand- und Spanndiensten, ferner die Zusage zur Förderung von Justiz und Handwerk.