Ostdeutsche Sammlung sichern

Kreisbeirat für Vertriebenen- und Aussiedlerfragen tagte im Siegener Kreishaus

Um die Sicherung der Ostdeutschen Sammlung ging es bei der Sitzung des Kreisbeirats für Vertriebenen- und Aussiedlerfragen in der vergangenen Woche im Siegener Kreishaus. Derzeit werden etwa 200 Exponate der Sammlung aus den verschiedenen Vertreibungsgebieten von Ostpreußen bis ins Siebengebirge im Rathaus Weidenau und im Siegerlandmuseum ausgestellt, erläuterte Prof. Dr. Ulrich Penski vom Bund der Vertriebenen (BdV) Siegen. Die Sammlung befindet sich im Besitz des BdV und umfasst weitere 100 Stücke, die zurzeit aufgrund Platzmangels nicht gezeigt werden können. Hans-Heinrich Thomas, Vorsitzender des BdV Siegen, skizzierte die schwierige Mitgliedersituation des BdV und stellte die Frage: „Was soll mit diesem Juwel der Vertriebenenkultur geschehen, wenn der BdV nicht mehr existiert?“ Kreiskulturreferent Wolfgang Suttner sprach die Möglichkeit einer Übernahme durch Kommunalarchive an. Dabei könnten Detailfragen wie Lagerung und Ausstellungsrhythmus der Sammlung vertraglich festgelegt werden. Landrat Paul Breuer als Beiratsvorsitzender erklärte, der Kreis Siegen-Wittgenstein könne zwar in dieser Angelegenheit nur Vermittler sein, werde sich aber im Rahmen seiner Möglichkeiten in guter Partnerschaft mit der Stadt Siegen für die Sicherung und den Erhalt der Ostdeutschen Sammlung einsetzen.

Pressemitteilung des Kreises Siegen-Wittgenstein, 7.3.2012

Aus der Forschungswerkstatt des Kreisarchivs: Landrätebiographien

Die Biographien der Landräte und Oberkreisdirektoren des Kreises Siegen-Wittgenstein sowie der beiden Altkreise Siegen und Wittgenstein sind ureigenstes Forschungsgebiet des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein. In der Regel liegen die Forschungsergebnisse als stichwortartige Datenblätter vor. Als Beispiel folgt das Datenblatt des ersten bekannten Landrates des Kreises Wittgenstein nach dem Zweiten Weltkrieg: Carl Nacken.

 

Hausnamen erzählen Geschichte(n)

„Hausnamen? Die sind so gut wie eine Adresse – wenn man sie kennt. „Fretzes“ zum Beispiel ist das heutige Möbelhaus Bohn an der Müsener Hauptstraße. Weil es einst von dem Leimsieder Johann Friedrich Wurmbach gebaut wurde. „Als Kinder sind wir mit den Hausnamen noch groß geworden“, erinnert sich Hilchenbachs Stadtarchivar Reinhard Gämlich. Als er 1996 den ersten Band seines Hausnamen-Buchs, nämlich den für Alt-Hilchenbach, vorlegte, ahnte er nicht, dass daraus ein Extra-Hobby für noch einmal anderthalb Jahrzehnte werden sollte. …“

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/hausnamen-erzaehlen-geschichte-n-id6350793.html

 

Unibesuch im Kreisarchiv

Etwa 25 Studentinnen und Studenten der Universität Siegen (Bartolosch, Plaum: Regionalgeschichte und neue Medien im Siegerland) besuchten heute mit Dr. Bernd Plaum das Kreisarchiv. Nach einer archivischen Einführung wurde das Kreisarchivprojekt zur Überlieferung des lokalen Senders „Radio Siegen“ vorgestellt und die neuen Medien im Archivwesen angerissen.

Vielen Dank an unsere Auszubildende für das Bild!
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