Literatur: „Entwicklung der staatlichen Bodendenkmalpflege in den preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen“

Mit seiner Dissertation „Die Entstehung und Entwicklung der staatlichen Bodendenkmalpflege in den preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen“ präsentiert Stefan Kraus erstmalig einen zusammenfassenden Überblick zur Archäologie und Bodendenkmalpflege in der Rheinprovinz vom frühen 19. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

Beleuchtet wird die Geschichte der Bodendenkmalpflege in den beiden westlichen preußischen Provinzen sowie Lippe-Detmold von 1819 bis 1945, unterteilt in vier historische Zeitabschnitte: das 19. Jahrhundert bis zur Reichsgründung 1870/71, die Kaiserzeit bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs, die Kriegszeit und die Weimarer Republik, sowie die nationalsozialistische Zeit von 1933 bis 1945. Ein Ausblick reicht bis in die 1950er Jahre. Weiterlesen

“Köln verdankt Siegerländern den Erhalt der Archivschätze”

Westdeutscher Archivtag 1964 in Siegen

Der Westdeutsche Archivtag war eine aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammende jährliche  Zusammenkunft der Archivierenden aus den Ländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz sowie der angrenzenden Gebiete.[1] In der Nachkriegszeit hatte er in Köln (1961), Koblenz (1962) und Wiesbaden (1963) stattgefunden.[2] 1964 richtete das 50.000 Einwohner zählende Siegen die Veranstaltung aus.
Auf Einladung des Stadtarchivs Siegen waren am 23. Mai d. J. über 50 Archivare[3] aus dem Gebiet zwischen Münster und Speyer gekommen.  Bei der Begrüßung sprach Karl Eckmann, Oberbürgermeister der Stadt  Siegen, im Oraniersaal des Oberen Schlosses, zu den Gästen zur Bedeutung dieser Fachtagung: Weiterlesen

Spurensuche: Euthanasie-Opfer im Kreisgebiet

Stefan Kummer will Opfern der NS-„Euthanasie“ ein Gesicht geben

An die hundert Menschen aus Siegen und Wittgenstein wurden im Zuge des nationalsozialistischen Krankenmordes umgebracht. Stefan Kummer folgte in Archiven den Menschen, die mutmaßlich während des Zweiten Weltkrieges zu Opfern der NS-„Euthanasie“ wurden. In seiner Magisterarbeit befasst sich der Münsteraner Student mit den Schicksalen dieser Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung oder Krankheit als „lebensunwert“ eingestuft wurden. Weiterlesen

„Siegerländer Vorfahren des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau“

Im Rahmen der Sitzung der familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein stellt Karl Heinz Gerhards „Siegerländer Vorfahren des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau“ vor. Die Sitzung findet Freitag, den 13. Juli um 20:00 in Siegener Haus der Kirche (Burgstr.) statt.

Konferenz „Wachse hoch, Oranien!“

„Auf dem Weg zum ersten König der Niederlande:
Erbprinz Wilhelm Friedrich als regierender deutscher Fürst“
28. – 30. August 2012 in Fulda

„….Die Konferenzbeteiligten wollen das historische Faktum eines vier Jahre währenden oranisch-nassauischen deutschen Streu-Staats daraufhin befragen, ob es sich als Ausgangspunkt für eine zukünftige Hineinnahme der Städte Fulda, Höxter (Corvey), Dortmund und Weingarten in die niederländisch-deutsche touristische Unternehmung Oranierroute [Freudenberg, Hilchenbach, Siegen liegen bereits an dieser Route, d. Verf.] eignen würde.
Diese 2400 km lange Ferienstraße erstreckt sich von Amsterdam kommend durch die Niederlande sowie Nord- und Mitteldeutschland und führt zum Ausgangspunkt zurück. Stationen der Oranierroute sind Städte und Regionen, in denen die Geschichte des Hauses Oranien-Nassau verortet werden kann. …..“

Quelle: Flyer_Oranien_Druck

Ausstellung „Das Buch eine Erfolgsgeschichte“

Museum Wilnsdorf, 04.07.2012 – 09.09.2012

Bücher sind allgegenwärtig. Sie begegnen uns zuhause, in Schule und Kindergarten, in Büro und Geschäft. Form und Inhalt sind schier keine Grenzen gesetzt, Bücher können lästig und verhasst sein, viel geliebt und zerlesen, ehrwürdig oder anstößig. Bücher gehören zum alltäglichen Leben. Und selbst für jemanden, der nicht gerne liest, sind sie Teil seiner Umwelt; sie sind einfach selbstverständlich – heute. Weiterlesen

Lokale Rundfunk- und Fernsehmedien – Quellen für ein Kommunalarchiv?!

Überlegungen zu Archivwürdigkeit und Langzeitsicherung
Thomas Wolf, Westfälischer Archivtag 2011:

“Die Sicherung des audiovisuellen Erbes ist ein komplexer Prozess, der eine Reihe von rechtlichen, institutionellen, technischen und finanziellen Lösungen erfordert. Nichthandeln bedeutet den Verlust eines ganzen Kapitels dieses Erbes in weniger als zehn Jahren und führt zu einer bleibenden Verarmung von Gedächtnis, Kultur und Identität der Menschheit«
Koïchiro Matsuura, Generaldirektor der UNESCO, Tag des audiovisuellen Erbes, 27.10.2007[1]
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Zoologische Sammlung Artur Franz an Uni Siegen

Quelle: Uni Siegen, Pressemitteilung 23.07.2012

Die zoologische Sammlung des aus Wilnsdorf-Wilgersdorf stammenden Naturschützer Artur Franz wurde von dessen Erben an die Fachgruppe „Ökologie und Verhaltensbiologie“ der Universität Siegen übergeben. Die Sammlung umfasst einerseits Vogel- und Insektenpräparate und andererseits die gesammelten Beobachtungsnotizen Franz´.
Quelle: Siegener Zeitung, 30.06.2012 (PDF)
Ein Nachruf auf Artur Franz findet sich hier.

Forschungsstelle Siegerland

Homepage und Projekte

Nachdem über die Gründung der Forschungsstelle an der Uni Siegen hier bereits berichtet wurde, gilt es nun die Homepage anzuzeigen. Dort liegen bereits erste Informationen zu folgenden Projekten vor:

Prof. Karl Kiem: Becher-Häuser
Markus Poggel: Fürsorge durch Gesetzgebung 1421-1806
Veronika Albrecht-Birkner, Georg Plasger: Pietismus und Gemeinschaftsbewegung
Petra M. Vogel: Siegerländer Sprachatlas (SiSal)
Thomas Bartolosch: Übersichtskarte „Eisenstraße Südwestfalen“ – Technik-Erlebnisse in Siegerland-Wittgenstein