Haus der Geschichte NRW startet Zusammenarbeit mit Ralph Appelbaum Associates

Das Bild zeigt einen Entwurf des Gestalterbüros Ralph Appelbaum Associates. © Ralph Appelbaum Associates (RAA)


„Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen geht einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung seiner zukünftigen Dauerausstellung und arbeitet ab sofort mit dem international renommierten Gestalterbüro Ralph Appelbaum Associates (RAA) sowie dem Medienszenografen Schnelle Bunter Bilder zusammen. Gemeinsam entwickeln die Partner die neue Dauerausstellung des Museums, die die Geschichte und Gegenwart Nordrhein-Westfalens zeitgemäß, zugänglich und lebendig vermitteln soll.
Basil Kerski, Präsident des Hauses der Geschichte NRW: „Mit dem Berliner Büro von Ralph Appelbaum Associates und dem Medienszenografen Schnelle Bunter Bilder stehen uns nun zwei Gestalterbüros zur Seite, die unsere Vision teilen und über herausragende Erfahrung in der Museumsentwicklung verfügen. Gemeinsam werden wir in den kommenden Jahren parallel zum Umbau des Behrensbaus die zukünftige Dauerausstellung entwickeln und errichten. Unser Ziel ist es, einen offenen, dialogorientierten Ort zu schaffen, an dem die Geschichte Nordrhein-Westfalens in ihrer Vielfalt sichtbar und erlebbar wird.“
Der Behrensbau als künftiger Sitz des Museums
Der Behrensbau, zukünftiger Sitz des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen, wurde 1910 vom bedeutenden Architekten Peter Behrens als neue Hauptverwaltung der Mannesmannröhren-Werke AG entworfen. Das Gebäude im Herzen der Landeshauptstadt Düsseldorf – zentral gelegen zwischen Rhein, Regierungsviertel und Altstadt – gilt bis heute als Ikone der Verwaltungsarchitektur.
Die Umbauplanungen des Behrensbaus zu einem modernen Museumsgebäude sind ein langfristig angelegtes Revitalisierungsprojekt eines herausragenden Architekturdenkmals des Landes. Perspektivisch werden dem Museum rund 7.000 Quadratmeter Nutzungsfläche zur Verfügung stehen. Etwa 3.000 Quadratmeter sind für die Dauerausstellung vorgesehen, rund 1.500 Quadratmeter für Wechselausstellungen. Ergänzend entstehen Räume für die museale Infrastruktur sowie für vielfältige Bildungs- und Vermittlungsangebote.“
Quelle: Haus der Geschichte NRW, Pressemitteilung vom 12.2.26

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