Online: Simmersbach, Geschichte des Siegerländer Bergbaus (1881)

simmersbachberbbauDie digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Münster haben vor kurzem F. W. M. Simmersbachs „Geschichte des Siegerländer Bergbaues“ (Berlin 1881)  online gestellt.

Über den Autoren ist wenig bekannt. Ein Porträt ist vermutlich im Bochumer Bergbau Museum vorhanden. Eine Personalakte im Bestand Oberbergamt Dortmund des Landesarchivs NRW, Abt. Westfalen ist unter der Signatur I 8390 verzeichnet.

6 Gedanken zu „Online: Simmersbach, Geschichte des Siegerländer Bergbaus (1881)

  1. Nicht “F. W.”, sondern “F. M.”! Auflösung der Initialen laut KALLIOPE: Franz Maria (demnach eindeutig katholisch). Dort Nachweis zweier Briefe Simmersbachs von 1869 aus Dortmund an Justus von Liebig im Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek.
    Lebensdaten nach dem Deutschen Biographischen Index: 1841-1910.
    Vielleicht ein Hinweis auf die Herkunft: “Das Bergwerksfeld Ernestus [Lennestadt] wurde durch das Bergamt Siegen im Oktober 1854 auf Eisenerz und Schwefelkies an Jacob Simmersbach aus Altenhundem verliehen.” (Wikipedia bei “Ernestus”).
    Einem genealogischen Forumbeitrag zufolge (https://groups.google.com/forum/#!topic/alt.talk.royalty/RWTANPfs1aQ) war F. M. Simmersbach (Sohn Jacobs) ein Urenkel der Schwester Goethes.
    Mal sehen, ob sich noch mehr ergibt.

  2. 1) In Toni Pierenkempers “Die westfälischen Schwerindustriellen 1852-1913: Soziale Struktur und unternehmerischer Erfolg” (Göttingen 1979, S. 237) findet sich ein Franz Simmersbach (1841 – 1910) als Direktor der Zeche Centrum in Wattenscheid.
    2) Die bereits erwähnte Personalakte in Münster wurde von 1858 bis 1863 geführt. Sie weist als Geburtsdatum den 11.12.1841 aus. Simmersbach wird als Bergexpektant bezeichnet. Der Aktenband enthält:
    “Zulassung als Bergwerksbeflissener; Lebenslauf; Zeugnisse; Beschäftigungsnachweise;
    Tentamen; Ausbildung des Expektanten; Tätigkeit als Fahrbursche im Arnsberger Revier
    (Bergamt Siegen); Gesuch um Entlassung aus dem Staatsdienst.”

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