„Archivisches“ bei KulturPur:

Kelbassas Panoptikum & Andreas Hartmann: Das Archiv des Weltensammlers
KulturPur, 26., 27., 28.52012 ab 14:00 open air, Eintritt frei
Link zum KulturPur Porgramm

„Auf der Wiese vor den großen Zelttheatern, inmitten der Festivalbesucher, zwischen lärmenden Kindern und lebhaft agierenden Künstlern mit spektakulären Live-Programmen, dringen leise Musikschnipsel in die Ohren der unter seltsamen Glocken-Hauben verschwundenen Besucher. Sie betrachten kleine Welten in diesen an einem großen, verzierten Stahlgerüst befestigten und in der Sonne glänzenden bunten Hauben. Es sind seltsame Kleinode, die ihnen ein Fremder, der Weltensammler, vorstellt, ein Archiv voller Miniaturen, eine „kosmische Wunderkammer“, mit Objekten, Kuriositäten, Landschaftsausschnitten, Geschöpfen und Lebensformen, die von seinen Reisen zeugen – Souvenirs, die ihm des Sammelns und Bewahrens, aber auch der Präsentation und Vermittlung wert waren und sind.“

„ein spartenübergreifendes Theaterprojekt: Es ist eine Verbindung von bildender Kunst mit Straßentheater/Open-Air-Performance. Der dargestellte Bühnenraum ist „Kunst im öffentlichen Raum.“ Ob Fußgängerzone, Park, Hinterhof oder Einkaufszentrum: Die ausgestellten Objekte verändern den Raum und die Wahrnehmung des Betrachters. Der Schauspieler stellt eine Verbindung zwischen dem Publikum und den Objekten her. Eine Produktion von Gert Rudolph, in Zusammenarbeit mit Andreas Hartmann (Theater Linie sieben) und Corinna Kuhn und Detlev Kelbassa (Kelbassas Panoptikum).“
Quelle: Programm Performance 2011, Paderborn

Das Projekt besteht aus mehreren großen begehbaren „Glocken“, die auf dem Platz installiert werden. Der Zuschauer kann in diese Objekte förmlich eintauchen. Ein Schauspieler in der Rolle des „Weltensammlers“ führt die Besucher in „seine“ Welten ein, die er in den Glocken aufbewahrt. Was der Weltensammler dort
aufbewahrt an Geschichten und Eindrücken, dass sollen die Zuschauer selbst erfahren können, z.B. die „Welt des Wasser“, die „Welt des Überflusses“, die des „Chaos“, die „Welt der Farben“, die „Welt des Nichts“.
Die Objekte sind Werke der Künstler Detlef Kelbassa und Corinna Kuhn von „Kelbassas Panoptikum“ in Zusammenarbeit mit dem Schauspier und Regisseur Andreas Hartmann, produziert von Gert Rudolph (Schauspieler und Produzent im Bereich Straßentheater)
Quelle: Hammer Kultursommer „Kunst-Dünger 2012“

s. a.
Homepage Kelbassas Panoptikum
Homepage der Agentur Gert Rudolph

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