Siwiarchiv-Sommerrätsel-Spezial

Das Archivale findet sich im Fürstlichen Archiv Bad Berleburg unter der Signatur: Akten F, Nr. 400.
Für das Sommerrätsel stellen sich eine einfache, eine etwas schwierigere und eine knifflige Frage:

1) In welcher Sprache ist der Text verfasst? (Antwort einfach)

2) Von wessen Hand stammt die Notiz unten rechts (Antwort etwas schwieriger)
3) Wer ist der Autor des Textes? bitte Name und Lebensdaten angeben! (Antwort eher knifflig)

Die schnellsten richtigen Antworten werden – falls vom jeweiligen Rätsellöser oder der Rätsellöserin gewünscht – mit einem Freiexemplar aus den Publikationsreihen des LWL-Archivamtes (für Antwort 1), mit zwei Freiexemplaren (für Antwort 2) und mit drei Freiexemplaren (für Antwort 3) prämiert!
(vgl. dazu https://www.lwl-archivamt.de/de/Service/)

19 Gedanken zu „Siwiarchiv-Sommerrätsel-Spezial

  1. Ich versuche zu lösen:
    1.) Sprache : Esperanto
    2.) Verfasser der Notiz: Richard Casimir Karl August Robert Konstantin Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (* 29. Oktober 1934 in Gießen; † 13. März 2017 in Bad Berleburg

    3.) Verfasser der Glückwunsche: Henri Marie Jean André de Laborde de Monpezat (* 11. Juni 1934 in Talence im Département Gironde, Südfrankreich; † 13. Februar 2018 auf Schloss Fredensborg

    • Frage 1 ist richtig beantwortet! Die Fragen 2 und 3 leider nicht. Ein Freiexemplar steht Ihnen aber natürlich zu, wenn Sie wollen. Melden Sie sich gerne bei mir! (marcus.stumpf@lwl.org)

  2. Mein Antwortvorschlag:

    1. Esperanto

    2. Richard Hermann Gustav zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (geb. 27.05.1882 auf Schloss Berleburg, gest. 25.04.1925 in Hanau)

    3. Dessen Schwager Udo Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (geb. 08.09.1896 in Langenzell, gest. 28.12.1980 in Bad Mergentheim)

    • Frage 1 war ja schon vorher richtig beantwortet. Die Antwort auf Frage 2 ist korrekt! Auch Ihnen steht damit ein Freiexemplar zu!
      Zur Frage 3: Die Lesung „Udo“ ist leider nicht richtig … Es darf also weiter gerätselt werden!

  3. Mein Antwortvorschlag:

    1. Esperanto

    2. Richard Hermann Gustav zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, 27.5.1882-25.04.1925

    3. Benedikt (Beno) Reinhard Xavier von Herman-Wain, 02 November 1862-05 März 1932

    • Die Lesung Beno stimmt leider auch nicht … Fürst Richard hatte eine gleichmäßige, aber trotzdem nicht leicht zu lesende Schrift …

  4. Frage 3: Udo Amelung Karl Friedrich Wilhelm Oleg Paul zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg
    Bei Frage 1: In der Laudatio ist der 26.5. als Geburtstag genannt.

    • Dass das Geburtstagsdatum im Text fälschlich 26.5. lautet, war mir gar nicht aufgefallen. Danke für den Hinweis! Aber Fürst Richard hatte natürlich am 27.5. Geburtstag, wie er ja selbst unten notiert hat. Prinz Udo zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg ist zwar nicht der Verfasser gewesen, aber (Achtung: Tipp) die Richtung zur Familie Löwenstein-Wertheim-Freudenberg ist gar nicht so falsch …

    • Warm, aber noch nicht heiß! Die Spur führt zu einem Kind des Bruders von Fürst Ernst zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, eines Geschwisters des oben bereits verdächtigten Prinzen Udo. Und noch etwas: Die richtige Lösung passt auch paläografisch!

    • Auch nah dran, aber noch nicht die Lösung … Noch ein paläografischer Hinweis: Der gesuchte Name steht wirklich da und es handelt sich auch nicht um eine Abkürzung. Man kann das Rätsel aber auch über weitere genealogische Recherchen bei der Familie Löwenstein-Wertheim-Freudenberg lösen.

      • Er hat ja noch mehrere Schwestern… Ich versuche wirklich eine davon herauszulesen… Am ehesten vielleicht noch Elisabeth 1890-1953.

        • Dor Vorschlag ‚Elisabeth‘ kommt der Lösung schon sehr nahe, kann aber nicht stimmen. Fürst Richard notierte ja: „Tischrede in Esperanto an meinem Geburtstag 27.5.19 meines Vetters, des Prinzen […]“. Der Prinz, Urheber des Textes, kann schwerlich Elisabeth geheißen haben, sondern hieß …?

          Auflösung erfolgt ansonsten heute um 13:00 Uhr ;-)

          • Dann wird die richtige Lösung wohl der inzwischen wiederverheiratete Mann der schon 1883 verstorbenen Elisabeth sein: der Generalleutnant Otto Emil Karl Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (geb. am 23. November 1842 in Darmstadt; gest. am 9. Mai 1911). Damit macht auch die Ansprache des Jubilars als Veteran und Schwager Sinn (Schwager recht weitläufig definiert?); und eine humorvolle Tischrede in Esperanto passt zu seiner literarischen Tätigkeit.

  5. „Otto“ ist in der Tat die einzig richtige Lesung. Fürst Richard schrieb das große und das kleine „o“ sehr schmal (darauf muss man erstmal kommen …).
    Es bleibt aber ein Problem: Zu dem jetzt vorgeschlagenen Prinzen Otto hätte eine launige Tischrede in Esperanto zwar wirklich gepasst, aber er war ja nun leider schon 1911 verstorben, kann also 1919 keine Tischrede mehr gehalten haben …

    • In der Tat, der war es!
      Otto Konstantin Prinz zu Sayn-Wittgenstein (1878-1955). War verheiratet mit der oben bereits erwähnten Elisabeth Prinzessin zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (1890-1953). Prinz Otto war Fürst Richards Vetter zweiten Grades und zugleich sein Schwager, denn Fürst Richard war mit Madeleine (1885-1976), die ältere Schwester Elisabeths., verheiratet. Prinz Otto Konstantin war also auch Schwager von Prinz Udo und Prinzessin Ilka zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (beide oben erwähnt). Dies allerdings nur bis 1923, weil in diesem Jahr die Ehe zwischen Prinz Otto und Prinzessin Elisabeth geschieden wurde. Prinz Otto war obendrein Neffe des ebenfalls oben vorgeschlagenen, 1911 verstorbenen, älteren Prinzen Otto.
      Alles ziemlich verwickelt …
      Aber Kompliment an alle Knobler und Knoblerinnen für das bewiesene Durchhaltevermögen!
      Die Gewinner können sich gerne bei mir melden!

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