DVD „An der „Heimatfront“. Westfalen und Lippe im Ersten Weltkrieg“

lwldvd1wkDVD, 2014
Filmkollage ca. 35 Minuten, s/w,
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Der Erste Weltkrieg, dessen Beginn sich 2014 zum hundertsten Mal jährt, gilt heute als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan). Zu den umwälzenden Neuerungen, die ihn von früheren Waffengängen unterschieden, gehörte, dass auch die Gesellschaften der kriegführenden Staaten bedingungslos in den Dienst des Krieges gestellt und so zur „Heimatfront“ wurden.

Der Film An der „Heimatfront“ – Westfalen und Lippe im Ersten Weltkrieg beleuchtet die Geschehnisse der Jahre 1914 bis 1918 explizit aus regionaler Perspektive und dem Blickwinkel der Zivilbevölkerung. Wie sah die Realität in Westfalen-Lippe im Zeichen von Not, Entbehrung, Krankheit, Trennung und Verlust aus?

In seiner gut 30-minütigen Dokumentation nimmt der Autor Markus Schröder das Leben an der westfälischen „Heimatfront“ in all seinen Facetten in den Blick: von Hurrapatriotismus und Spionagehysterie am Kriegsbeginn über den zunehmenden Arbeitseinsatz von Frauen und Kriegsgefangenen bis zu Versorgungsengpässen und Hungerrevolten gegen Kriegsende. Schröder verbindet historisches Bild- und Textmaterial mit den Aussagen von Zeitzeugen. Zahlreiche seltene Fotografien, Dokumente und Objekte berichten aus einer längst vergangenen, nahezu vergessenen Zeit.

Sechs Kapitel beleuchten die Aspekte Kriegsbeginn, Aktivierung der Heimatfront, Arbeitswelt, Versorgungslage, Verwundete, Kriegsversehrte und Tote sowie den langen Weg zum Kriegsende.

Drei Protagonisten – die Schülerin Lise Beuge, die Mutter und Ehefrau eines Kreisamtsarztes Antonia Helming und der münsterische Stadtarchivar Eduard Schulte machen mit ihren biographischen Tagebuch- und Chronikaufzeichnungen die Archivalien und Fotografien aus der Region lebendig und lassen die Lebenswirklichkeit und Kriegserfahrungen der Menschen in Westfalen-Lippe unmittelbar nachvollziehen.

PDF-Version des Begleitheftes: Booklet_1_Weltkrieg_Internet

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