Vom Zahnarzt zur Paläographie

Vergangenen Mittwoch fand im repräsentativen Terassensaal der Weißen Villa in Kreuztal der Infoaband zum Lesekurs für die Schriften des 19. und frühen 20. Jahrhunderts statt.

Kurz wurde der Ablauf der 3 Folgetermine vorgestellt und das Ziel definiert. An nachfolgendem Text sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Ablauf des Kurses herantrauen können. Das Beispiel wurde dem Kreisarchiv im Vorfeld der Veranstaltung zugesandt. Wer sich schon jetzt heranwagen will, der kann einen Blick in diese PDF wagen: Lesekurs2018Bsp .

Der Infoabend diente auch dazu die Motivation für den Lesekurs abzufragen. Immer häufiger sind es die aufgefundenen Familienpapiere (Feldpostbriefe etc. ….), die zur Teilnehme am Lesekurs führen. Es gibt aber auch immer wieder überraschende Geschichten. So berichtete am Mittwoch ein Teilnehmer des Infoabends, dass ihm ein Zahnarztbesuch zur Beschäftigung mit alten Schriften veranlasst habe. Im Wartezimmer des Zahnarztes las er in einer dort ausliegenden Schrift, dass sein Heimatort in Kürze ein ansehnliches Jubiläum feiern kann. Im Ort selbst war dies eher unbekannt und so schlug er entsprechende Aktivitäten vor. Er selbst machte sich zudem auf, die Geschichte des Ortes zu erforschen. So stieß er zwangsläufig auf die „alten Schriften“.

Ein Gedanke zu „Vom Zahnarzt zur Paläographie

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