Eine Empfehlung der Bundeskonferenz der Kommunalarchive beim Deutschen Städtetag

Aus der Einleitung:
„Der Übergang zum elektronischen Dokumentenmanagement führt in den Verwaltungen zunehmend zum Wunsch nach digitaler Verfügbarkeit der in Papierform vorliegenden Dokumente, seien es ältere Unterlagen oder eingehende Schreiben. Ziel ist zum einen ein schneller Zugriff für die Sachbearbeitung, zum anderen aber auch die Einsparung von Lagerraum für Unterlagen. In diesem Fall wird das Scannen zum ersetzenden Scannen, weil aus Verwaltungssicht die analogen, d. h. papiergebundenen, Unterlagen eine Belastung darstellen und entsorgt werden sollen. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Archivgut
Bilder des LYZ 3 – Aus der Fotosammlung des Kreisarchivs
s. a.:
Bilder des LYZ 1 mit knappen Informationen zur Geschichte der Bilder und des LYZ´.
Bilder des LYZ 2
Bilder des LYZ 2 – Aus der Fotosammlung des Kreisarchivs

Treppenhaus mit Flur und Brunnen im Obergeschoss, 1931 (?), Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, 4.2.8./2
s. a. Bilder des LYZ 1 mit knappen Informationen zur Geschichte der Bilder und des LYZ´.
Bilder des LYZ 1 – Aus der Fotosammlung des Kreisarchivs

Halle, Treppenhaus und Flur im mittleren Gebäude (1931 ?), Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, 4.2.8./1
Im Zuge einer Publikation zur Geschichte des Siegener Kulturhauses LYZ hat das Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein historische Photographien zur Geschichte des Lyzeums übernommen. Die Bilder wurden bei der Auflösung des ehemaligen Mädchengymnasiums vor der Vernichtung gerettet.
LWL betreibt elektronisches Langzeitarchiv für Gemeinden, Städte und Kreise

Dr. Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des LWL (v.r.), Dr. Marcus Stumpf, Leiter des LWL-Archivamtes, und Wieland Schäfer, Leiter der LWL-IT-Abteilung, freuen sich über den neuen Service des LWL.
Foto: LWL
Als erste kommunale Archive werden die Städte Bochum, Hamm und Münster ihre Daten mit DiPS.kommunal beim LWL speichern. Weitere Städte und Kreise stehen schon in den Startlöchern. Weiterlesen
Gesucht: Film zur Stadtwerdung Weidenaus 1955
Der 35 mm, s/w – Ton- Dokumentarfilm „Eine Stadt wird geboren“ aus dem Jahre 1955 über die Feiern
zur Stadtwerdung von Weidenau-Sieg, ist bisher nicht mehr auffindbar. Daher hat sich Günter Dick aus Sankt Augustin auf die Suche begeben. Seine bisherigen Kenntnisstand hat er dankenswerterweise zur Veröffentlichung auf siwiarchiv freigegeben: Recherchen zu -Eine Stadt wird geboren- Stand 20.9.2017 (PDF).
Alarm in Hilchenbach: Weniger Geld für Archivguterhalt!
In der Siegener Zeitung erschien gestern der Artikel „Förderverein geht das Licht aus. Unterstützer der Wilhelmsburg geht das Licht aus. Stadtarchiv, Museum und Bibliothek werden künftig auf Zuschüsse verzichten müssen.“
Der Förderverein wird sich laut Artikel in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 26. Oktober auflösen – Grund sind Nachwuchsprobleme auf Vorstandsebene. Für das Archiv sind dann diese Folgen zu erwarten: “ …. Regelmäßig unterstützte der Förderverein Archiv, Stadtbücherei und Stadtmuseum. Bücher und andere Medien wurden für die Bibliothek angeschafft, das Archiv bekam immer wieder Zuschüsse – beispielsweise für die seit Jahren durchgeführten Entsäuerungen alter Dokumente. ….. Reinhard Gämlich, Stadtarchivar und Museumsleiter, bedauerte …. das bevorstehende Verschließen des Fördertopfes. Der Verein habe immer wieder Anschaffungen ermöglicht, die aus städtischen Mitteln einfach nicht zu stemmen gewesen seien. …..“
Henri Sandt: „Die vom Krieg verschont gebliebene Stadt Siegen“
Projektarbeit für den Lehrstuhl Geschichte an der Universität Siegen – Dozentin: MA B. Richter
87. Deutscher Archivtag 2017 in Wolfsburg
mit Fachmesse ARCHIVISTICA 2017

Vom 27. bis 30. September 2017 findet in Wolfsburg der 87. Deutsche Archivtag statt. Unter
dem Motto „MASSENAKTEN – MASSENDATEN. Rationalisierung und Automatisierung im Archiv“
werden vor allem die Folgen der Digitalisierung für die Archive diskutiert. Europas größter
nationaler Archivkongress wird vom VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.
ausgerichtet, erwartet werden ca. 700 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland.
Auf der parallel stattfindenden Fachmesse ARCHIVISTICA präsentieren 40 Aussteller Produkte
und Innovationen rund um das Archivwesen.
Behörden, Ämter und Fachstellen haben schon immer große Aktenmengen produziert. Seit Jahren kommen jedoch immer mehr digitale Daten hinzu, welche ebenfalls bewertet und archiviert werden müssen. Die Archive stehen dabei vor dem Problem, dass diese Daten in uneinheitlichen Fileablagen und verschiedenen Dateiformaten gespeichert sind, darüber hinaus sind die Ablagesysteme je nach Behörde oder Standort unterschiedlich sortiert.
„Für Archivarinnen und Archivare sind große Überlieferungsmengen nicht neu, aber eine Datenflut wie heute hat es so noch nicht gegeben“, sagt der VdA-Vorsitzende Ralf Jacob. „Wir müssen uns daher fragen, wie wir den neuen Anforderungen gerecht werden können und ob sich die Aufgaben der Archive in Zeiten von Big Data nicht grundlegend gewandelt haben.“
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St. Galler Globus wird Tilemann Stella zugeschrieben

Die Verkaufs-Vorschau für den Globus aus dem Jahr 1592 ist der Schlüssel zur Klärung der Herkunft des St. Galler Globus. (Bild: Zentralbibliothek Zürich), Link zur Abbildung in höherer Auflösung: http://dx.doi.org/10.7891/e-manuscripta-34116
Endlich ist die Herkunft des St. Galler Globus geklärt. Er stammt aus Norddeutschland und wurde vom Siegener Globenbauer Tilemann Stella hergestellt. Möglich wurden diese neuen Erkenntnisse durch ein Pergament, welches in einer Brockenstube verkauft worden ist.
Der St. Galler Globus gehört zu den bedeutendsten kulturhistorischen Objekten der Schweiz. Bisher wurde vermutet, dass er aus Augsburg oder Konstanz stammt. 2016 tauchte ein altes Pergament auf, das neue Schlüsse zuliess. Ein Koch aus Olten hatte es in einer Brockenstube gekauft. Über Umwege gelangte das wertvolle Dokument in die Zentralbibliothek. Die neuen Informationen gaben den Anstoss, die bereits laufende gemeinsame Forschung mit der Stiftsbibliothek St. Gallen und dem Schweizerischen Nationalmuseum zu intensivieren. Dabei stiessen die Wissenschaftler bei optischen und radiographischen Analysen auf drei übermalte Porträts von historischen Persönlichkeiten. Diese waren in den Stützstreben des Globus verborgen und ermöglichten eine definitive Klärung der Herkunft. Weiterlesen

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