Video zur Ausstellung
Archiv der Kategorie: Archivpädagogik/Bildungsarbeit
Besuch im Magazin des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein
Do. 22.02.2018, 16:00 Uhr – 18:00 Uhr
Treffpunkt: Pforte IHW-Park, Eiserfelder Str. 316, Siegen, Barrierefrei.
„Haben Sie Lust, hinter die Kulissen des Kreisarchivs Siegen-Wittgenstein zu schauen, die Arbeit der Archivarinnen und Archivare kennen zu lernen und ungewöhnliches Archivgut zu sehen? In einer zweistündigen Führung werden Interessierte durch eines der größten Archivmagazine Südwestfalens geführt. Dort werden alle Aspekte archivischer Arbeit vorgestellt. Das wichtigste, älteste und ungewöhnlichste Archivgut des Kreisarchivs wird gezeigt. Kreisarchivar Thomas Wolf beantwortet auch gern Fragen zu allem, was Sie schon immer über Archive wissen wollten.
Quelle:: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm.
Ausstellungstipp: „Rubens. Kraft der Verwandlung“ in Frankfurt/Main
Peter Paul Rubens hat die europäische Barockmalerei geprägt wie kaum ein anderer Künstler. Als Inspiration dienten Rubens nicht nur antike und zeitgenössische Skulpturen, sondern auch Gemälde, etwa von Tizian, Tintoretto, Elsheimer oder Goltzius. Die Ausstellung „Rubens. Kraft der Verwandlung“ zeigt erstmals eindrücklich Rubens’ Umgang mit seinen Vorläufern und verdeutlicht, warum er noch heute einer der bekanntesten Künstler überhaupt ist.
Mehr zu „Rubens. Kraft der Verwandlung“: http://www.staedelmuseum.de/de/rubens#yt
Einblicke in die Thematik der Ausstellung bietet auch das Digitorial: http://rubens.staedelmuseum.de/#yt
Abgebildete Werke: Weiterlesen
Linktipp zur integrativen Wirkung des Karnevals im Siegerland
Bernd Plaum stellt in seinem jüngsten Eintrag im Blog der Siegener Geschichtswerkstatt einen Fund zu einer Karnevalsveranstaltung des Siegener Bezirksvereins des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) vor.
Ausstellung „200 Jahre (Königliche) Bergschule – Vor 200 Jahren Unterrichtsbeginn“
Siegerlandmuseum, 18.2. – 15.4.2018
„Nach dem Wiener Kongress wird das Siegerland mit dem Königreich Preußen vereinigt. Unter der französischen Fremdherrschaft war der ehemals blühende Bergbau stark zurückgegangen und der preußischen Regierung war daran gelegen, den mit verschiedenen Mineralienvorkommen gesegneten Landesteil bergbaulich neu zu beleben. Der Geheime Oberbergrat Graf von Beust von der neu errichteten Oberbergamtskommission (später Königliches Oberbergamt) richtete 1815 einen Fragenkatalog an die amtierenden Revier-Bergmeister Engels, Jung, Stein, Doering, Menzler und Schmidt, wie dies zu realisieren sei. Eine Frage beschäftigte sich u. a. mit der Bildung von Unteroffizianten und Aufsehern im Siegerländer Bergbau. Es wurden neben den Bergbeamten, die an den Bergakademien studierten, junge qualifizierte Bergmänner gebraucht. Durch eine fundierte Ausbildung sollten sie anschließend Führungsfunktionen als Steiger oder untere Gruben- und Rechnungsbeamte ausüben. Anlässlich der ersten Generalbefahrung am 25.September 1816, an der außer dem Grafen Beust auch der Oberberghauptmann Gerhard aus Berlin teilnahm, wurde im Protokoll festgehalten: “Endlich wird noch empfohlen die Errichtung von Bergschulen, um Steiger auszubilden.“ Auch Oberbergrat J. P. Becher hielt es für nötig und zweckmäßig in Siegen eine Bergschule zu errichten. Weiterlesen
Neue Sonderausstellung im Museum Wilnsdorf: „Grenzbeziehungen.
Auf alten Handelswegen an der nördlichen Grenze des Siegerlands“

Dieser Hohlweg bei Müsen im Gebiet der sogenannten „Selgro“ zeigt eindrucksvoll, wie sich die jahrhundertelange Nutzung durch Fuhrwerke und Vieh und der abfließende Regen in den Boden eingeschnitten haben.
Entlang der alten Handelswege an der nördlichen Grenze des Siegerlands will die neue Sonderausstellung „Grenzbeziehungen“ im Museum Wilnsdorf ihre Besucher führen. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Regionaleprojekt „Südwestfälische Eisenstraße“, dem Historiker Dr. Andreas Bingener und der Architektin Katrin Stein und war schon in anderen Siegerländer Kommunen zu sehen.
Informationstafeln, Fotos und geschichtliche Zeugnisse geben einen Überblick über den einstigen Handel mit Eisen und Stahl zwischen dem Fürstentum Nassau-Siegen und seinen Nachbarn im Bergischen Land und in der Grafschaft Mark. Die Ausstellung zeigt, dass ein „Gebück“ nur wenig mit körperlicher Tätigkeit zu tun hat, ein „Schlag“ keinen Angriff darstellen muss und eine „Hecke“ nicht zwangsläufig einen Garten umgibt.
Zusammen mit archäologischen Funden, die das Siegerland und seine Bevölkerung im Mittelalter vor Augen führen, ergibt sich das Bild einer geschäftigen Region mit Handelswegen, Landesgrenzen und Zollstationen, deren Hinterlassenschaften noch heute die Landschaft prägen, wenn man als Wanderer einmal genauer hinschaut. Weiterlesen
Vortrag „Neues zur Geschichte der Familien Utsch und Bätzing“
Heute, 20 Uhr, Haus der Kirche (Siegen, Burgstr. 21):
Gerhard Moisel spricht vor der Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein.
Vortrag „Ins Bild gesetzt – Porträts und ihre Bedeutung für Dynastie und Politik der Oranier“
Einem besonderen kunsthistorischen Thema wird sich die neue Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ am Donnerstag, den 15. Februar 2018, widmen. Professor Holger Th. Gräf (Marburg) wird dann um 18.30 Uhr im Stadtarchiv Siegen die Bedeutung von Porträtgemälden für Dynastie und Politik der Oranier untersuchen.

Die Brüder Wilhelms I. von Oranien, die Grafen Johann VI., Ludwig, Adolf und Heinrich, um 1633-35 (Rijksmuseum Amsterdam)
Nach wie vor dienen zeitgenössische Porträts den Historikern meist dazu, ihren Protagonisten im Wortsinne „ein Gesicht zu geben“. Das heißt ihnen wird in der Geschichtsschreibung lediglich eine eher illustrierende Rolle eingeräumt. In der kunsthistorischen Forschung werden hingegen der Entstehungszusammenhang, die Auftraggeber, die Einordnung in die jeweils zeitüblichen Darstellungskonventionen und gegebenenfalls auch die ursprüngliche Zurschaustellung der Gemälde in Schlössern oder öffentlichen Gebäuden und damit ihre repräsentative Funktion stärker berücksichtigt. Hier nun setzt Vortrag an. Anhand unterschiedlicher Porträttypen (Herrscher- bzw. Staatsporträts, Gruppenporträts, Militär- und Feldherrnporträts, Reiterporträts und exotische Porträts) wird deren zeitspezifischer Entstehungszusammenhang und ihre daraus resultierende Funktion für die Dynastie und Politik der Oranier in den Niederlanden und den nassauischen Grafschaften dargestellt. Weiterlesen
Linktipp zur Heraldik (auch in der Region)
Eine umfangreiche Zusammenstellung von Informationen zur Heraldik stellt die Homepage „Heraldik – die Welt der Wappen“ des Historikers Bernhard Peter dar. Ende des vergangenen Jahres widmete er sich auch der regionalen Heraldik in Siegen (Oberes Schloss, Unteres Schloss) und im Nachbarkreis Altenkirchen (Schloss Friedewald, Schloss Crottorf)
Danke für den Hinweis an Klaus Graf!
VHS-Kurs: Lesen alter Handschriften
Mo. 05.02.2018 – Mo. 23.04.2018,
Alte Schule Diedenshausen, Johannes.-Althusius-Str. 5, Bad Berleburg
Es müssen nicht Hieroglyphen oder chinesische Bildzeichen sein, auch das Entschlüsseln und Entziffern der deutschen Schrift kann Entdeckerfreuden bereiten.
Anhand von lustigen, nachdenklichen und informativen Texten aus dem 16. und 20. Jahrhundert soll der Leser alter Handschriften trainiert und gefestigt werden. Wer alte Briefe, Alben, Verträge oder Kirchenbücher lesen können möchte, findet in diesem Kurs reichlich Übungsmöglichkeiten und Hilfen.
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

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