Jahrestagung des Sonderforschungsbereichs “Medien der Kooperation”

Der Sonderforschungsbereich „Medien der Kooperation“ der Uni Siegen behandelt auf seiner Jahrestagung vom 24. bis 26. Oktober das Thema Datenpraktiken.

Der Sonderforschungsbereich (SFB) “Medien der Kooperation” veranstaltet vom 24. bis zum 26. Oktober 2019 seine vierte Jahrestagung. Sie steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Datenpraktiken: Unter dem Titel “Data Practices: Recorded, Provoked, Invented” sind 21 internationale WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Fachbereichen eingeladen, Vorträge zu diesem hochaktuellen und interdisziplinären Thema zu halten.

Die Tagung ist dabei in sechs inhaltlich zusammenhängende Blöcke aufgeteilt, die “Data Practices” aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten – von der digitalen Pflege über autonome Fahrzeuge bis hin zu kritischen Überlegungen zu “Open Science”. Dabei werden zahlreiche wichtige Fragen thematisiert: Was sind Datenpraktiken? Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf sie? Werden durch sie neue Möglichkeiten der Kooperation geschaffen, und wie sind Handlungsträger miteinander verbunden? Zwei Keynote-Vorträge, von Celia Lury (Universität Warwick) und David Ribes (Universität Washington), werden weiterhin zu Diskussionen mit dem Publikum über diese und weitere Fragen anregen.

Die Tagung findet auf Englisch statt und beginnt am Donnerstag, den 24.10., um 15 Uhr im US-S-Gebäude am Obergraben in der Siegener Oberstadt.
Quelle: Universität Siegen, Aktuelles, 22.10.2019

Rubens-Medici-Zyklus beim Kultur-Hackathon “Coding Da Vinci: Westfalen-Ruhrgebiet”

1.600 Gigabyte Daten haben 24 Kulturinstitutionen aus der Region für den ersten Kultur-Hackathon “Coding Da Vinci” in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Jetzt sind Programmierer, Designerinnen, Spieleentwickler und Grafikerinnen aufgefordert, daraus Spiele, Apps und andere Softwareprodukte zu entwickeln. Beim Auftakt-Workshop zu “Coding da Vinci” – so der Titel des Formats – am 12. und 13. Oktober im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern preisen Vertreter von Museen und Archiven in sogenannten “One-Minute-Madness”-Vorträgen den kreativen Köpfen ihre digitalen Schätze an. Das Spektrum reicht von Fotoserien und Filmen über Volkslieder und Industrieklänge bis hin zu Landkarten und digitalisierten Bibeln. In Arbeitsgruppen werden danach vertiefende Gespräche geführt und erste Ideen entwickelt.

Den Programmablauf finden Sie im anhängenden PDF. Weitere Informationen zum Projekt unter https://codingdavinci.de/events/westfalen-ruhrgebiet/.

Auch das Siegerlandmuseum nimmt teil und stellt den Medici-Zyklus zur Verfügung.

Zwischen 1622 und 1625 führte Peter Paul Rubens im Auftrag von Maria de Medici (1573-1642) den sogenannten Medici-Zyklus aus. Es entstanden 24 großformatige Gemälde für die westliche Galerie ihres Pariser Witwensitzes den Palais du Luxembourg. Heute befinden sich die Gemälde im Louvre, Paris.

Das Siegerlandmuseum stellt Digitalisate (JPEG) von 21 Grafiken bereit, die nach dem Vorbild der Gemälde entstanden sind und die Lebensgeschichte der Maria de Medici zeigen. Diese Grafiken entstanden Anfang des 18. Jahrhunderts unter Beteiligung verschiedener Kupferstecher. Jedes Blatt zeigt seitenvertauscht eines der Gemälde und ist im Original mit einer Erläuterung des Inhaltes versehen. Solche Grafiken wurden damals als Sammler- und Studienobjekte angefertigt.

Maria de Medici war die Gattin Heinrich IV. von Navarra, König von Frankreich und die Mutter von Ludwig XIII. In chronologischer Folge werden in der Serie Begebenheiten aus ihrem Leben geschildert.

Stadtarchiv Siegen im neuen Gewand

Seit einigen Monaten informiert das Stadtarchiv Siegen über sich und seine Angebote mit einem neu gestalteten Flyer: Flyer-Stadtarchiv. Nun präsentiert sich auch der Webauftritt in neuem Gewand. Seit dem 26. September 2019 ist ein Relaunch der Webseite des Stadtarchivs Siegen offiziell abgeschlossen. Das betrifft insbesondere die Inhalte, die aktualisiert und neu hinzugefügt wurden.
Die Meldungen mit aktuellen Mitteilungen und Veranstaltungsankündigungen sind nunmehr unmittelbar auf der Startseite zu finden. Einen ersten Eindruck von den Archivbeständen vermittelt im gleichnamigen Reiter die neue Tektonik inklusive Beständeübersicht. Die Beständeübersicht wird perspektivisch fortgeschrieben und steht immer in der aktuellen Fassung auf der Webseite des Stadtarchivs zur Einsicht bereit und Recherche.
Als neue Inhalte finden sich weiterhin Hinweise zur Archivbenutzung, um Nutzerinnen und Nutzern  eine erste Orientierung für die Arbeit im Stadtarchiv und deren Ablauf zu geben. Dies betrifft sowohl das zielgerichtete Stellen von Anfragen als auch die Benutzung von Archivgut vor Ort im Lesesaal. Weiterlesen