Ausstellung: “Otto Piene. Werke aus der Sammlung Kemp”

Museum Kunstpalast Düsseldorf, bis zum 5. Januar 2020

“Ein immer wiederkehrender Impuls für die Arbeiten Otto Pienes (1928-2014) geht vom Licht und dessen Möglichkeiten als künstlerischem Medium aus: „Nicht ich male, sondern das Licht.“ In der Sammlung Kemp ist Piene mit 13 teils großformatigen Gemälden, einer Lichtplastik und zahlreichen Arbeiten auf Papier aus 50 Jahren künstlerischem Schaffen vertreten. Die Ausstellung legt einen Schwerpunkt auf die Rauch- und Feuerbilder des Künstlers. Sie zeigen die technische und farbliche Breite seiner langjährigen Experimente mit den Spuren des Feuers als bildgebendem Stoff.”
Quelle: Museum Kunstpalast, Presse

Link zu siwiarchiv-Einträgen über Otto Piene

Ausstellung: “Bernd & Hilla Becher: Coal Mine Tipples – Pennsylvanische Kleinbergwerke”

Die Ausstellung von Max Becher in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur findet bis zum 16. Februar 2020 im Kunstarchiv Kaiserswerth Suitbertus-Stiftsplatz 1 (Eingang Stiftsgasse 2), zu sehen. statt. Öffnungszeiten: Samstag/Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

Photographien hölzerner Fördertürme, die das Künstlerpaar Bernd und Hilla Becher (1931–2007; 1934–2015) in den 1970er-Jahren in den pennsylvanischen Appalachen, USA, photographiert hat, sind ab Samstag, 28. September, in der Werkschau “Bernd & Hilla Becher: Coal Mine Tipples – Pensylvanische Kleinbergwerke” im Kunstarchiv Kaiserswerth, Suitbertus-Stiftsplatz 1, zu sehen. Die Ausstellung wird von Max Becher in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln realisiert und läuft bis zum 16. Februar 2020.

Die Aufnahmen zeigen hölzerne Fördertürme, die von den Betreibern der Kleinbergwerke in Eigenarbeit erstellt wurden. Es sind erstaunliche Konstruktionen, die – wüsste man nicht um ihre Zweckmäßigkeit und Funktionalität – an übergroße Skulpturen und vielleicht auch an Phantasiegestalten erinnern, die auf einem alternativen Abenteuerspielplatz zusammengehämmert wurden. Heute existieren die Anlagen nicht mehr und allein in den Photographien der Bechers erfahren die Konstruktionen Bildwürdigkeit und Dokumentation. Weiterlesen

Wer schuf diese Mädchen-Skulptur im Umfeld des Landhauses “Ilse” in Burbach?

Privatleute aus Burbach fragten im vergangenen Jahr die Vorsitzende des Heimat-und Verkehrsverein Hüttental e.V., ob das Mädchen von Hermann Kuhmichel sei. Nach deren Kenntnis hat er eine solch grazile Figur nicht gemacht. Die Privatleute haben die Figur, die verborgen im Gesträuch des Landhauses Ilse stand, an sich genommen, damit sie nicht gestohlen werden könne. Bis heute ist unklar, wer der Erschaffer ist.

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Internationale Tagung zum Altarbild “Kreuzabnahme” von Peter Paul Rubens

Siegerlandmuseum, 16. September um 8:00 – 17. September um 17:00
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via WikimediaCommons

Teilnehmer:
Prof. Dr. Arnout Balis, Antwerpen
Prof. Dr. Ulrich Heinen, Wuppertal
Prof. Dr. Joseph Imorde, Siegen
David Jaffè`, London
Dr. Joost vander Auwera, Brüssel

“…. Das Symposium sucht Antworten u. a. auf diese Fragen: Welche Rolle spielt das Gemälde in der Entwicklung der Kunst des frühen Rubens? Wie sehen mögliche Vorbilder aus? Handelt es sich um das Original des Altarbildes aus der Privatkapelle der Gonzaga in Mantua? Prof. Dr. Ursula Blanchebarbe, Leiterin des Siegerlandmuseums, wird zudem im Rahmen der Tagung die Geschichte der Rubens-Sammlung in Rubens’ Geburtsstadt nachzeichnen. Aus organisatorischen Gründen bittet das Museum für beide Tage um Anmeldung. ….”

Quelle: Siegener Zeitung, 19.7.2019

Link zum Tagungsprogramm

s.a. siwiarchiv v. 6.3.2018

Ausstellung: “Reinhold Koehler. Eine Retrospektive”

Siegerlandmuseum, ab dem 15. September 2019

Decollage Imprime in Orange (1966, 104 x 78 cm), Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein, Bilderkammer Nr. 194

“Sir Anthony Thwaites schrieb 1964: „Koehler ist besonders für eine Erfindung bekannt: die Décollage oder das Abreiß-Bild. Mit dieser Erfindung, mit ihren Möglichkeiten und verschiedenen Formen, befasst er sich seit 1948. Hinzukommt jetzt eine weitere Erfindung: die Contre-Collage oder das Bild aus zerschmettertem Glas. (…) Auf solche neuen Techniken gibt es meistens zwei Reaktionen. Entweder man lässt sich von der Technik fangen und behauptet, sie sei die eigentliche Bedeutung, oder man erklärt, mit einer solchen hemmenden Technik könne man zu keinem Resultat kommen. Man vergisst eins: jeder bedeutende Künstler erfindet die Technik von neuem…“

Die Ausstellung wird sich auf Konservendrucke, zerschlagene Teller und Flaschen sowie Contratexte konzentrieren. Die Arbeiten kommen schwerpunktmäßig aus dem Nachlass des Künstlers und werden durch Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt.”

Führung durch die Stahlarbeiter-Siedung Wenscht

mit Traute Fries, 29.08.2019, 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr, Parkplatz Gaststätte “Bim Käs”, Fichtenweg, 57078 Siegen-Geisweid

“Rückblick auf die Entstehung der Gartenstadt, die von vielen Künstlern mitgestaltet wurde. Besonders thematisiert werden die zahlreichen Kunstobjekte im Wohnumfeld der Gartenstadt aus den 1950/60-er Jahren. Erläutert wird auch das Ringen um die Erhaltungs- und Gestaltungssatzung zur Sicherung der städtebaulichen Eigenart der einstmals ausgezeichnteten Siedlung.” Zudem kann der Fortschritt der Instandsetzungsarbeiten im Dr.-Dudziak-Park besichtigt werden.
Quelle: Heimatbund Siegerland-Wittgenstein, Veranstaltungskalender

Künstlervor- und –nachlässe in Deutschland

Viele Hinterbliebene fühlen sich mit dem Nachlass aus einem Künstlerleben überfordert. Bundesweit haben sich zahlreiche Initiativen des Themas Künstlervor- und -nachlässe angenommen. Der Bundesverband Künstlernachlässe e.V., der solche Initiativen vernetzt und berät, verfolgt das Ziel der Anerkennung solcher Nachlässe als schützenswertes Kulturgut. Die Kulturstiftung der Länder formuliert in einem Positionspapier Handlungsempfehlungen für das Zusammenwirken der relevanten Akteure und Kriterien für die Beurteilung von Künstlervor- und -nachlässen.

Sehen Sie das Video zum Pressegespräch Künstlervor- und -nachlässe:

Hören Sie den Podcast zum Umgang mit Künstlervor- und -nachlässen:

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Ausstellung: Martin Lersch “Ich hätte gerne Rubens getroffen”

Martin Lersch und der Medici-Zyklus
Siegerlandmuseum, bis zum 08. September 2019

“1989 kam Martin Lersch, Enkel des Lyrikers Heinrich Lersch (1889-1936) das erste Mal nach Siegen. Zum 100. Geburtstag des Museums 2005 fertigte er drei Serien nach den verschiedenen Beständen und Räumen des Oberen Schlosses an. Jetzt hat der in Goch lebende Maler und Zeichner dem Museum eine Serie nach dem Rubens-Zyklus „Das Leben der Maria de Medici“ geschenkt. Der monumentale Gemäldezyklus befindet sich heute im Louvre. Das Siegerlandmuseum besitzt die beeindruckenden Kupferstiche aus dem beginnenden 18. Jahrhundert. Die strenge Linienführung der Stiche und die mit flüchtiger Feder gezeichneten Variationen von Martin Lersch stellen den besonderen Reiz der Konfrontationen dar. Martin Lersch hat alle ausgestellten Arbeiten dem Siegerlandmuseum geschenkt. Der Zyklus der Werkreihen nach Peter Paul Rubens ist für ihn damit abgeschlossen.”
Quelle: Siegerlandmusem, Sonderausstellung

Vorankündigung: “Peter Paul Rubens und der Barock im Norden”

Diözesanmuseum Paderborn zeigt im nächsten Jahr große Sonderausstellung – 29. Mai bis 25. Oktober 2020

Peter Paul Rubens, Das Martyrium der hl. Lucia, Quimper, Musée des Beaux-Art.RMN-Grand Palais / Mathieu Rabeau

Fast genau in einem Jahr, am 29. Mai 2020, ist es soweit, dann öffnet im Diözesanmuseum Paderborn die große Sonderausstellung „Peter Paul Rubens und der Barock im Norden“ (bis 25. Oktober 2020). Peter Paul Rubens ist unbestritten einer der bedeutendsten Meister des flämischen Barock und war bereits zu Lebzeiten der Star seiner Branche. Von seiner Werkstatt in Antwerpen aus verbreiteten sich seine innovativen Arbeiten und Bildideen und wurden von Künstlern in ganz Nord- und Mitteleuropa aufgenommen. Sie revolutionierten im 17. Jahrhundert die Malerei und Bildhauerkunst und prägten sie nachhaltig.

Hochkarätige und teilweise bislang noch nicht gezeigte Exponate aus internationalen Museen werden in Paderborn erwartet. Sie dokumentieren die Verbreitungs- und Erfolgsgeschichte des flämischen Barock im Norden. Zu sehen sein werden Gemälde, Skulpturen, Grafiken und druckgraphische Arbeiten von Rubens und flämischen Meistern seiner Zeit. Weiterlesen