„Erinnern ohne Zeitzeug*innen – Erinnern mit Zweitzeug*innen“

Vorstellung der (Bildungs)Arbeit des Vereins „ZWEITZEUGEN e. V.“ Veranstaltung für zukünftige Kooperationspartner und Interessierte für diesen Arbeitsbereich
Dienstag, 22.09., 19 Uhr, Haus der Kirche, U1, Burgstraße 21, Siegen

»Was kommt nach den Zeitzeugen?«, das fragte 2015 Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Zahlreiche Überlebende der Schoah brachten und bringen Kindern und Jugendlichen das damalige Geschehen auf emotionaler Ebene näher, wenn sie ihnen persönlich begegnen. Doch in absehbarer Zeit ist dies nicht mehr möglich. Ihre einzigartigen Geschichten müssen dennoch weitergetragen werden, nicht nur schriftlich in Büchern oder als Film, sondern in Form persönlicher Begegnungen. Dieser Aufgabe hat sich der Verein Zweitzeugen e.V. mit seinem didaktischen Konzept der »Zweitzeug*innenschaft« angenommen. Dafür stehen z.B. Film und eine Wanderausstellung zur Verfügung. In Workshops können Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren (Über)Lebensgeschichten von Zeitzeug*innen des Holocaust kennenlernen. Sie werden dadurch zu »Zweitzeug*innen« und erinnern so an die Zeitzeug*innen. Die Veranstaltung bietet Interessierten und Kooperationspartnern die Möglichkeit sich informieren zu lassen und gemeinsam zu überlegen wie das Thema weiter ausgerollt werden kann.
Anmeldung im Büro der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland! 0271-20100 dienstags und donnerstags oder cjz.siegen@t-online.de. Wir freuen uns, dass diese Veranstaltung im Rahmen des Bundesprojekts „Demokratie leben!“ gefördert wird. Mitveranstalter: Erwachsenenbildung im Ev. Kirchenkreis Siegen, Schulreferat der Ev. Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein, Dekanat Siegen

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