In Memoriam Klaus Dietermann

Übergabe der Gedenkbroschüre über den Siegener Nationalsozialismus- und Holocaust-Forscher und Gründer des Aktiven Museums Südwestfalen

Donnerstag, 27.09., 18 Uhr, Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter, Markt 25, Siegen

Klaus Dietermann bei der Bearbeitung von Zeitzeugeninterviews, 1990, Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein, Bildsammlung Westfälische Rundschau, Lokalredaktion Nördliches Siegerland, Mappe Klaus Dietermann

Bwegrüßung: Alon Sander
Ansprachen: 1. stv. Bürgermeister Jens Kamieth und Prof. Manfred Zabel

Ausstellungstipp: “Rubens & Co. Zeichnende Meister aus Flandern”

noch bis zum 9. Sep. 2018, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln

Peter Paul Rubens (Siegen 1577 – 1640 Antwerpen), Die Laokoon-Gruppe, 1602 / 08, Schwarze Kreide, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum


“Von vielen flämischen Künstlern besitzt das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud neben wunderbaren Gemälden auch großartige Zeichnungen und oft stehen beide Medien in einer engen Beziehung zueinander. Wer zum Beispiel wissen möchte, wie das wunderbare Rubensgemälde „Juno und Argus“ entstand, der sollte sich auf jeden Fall auch mit seinen Zeichnungen beschäftigen, denn sie verraten sehr viel über den kreativen Schaffensprozess des Künstlers. Um neben Rubens auch andere flämische Meister des 17. und 18. Jahrhunderts besser kennenzulernen, präsentiert das Wallraf seinen Besuchern in der aktuellen Sonderschau „Rubens & Co.“ unterschiedlichste Zeichnungen von Gerard Seghers, Pieter van Lint, Godfried Maes und Cornelius Schut. Von der spontanen Skizze über die mit großer Akribie ausgeführte Kopie, der minutiösen Detailstudie bis hin zum fertigen Kompositionsentwurf sind alle wichtigen Zeichnungstypen vertreten. Weiterlesen

“Zeitspuren”-Linktipp: Fotos der Industriellen-Familie Dresler in Kreuztal um 1900

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. die Fotos der Industriellen-Familie Dresler in Kreuztal um 1900 (Weiße Villa, Kreuztaler Walzwerk).
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: http://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

“Wittgenstein” Heft 2 (2018) erschienen

Inhalt:
Ulf Lückel / Friedrich Opes: Florentine Goswin-Benfer starb vor 50 Jahren – ein Rückblick
Florentine Goswin-Benfer (†): Zur goldenen Konfirmation
Holger Weber: Für Fäerje was tun lohnt sich. Ein kurzer Rückblick auf das Festwochenende „800 Jahre Feudingen”
Hans Friedrich Petry: Spenden, Stiftungen und Legate für Berleburg
Roland Linde: Erschließung familiengeschichtlicher Quellen im Internet: Mitmachprojekte auch für das Wittgensteiner Land
Holger Weber: Pfarrer, Freimaurer und Betrüger (zu Philipp Samuel Rosa)
Heinz Strickhausen (†): Die Odeborn – Der Fluss – Wasser für Kunstwiesen – Brücken und Stege im Raum Berleburg (Teil II Schluss)

Buchbesprechungen:
Ulf Lückel: Frank Göttmann (Hg.), Historisches Handbuch der jüdischen Gemeinschaften in Westfalen und Lippe […], Münster 2016
Holger Weber: Heinrich Imhof, Hoffnung auf ein besseres Leben […], Berleburg 2018

“Zeitspuren”-Linktipp: Hofprediger Adolf Stoecker, Foto um 1875

Links zu Adolf Stoecker: Wikipedia, Marcus Weidner, Die Straßenbenennungspraxis in Westfalen und Lippe während des Nationalsozialismus. Datenbank der Straßenbenennungen 1933-1945, Münster 2013ff. <http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/nstopo/strnam/Begriff_21.html> (Stand: 11.12.2015), Joachim Schäfer: Artikel Adolf Stoecker, aus dem Ökumenischen Heiligenlexikon – https://www.heiligenlexikon.de/BiographienA/Adolf_Stoecker.html, abgerufen am 20. 8. 2018

Siegerland Band 95 / Heft 1 (2018) erschienen


Inhalt:
Alfons Bender: Das Hüttenwesen Herdorfs vom Spätmittelalter bis zur Industrialisierung und seine Verflechtungen zum Freien Grund, S. 3
Mathias Döring: Tilmann Stolz und der Brocken, S. 27
Jürgen Daum: Alte Hoheitsgrenzen des ehemaligen Dillkreises nach Norden und Westen, S. 33
Gabriel Isenberg: „Feinheit der Arbeit, Kunst und Accuratesse hatte keinen Antheil am ganzen Werk“, S. 37
Ursula Broicher: Eine neue Erklärung des Namens ,Stilling’ und eine Übersicht, welche Namen Johann Heinrich Jung als Autor gebrauchte, S. 46
Jens Christian Ferslew: Das Siegerland im Jahre 1841: Notizen einer landwirtschaftlichen Studienreise, S. 54
Horst Grafe:Von der Straße auf den Bahndamm, S. 75
Katrin Stein: Die Fliegerhalle – Geschichte des Segelfliegens in Ferndorf, S. 92
Helmut Bruch: Vereinsnachrichten, S. 108
Andreas Bingener: Siegener Regionalhistoriker Hans-Martin Flender verstorben, S. 109
Andreas Bingener: Nachruf auf Prof. Dr. Paul Steinebach – langjähriger Vorsitzender des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins e.V. verstorben, S. 111
Rezensionen, S. 113
Quelle: Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein, Publikationen, Zeitschrift “Siegerland”

Walter Bonin – Siegener Kreisplaner von 1951 – 1955

Nachdem Walter Bonin bereits zweimal mit Bauten der Architektur der Jahre 1960+ hier auf siwiarchiv in Erscheinung getreten ist, hat siwiarchiv erste biographische Daten ermittelt:

Walter Bonin (1951), Quelle: Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein Personalakte Walter Bonin

geb 8. Mai 1919 in Mülheim/Main – 5. November 1990 in Siegen
Eltern: Hans Bonin, Buchdrucker, Margarete geb. Graf
evangelisch
verh. seit Juli 1949 mit Mia geb. Stürmer (geb. 29. März 1923), 2 Kinder

Volkssschule
Ostern 1929 Oberrealschule Offenbach/Main
1937 Abitur
anschließend 7 Monate Arbeitsdienst
2 Jahre Militärdienst
Weltkrieg: Feldartillerist, zuletzt Batteriechef

Dezember 1945 – Juni 1950 TH Darmstadt: Dipl. Ing
1950 – 1951: Entwurfsarchitekt bei Dipl. Ing. Richard Horn Architekt BDA , Aalen/Wttbg.:

  • Industriebauplanungen, Siedlungs- und Wohnhausbau, Teilbebauungspläne

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Architektur 1960+, Brutalismus im Kreisgebiet: Erlöserkirche, Siegen-Winchenbach

siwiarchiv sucht Beispiele für die Architektur der 1960er und 1970er Jahre.
Die zwischen 1963 und 1965 erbaute ist Erlöserkirche in der Winchenbach-Siedlung in Siegen ein Beispiel der Sakral-Architektur der 60er und 70er Jahre im Kreisgebiet.

Foto: Hans Martin Lenz

Zur Architektur: ” …. Die Aufgabe, gerade eine reformierte Kirche zu bauen, wurde dem Architekten Walter Bonin besonders lieb und wuchs ihm im Verlauf der Arbeit immer mehr ans Herz. Gestaltungsziel konnte nur eine äußerst vereinfachte, in Form und Material reduzierte und abstrahierte Haltung sein, die auf Nachahmung oder auf Neuschöpfung emanzipierter, um jeden Preis avantgardistischer Beispiele zu verzichten hatte, schrieb der Architekt in der Festschrift zur Einweihung. Schlichtheit, Strenge und Verzicht sind die hervortretenden Merkmale der inneren und äußeren Gestaltung. Gewählt wurde eine Skelettbauweise aus Beton, belgische Handziegeln dienten der Ausfachung. Die große Fensterfront erhielt kein großes Glasgemälde, sondern überwiegend farbloses Glas, das die natürliche Umgebung in den Raum einbezieht. Ein Betonglasband trennt optisch das Innere vom Äußeren. Eine Dornenkrone aus leuchtenden Lichtprismen erinnert an die Marterkrone des Erlösers und damit an den Namen der Kirche. Die Prinzipalstücke wurden aus schweren Schieferplatten und Bronze gestaltet. Der Entwurf der Fenster sowie der Kanzel, des Abendmahlstisches und des Taufbeckens stammen von Wolfgang Kreutter. …..” (Quelle: Evangelischer Kirchenkreis Siegen, Nachrichten, 2.9.2015)

Link zum ersten Beispiel der Sichtbetonbauweise im Kreisgebiet: Ehem. Hauptschule Freudenberg
Link zum zweiten Beispiel der Sichtbetonbauweise im Kreisgebiet: Landgericht Siegen
Link zum dritten Beispiel der Sichtbetonbauweise im Kreisgebiet: Siegtalbrücke

Psychiatrie im Nationalsozialismus: Betroffene und Angehörige gesucht

„Erfasst, verfolgt, vernichtet“ lautet der Titel der Wanderausstellung, die vom 8. November – 7. Dezember 2018 mit einem umfangreichen Begleitprogramm in der Teilbibliothek der Universität Siegen am Unteren Schloss zu sehen ist. Im Nationalsozialismus galten kranke und behinderte Menschen als Belastung für die sogenannte „Volksgemeinschaft“. Insgesamt wurden knapp 400 000 Menschen ab 1934 gegen ihren Willen sterilisiert und mehr als 200 000 Menschen aus Heil- und Pflegeanstalten ermordet.

Die Wanderausstellung der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) präsentiert sowohl die Geschichte von betroffenen Menschen als auch die von Tätern und schafft Berührungspunkte zu Einzelschicksalen.
Für die Gestaltung des Begleitprogramms suchen die Veranstalter Betroffene und/oder Angehörige, die vor dem interessierten Publikum von ihren Erfahrungen berichten. Zudem sind sie auf der Suche nach passendem Material, das in verschlossenen Vitrinen als Ergänzung zur Ausstellung präsentiert werden könnte.
Bitte melden Sie sich bis Freitag, 31. August, bei Frau Barth unter Tel. 0271/705-1901 oder per Mail an j.barth@kreisklinikum-siegen.de. Weiterlesen

“Zeitspuren”-Linktipp: Portal des Rahrbacher Tunnels von Jacob Scheiner 1862

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. die Vorskizze des Portals des Rahrbacher Tunnels von Jacob Scheiner 1862.
Kommentare, Meinungen, Informationen und Anregungen zu dieser Präsentation können Sie gerne hier abgeben.
Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen “Zeitspuren”-Projekt finden sich unter diesem Link: http://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

Link zum Wikipedia-Eintrag: Jacob Scheiner [Anm.: Zurzeit ist die “Scheiner-Seite” des virtuellen Heimatmuseums Betzdorf nicht abrufbar, Link zur Seite auf der Wayback-machine]