Online: Kraftfahrzeug-Besitzer im Deutschen Kaiserreich von 1909

via Archivalia

Die Bibliothek der Technischen Universität Braunschweig veröffentlichte unlängtst folgendes Buch online: Die deutschen Kraftfahrzeug-Besitzer in der Reihenfolge der polizeilichen Kennzeichen : deutsches Automobil-Adreßbuch ; gefertigt an der Hand des amtlichen Materials der listenführenden Behörden der sämtlichen deutschen Bundesstaaten. Stuttgart 1909. Greiner & Pfeiffer.

Auf Seite 705 des Buches finden sich die Kraftfahrzeugbesitzer aus dem Altkreis Wittgenstein. Erstaunlicherweise fehlen die Automobilbesitzer des Altkreises Siegen.

Der Verein für Computergenealogie beabsichtigt in einem Datenerfassungsprojekt mit dessen Daten-Eingabe-System (DES) die ca. 40.000 Fahrzeugbesitzer mit Standort, Kennzeichen und Art des Fahrzeugs zu erfassen.

Ausstellung: “Bau[Spiel]Haus”

Neues Museum Nürnberg, 22.03.2019 bis 16.06.2019

Alma Siedhoff-Buscher, Kinderspielschrank, 1923 (Nachbau, 1940er Jahre)
Foto: Kalan Konietzko

“Das Neue Museum Nürnberg feiert 2019 wie ganz Deutschland und viele inter­nationale Partner das Gründungs­jubiläum des Bauhauses in Weimar. Die legendäre Schule für Gestaltung verändert seit 100 Jahren das Bild unserer Welt. Ihre Konzepte für Bildung und Produktion, und damit letztendlich für die Gestal­tung eines neuen Miteinanders, sind bis heute unübertroffen.

Produktives und überaus innovatives Ele­ment war der spielerische Ansatz im bildnerischen Prozess der Bauhaus-Lehre und noch immer ist für das tief verankerte Bedürfnis nach kreativem Ausdruck das Spiel als künstlerische Strategie besonders wegweisend.

Die Bauhaus-spezifische und bis heute bewährte Einbindung von Spielkon­zepten und Spielräumen in die gestalterische Entwicklung verfolgt die umfangreiche Ausstellung BAU [ SPIEL ] HAUS im Neuen Museum Nürnberg. Reform­päda­gogi­sche Theorien des 19. Jahrhunderts werden ihren Ausprägungsformen im aktu­ellen Zeitgeist gegenübergestellt und Friedrich Fröbels Spielgaben treffen auf LEGO Architecture, Kreativlabore des Silicon Valley sowie zeitgenössische Posi­tionen in Kunst und Design. Heute, wo Computerspiele salonfähig und Intelligenz programmierbar geworden sind, scheinen Fragen nach Innovation und Kreativität in zeitgemäßen Lebens- und Arbeitsentwürfen aktueller denn je. Weiterlesen

Die Karten auf den Tisch… Kurioser Aktenfund

Reblog vom Hessischen Landesarchiv, Geschichte Live

Historische Spielkarten

“Siegerland” Band 95 / Heft 2 (2018) erschienen

Inhalt:

Karl Kiem: High End im Hochmittelalter. Untersuchungen zur Geometrie des Grundrisses der Siegener Nikolaikirche, S. 123
Ewald Hatzig und Heinz Sprenger: Zwei Jesuitenpater aus dem Hause „Wabbelersch“, S. 132
Olaf Wagener: Burg Holdinghausen auf einer Landkarte von 1729, S. 136
Markus Jung: Siegener Unterwelten – Eine Forschungsarbeit im Untergrund, S. 141
Wilfried Lerchstein: Der Siegener Kaufmann Louis Thomas, mehr als nur ein Spaßvogel, S. 151
Ingrid Leopold: Siegfried Vogt zum Gedächtnis, S. 161
Gerhard Moisel: Siegerländer Familienkunde (22). Jahresbericht 2017/2018, S. 189
Traute Fries: Ein Besuch des Römerkastells Saalburg im Mai 1938, S. 193
Andreas Bingener: Dr. phil. Alexander Wollschläger verstorben, S. 196
Rezensionen, S. 206

Wanderausstellung „Mit Macht zur Wahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa“

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wird vom 8. bis zum 22. März im Foyer des Kreishauses die Wanderausstellung „Mit Macht zur Wahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Europa“ zu sehen sein, organisiert von der Kreis-Volkshochschule, dem Kreisarchiv und von Martina Böttcher.

„Die Ausstellung bietet einen guten Überblick über die vielfältige Entwicklung des Frauenwahlrechts in Europa“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises. Sie wurde vom Frauenmuseum in Bonn erstellt und zeigt Portraits einzelner Frauen, die sich trotz aller Widerstände überall in Europa für gleiche Rechte eingesetzt haben.

Die Eröffnung, zu der alle Interessierten eingeladen sind, findet am Freitag, 8. März 2019, um 11:00 Uhr statt. Die Historikerin Ulrike Just aus Bonn wird in die Ausstellung einführen. „Das Frauenwahlrecht musste erst gegen viele Vorurteile durchgesetzt werden. So wurde Frauen etwa verminderte Intelligenz und durch ihre Gebärfähigkeit eine ‚natürliche‘ Bestimmung für den privaten Bereich zugeschrieben“, sagt sie. Um Frauen möglichst von der Wahlurne fernzuhalten, mussten sie z.B. in Griechenland nachweisen, dass sie lesen und schreiben können, um wählen zu dürfen.

„Mit dieser Ausstellung wollen wir auch einen regionalen Bezug herstellen und zeigen, dass sich auch in Siegen-Wittgenstein mutige Frauen auf den Weg gemacht haben, für Gleichberechtigung und das Frauenwahlrecht zu kämpfen“, erläutert Martina Böttcher. Weiterlesen

Wikipedia-Artikel zu Ludwig Christian zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein

Ludwig Christian zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein Taler
Reichstaler unter Ludwig Christian, Graf zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (* 1629, reg. 1657-1683). Umschrift: • LUDVIG • CHRISTIAN • GRAF • ZU • SAYN • WITGEN • V • HOHNST • Profil-Brustbild im Harnisch, Unknown [Public domain]

Zu Beginn dieses Jahres hat Dieter Bald den Wikipedia-Artikel zu Ludwig Christian zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein erstellt.

“Fürstenkinder”: Workshop für Kinder im Siegerlandmuseum

Emilia Secunda Antwerpiana war die Tochter von Wilhelm I. von Oranien und Charlotte von Bourbon. (Foto: Siegerlandmuseum)

Wie lebten Prinzen und Prinzessinnen in vergangenen Zeiten im Siegerland? Diese Frage ist Thema des nächsten Workshops für Kinder im Siegerlandmuseums, der am Samstag, 2. März 2019, in der Zeit von 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr stattfindet.
„Es gab einmal eine wunderschöne Prinzessin und einen mutigen Prinzen“…so fangen viele Märchen und Geschichten an. Aber gab es die so beschriebenen Personen auch wirklich und wo fand man sie im Siegerland? Diese Fragen führen durch die kleine Zeitreise, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine ganz besondere Rarität treffen: Zu sehen sind hier nämlich fünf Töchter aus der dritten Ehe Wilhelm I. von Oranien mit Charlotte von Bourbon.
Daniel van den Queborn porträtierte die kleinen Mädchen in ihren “Sonntagskleidern”. Diese Bildnisse sind Ausgangspunkt eines Workshops, bei dem Kinder von etwa sieben bis elf Jahren erfahren, wie kleine Prinzessinnen und Prinzen in vergangenen Zeiten lebten, wie und was sie lernen mussten und wann und wie sie spielten.
Neben der Erkundung der Vor- und Nachteile des Lebens als Prinz oder Prinzessin wird auch gebastelt und gemalt. Dabei steht eine Anziehpuppe im Zentrum des Interesses. Da der Workshop in der Karnevalszeit stattfindet, können die Kinder gerne kostümiert erscheinen.
Der Kostenbeitrag für die Teilnahme beträgt 1,50 Euro. Eltern haben in der Zeit der “Fürstenkinder” kinderfrei. Eine Anmeldung ist wegen begrenzter Teilnehmerzahl erforderlich und per E-Mail an siegerlandmuseum(at)siegen.de oder telefonisch unter (0271) 230410 möglich.
Quelle: Stadt Siegen, Pressemitteilung v. 22.02.2019

Heute vor 230 Jahren: Karl Groos geboren

Karl August Groos (* 16. Februar 1789 in Saßmannshausen; † 20. November 1861 in Koblenz) war ein evangelischer Geistlicher, Herausgeber von Liedsammlungen und Komponist. Er stammte aus dem Altkreis Wittgenstein und seit 1827 war er in Koblenz tätig. In den hiesigen Archiven fanden sich zunächst die Unterlagen zu dessen Geburt und Ehe..
Die evangelische Kirchengemeinde Feudingen stellte einen Auszug aus dem Taufregister zur Verfügung: TaufregisterK. A. Groos.
Die evangelische Kirchengemeinde Laasphe ergänzte dies um zwei Photographien des Heiratsregister aus dem Jahr 1821:
.
Heute bloggt auch das Archiv der evangelischen Kirche in Rheinland über Karl Groos und widmet ihm 2 Beiträge: Link zum ersten Eintrag: 230-jähriges Geburtsjubiläum Karl August Groos, Link zum zweiten Eintrag: Karl August Groos (1789-1861) – ein Pfarrerleben in Zeiten des Umbruchs. Eine Blogkooperation!

Wikipedia-Eintrag zu Ludwig Casimir zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1598 – 1643)

Ludwig Casimir 1598-1643
Gemälde von Ludwig Casimir zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1598-1643) Unbek. Künstler, ca. 1620
Dieter Bald [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

Dieter Bald hat bereits im vergangenen Jahr diesen Eintrag zu Ludwig Casimir zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg für die Wikipedia vorgelegt.