20. Juli 1944: Beteiligte und Betroffene aus dem Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein

Links zu Einträgen in regionalen Datenbanken:

Otto Bäcker: Aktives Gedenkbuch, Widerspruch und Widerstand, siwiarchiv
Heinrich Bamberg: Widerspruch und Widerstand
Willi Bottenberg: Widerspruch und Widerstand
Wilhelm Geisbe: Widerspruch und Widerstand
Emil Graskamp: Widerspruch und Widerstand
Nikolaus Groß: Widerspruch und Widerstand
Paul Kanstein: Akteure
Josef Kloth: Widerspruch und Widerstand
Wilhelm „Willi“ Kollmann: Widerspruch und Widerstand, siwiarchiv
Ernst Metzler: Widerspruch und Widerstand
Karl Albert von Rumohr: Akteure, siwiarchiv
Richard Weber: Widerspruch und Widerstand

Karl Neuhaus: Akteure, siwiarchiv 1, siwiarchiv 2

Quellen:
Aktives Gedenkbuch: Aktives Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus im Kreis Siegen-Wittgenstein
Widerspruch und Widerstand: Widerspruch und Widerstand, Opposition gegen den Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein
Akteure: Regionales Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein

Benennung eines Platzes in Siegen-Trupbach in Buzz-Aldrin-Platz

Buzzonmoon
Buzz Aldrin auf dem Mond, 20. Juli 1969, von USGov-NASA [Public domain], via Wikimedia Commons

„Der Heimatverein Trupbach e.V. hat gemäß § 24 Gemeindeordnung NW die Anregung vorgebracht, den betreffenden Platz mit dem Namen “Buzz-Aldrin-Platz“ zu benennen. Diese Anregung wurde in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 30.05.2018 zur weiteren Beratung an den zuständigen Bezirksausschuss V–Siegen-West sowie den Kulturausschuss verwiesen.
Dr. Edwin Eugene „Buzz“ Aldrin ist im Jahre 1930 geboren und betrat 1969 im Rahmen der Apollo 11-Mission der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA nach Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond.
Ein Teil seiner Vorfahren stammt aus Trupbach (Familien Fischbach und Richter) und Oberfischbach (Familie Häger). 1713 verließen 4 seiner Vorfahren ihre Siegerländer Heimat und wanderten nach Amerika aus. In Virginia waren sie im Jahre 1714 Mitbegründer der Siedlung “Fort Germanna“. Die ehemaligen Häuser dieser Auswanderer stehen in unmittelbarer Nähe des zu benennenden Platzes. Weiterlesen

Auf den Spuren Wilhelm Münkers – Naturschützer und Vorbild für Jugend und Gesundheit

Wilhelm Münker-Entdeckungstour
Sa. 07.07.2018, 14:00 Uhr – 16:30 Uhr
Treffpunkt: Jugendherberge Hilchenbach, Wilhelm-Münker-Straße 9.

„Der Fabrikant und Ehrenbürger Wilhelm Münker war ein begeisterter Wanderer, Heimatschützer, ein Vorbild an Zivilcourage und Mitbegründer des Jugendherbergswerkes. Er wurde nicht müde den Menschen die Schönheiten von Natur, Heimat und Menschsein nahe zu bringen und gegen drohende Gefahren zu kämpfen. Wir wandern den Lebensstationen entlang, die Wilhelm Münker und Hilchenbach verbinden.
Bitte festes Schuhwerk und wetterangepasste Kleidung nicht vergessen!
Quelle: VHS Siegen-Wittgenstein, Programm

Willy Brandt in Siegen 1961: Bilder aus dem SMS-Archiv

Quelle: SMS group, Unternehmensarchiv, Besuch der Feinmechanischen Werken der Siemag in Eiserfeld von Willy Brandt 1961, Kontaktbogen

Im Fotoarchiv der Hilchenbacher SMS-Group finden sich einige Bilder des Besuchs Willy Brandt bei der Firma Siemag in Siegen-Eiserfeld. Die hier gezeigten Kontaktbögen geben einen ersten Eindruck über den Besuch.
Über die Verlauf des Brandt-Besuchs im Siegerland gibt die lokale Presse, die sich im Siegener Stadtarchiv befindet, Auskunft:
Zwischen 8:15 und 8:30 Uhr wurde Brandt in Siegen-Niederschelden erwartet. Seine Hubschrauber landete allerdings mit 45minütiger Verspätung (wegen Nebels) auf dem Rosengarten-Sportplatz. An der Omnibuswende, wo empfing ihn die örtliche Bergknappenkapelle. Der Ortsbürgermeister überreichte ihm ein siamesisches Kätzchen als Geschenk. …..
Nach einem halbstündigen Aufenthalt wurde die auch als „Kreuzfahrt des Vertrauens“ bezeichnete Besuchsreise Brandts nach Siegen-Eiserfeld fortgesetzt, wie schon in Niederschelden wurde Brandt auch hier vom Bürgermeister empfangen. Bei der anschließenden Besichtigung der Firma Siemag wurde Willy Brandt von Bernhard Weiss begrüßt und begleitet.

Quelle: SMS group, Unternehmensarchiv, Besuch der Feinmechanischen Werken der Siemag in Eiserfeld von Willy Brandt 1961, Kontaktbogen

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Willy Brandt in Siegen-Geisweid 1961

Willy Brandt 1961 in Geisweid, aufgenommen in der Nähe der Eisenwerke. Zu sehen ist auch der spätere Berliner Bürgermeiser Klaus Schütz. Der Mann am Mikrofon ist der ehemaliger Bürgermeister von Klafeld-Geisweid Hans Berner, . (Quelle: Thomas Berner)

Nachdem auf siwiarchiv der Besuch Willy Brandts im heutigen Kreisgebiet Thema war, wurden in diversen Facebook-Gruppen die Bilder kommentiert und um weitere ergänzt. Die Bilder zeigt Willy Brandt in Siegen-Geisweid. Vielen Dank für die Erlaubnis das Bild auch hier auf siwiarchiv zu posten! Weiterlesen

Reinhard, Hans und Ulf Lüster – Vater und Söhne im Nationalsozialismus

Im März dieses Jahres erfuhr hier ein Beitrag aus dem Jahr 2014 zu Lehrern in den Altkreises Siegen und Wittgenstein zwischen 1933 und 1945 eine Korrektur zu einem dort beschriebenen Lehrer. Diese Korrektur hat siwiarchiv zum Anlass und sowohl weiteren Recherchen nach Reinhard Lüster als auch nach dessen beiden Söhnen Hans und Ulf zu unternehmen. Der aktuelle Forschungsstand kann nun hier eingesehen werden: Lüster2GenerationenTäter.

Willy Brandt in Siegen 1965

von links Karl Althaus , Hans Reinhardt, Hans Vitt, Landrat Schmidt, Willy Brandt, Adolf Kreutz?? und Heinz Kühn. (Privatbesitz U.Schleifenbaum)

Nachdem auf siwiarchiv der Besuchs Willy Brandts im heutigen Kreisgebiet Thema war, wurden in diversen Facebook-Gruppen die Bilder kommentiert und um weitere ergänzt. Dieses Bild zeigt Willy Brandt allerdings nicht während seines Besuches 1961, sondern vielmehr bei seinem Besuch des Siegener Schützenfestes am Hasengarten (Schlosspark) im Jahr 1965. Vielen Dank für die Erlaubnis das Bild auch hier auf siwiarchiv zu posten!

Wikipedia-Artikel: Louis Reuß, ein Wittgensteiner Förster im 19. Jh.

Denkmal Louis Reuß
Denkmal Oberforstrat Louis Reuß, By Dieter Bald [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

Louis Reuß (* 10. Oktober 1813 in Forsthaus Wilhelmshof; † 30. März 1888 in Dobříš / Böhmen) war ein deutscher Forstbeamter. Er setzte sich für eine Wiederaufforstung der Wittgensteiner Wälder ein und forcierte dort den großflächigen Anbau der Fichte.

Quelle: Seite „Louis Reuß“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 12. Juni 2018, 21:25 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Louis_Reu%C3%9F&oldid=178261715 (Abgerufen: 13. Juni 2018, 17:39 UTC)

#archivesmemory – siwiarchiv-Zitaträtsel Juni 2018 – 2. Versuch:

Zum heutigen Internationalen Archivtag startete siwiarchiv einen 2. Versuch des Zitaträtsels und beteiligt sich damit an dem Twitter-Event #archivesmemory:

“ ….Christian (nervös die Achselzuckend): Diese Biedermeierwirtschaft! Wo bleibt da die Disziplin?!
Hermann (lächelt nur nachsichtig)
Christian (nachdem er eine Weile verstimmt in seiner Korrespondenz gelesen hat): Was macht Else heute?
Hermann: Ich habe keine Ahnung, sie wird ausfahren wollen, ich sah, daß Otto den Motor ankurbelte. …..“

1) Wie heißen die Brüder mit Nachnamen?
2) Woraus stammt das Zitat?
3) Wer war der Autor des Textes?

Ausstellung „Aquarelle von Christa Kühn, Charlotte Pöschel und Hanna Menzel (1924-1993)“

Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg in der Zeit vom 7. Juni bis 22. Juli
Die Stadt Hilchenbach hat den künstlerisch-kreativen Zwillings-Schwestern Christa Kühn und Charlotte Pöschel die Räumlichkeiten im Stadtmuseum Hilchenbach in der Wilhelmsburg zur Verfügung gestellt, um ihre Aquarelle sowie Radierungen und Aquarelle der verstorbenen Malerin Hanna Menzel (1924-1993), früher wohnhaft in Hilchenbach-Dahlbruch, auszustellen. Dies ist die 132. Ausstellung in der Wilhelmsburg seit Oktober 1987 und die letzte unter Regie des ausscheidenden Museumsleiters Reinhard Gämlich.

Christa Kühn und Charlotte Pöschel waren mit der Künstlerin sehr verbunden und haben ihre Art der Aquarellmalerei zu schätzen gelernt. Vor 21 Jahren engagierten sie sich, mit der Großnichte Franziska Menzel eine Erinnerungs-Ausstellung im Stadtmuseum zu gestalten.

Für Christa Kühn und Charlotte Pöschel ist die Begeisterung zur Aquarellmalerei geblieben und sie lassen sich von den Farben in der Natur zum Aquarellieren inspirieren. Die Zwillings-Schwestern, 1946 in Siegen geboren, haben seit frühester Kindheit die Lust und Leidenschaft zum gemeinsamen Zeichnen und Malen. Mit Freude und Energie haben die beiden Damen diese Ausstellung vorbereitet, um interessierten Besuchern die Aquarellmalerei näher zu bringen. Weiterlesen