Linktipp: Wikipedia-Artikel zu Günther Wrede, Archivar und

Autor der Wittgensteiner Territorialgeschichte

Link: „Günther Wrede“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Dezember 2018, 12:02 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Wrede (Abgerufen: 14. Januar 2019, 11:11 UTC)

Wer sich intensiver mit Günther Wrede auseinandersetzen will. der muss dessen Personalakten und den Nachlass im Niedersäschsischen Landesarchiv Osnabrück auswerten. Ein Blick in die noch unverzeichnete Sammlung Günther Wrede im Landesarchiv NRW, Abt. Westfalen, in Münster erscheint sinnvoll, wenn der Blick auf die Bedeutung Wredes für die westfälische Geschichtsforschung gerichtet werden soll.

Trauer um Lucie Weinstein

Lucie und Stanley WeinsteinLucie Weinstein, geborene Krebs, wuchs als Teil der jüdischen Gemeinde in Bad Berleburg auf. Gemeinsam mit ihrer Familie reiste sie während des NS-Regimes in die  USA aus und leistete später einen großen Beitrag, um die Erinnerung an die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und die Gräueltaten gegen sie wach zu halten.

Die Stadt Bad Berleburg trauert um ihre ehemalige Bürgerin Prof. Dr. Lucie Weinstein. Lucie Weinstein wurde am 2. August 1924 als Lucie Krebs in Berleburg geboren [Eltern: Julius Krebs und Lina geb. Bachenheimer] und verbrachte ihre Kindheit dort als Teil der jüdischen Gemeinde. Aufgrund der Verfolgung der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger durch das nationalsozialistische Regime, wanderte Lucie Weinstein 1941 mit ihren Eltern, den beiden Geschwistern und ihrem Großvater in die USA aus. Weiterlesen

“Zeitspuren” führen zu Wikipedia-Artikel

In der vergangenen Woche wurde hier auf den Text zur frühen Industrialisierung in der Region von Thomas Collins Banfield, eine Quellenveröffentlichung des Zeitspuren-Projekts, hingewiesen. Darauf folgend ist nun ein Artikel zu Banfield in der deutsprachigen Wikipedia erschienen. Er fusst auf Recherchen von Peter Kunzmann und wurde von ihm redaktioniert.

Heute vor 90 Jahren: Heinrich Busch gestorben

Pianist, Organist, Komponist und Regerschüler

Heinrich Johann Wilhelm Busch (* 28. Juni 1900 in Siegen; † 8. Januar 1929 in Duisburg[1])

„ …. Ein jüngerer Bruder Heinrich, der gleichfalls Musiker geworden war, starb sehr früh; er hatte eine Reihe Lieder komponiert, die weniger bedeutend als gefällig waren und in Deutschland viel gesungen wurden. ….“[2] Weiterlesen

Hartmut Prange gestorben

Literaturhinweis: “Andreas Schreiber: Familienbuch Schreiber.

Eine Zusammenstellung der Nachkommen des Hen Schreiber und des Enders Schreiber aus Ferndorf (Siegerländer Familienarchiv Band 2, im Auftrag des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins hrsg. von Gerhard Moisel), Possendorf: Selbstverlag 2018, geb., 473 Seiten, 41,00 Euro (plus evtl. Porto).

Nach vielen Jahren Forschung ist es nun geschafft und das Familienbuch
Schreiber liegt im Druck vor. Durch die intensive Auswertung der Siegerländer Kirchenbücher ist es gelungen, viele Zweige der großen Familie Schreiber bis zu ihrem Ursprung in Ferndorf zurückzuführen.

Als Stammväter konnten Hen Schreiber (+ Ferndorf vor 1588) und Enders (Andreas) Schreiber (+ Ferndorf vor 1617) nachgewiesen werden. Von ihnen stammen zahlreiche Nachkommen im nördlichen Siegerland ab, aber auch in den Kirchspielen Oberfischbach, Oberholzklau und Freudenberg. Ähnliches gilt für die Namensträger in Müsen und Wilnsdorf. Seit dem Ende des 19. Jhs. hat sich die Familie auch außerhalb des Siegerlandes stark verbreitet. Viele Familienzweige konnten bis in die neueste Zeit berücksichtigt werden – sofern dies mit der neuen Datenschutzgrundverordnung vereinbar ist.

Das Familienbuch Schreiber ist im Selbstverlag des Verfassers erschienen. Es kostet 41,00 Euro (plus Porto) und kann direkt bei ihm bestellt werden, Andreas Schreiber, Tel. 035206/23541 oder apg.schreiber@t-online.de. Es kann auch (nach telefonischer Rücksprache, 0271/5004-281) bei Gerhard Moisel im Kreiskirchenamt Siegen, Burgstr. 21, 57072 Siegen) abgeholt werden.”

Quelle: Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein, Aktuelles, 21.12.2018

Heute vor 145 Jahren: Carl Kraemer geboren

Links:
Link zum Wikipedia-Eintrag
Link zum Eintrag im Regionalen Personenlexikon zum Nationalsozialismus in den Altkreisen Siegen und Wittgenstein
Link zur Seite auf Homepage der Stadt Hilchenbach
Link zur Seite der Carl-Kraemer-Stiftung

Literatur:
Stefan Dirscherl: Tier- und Naturschutz im Nationalsozialismus. Gesetzgebung, Ideologie und Praxis, Göttingen 2012
Daniel Heintz: Tierschutz im Dritten Reich. Im neuen Reich darf es keine Tierquälerei mehr geben, Müllheim 2008
Helene Krug: “Cael Kraermer und seine Tiere”, in: Siegerländer Heimatkalender1956, S. 103-104
Karl Zoll: “Carl Kraemer – Leben und Werk”, Hilchenbach 2005
“Carl Kraemer  – ein Leben für den Tierschutz. Dem Gedächtnis eines großen Siegerländers”, in: Unser Heimatland 1951, S. 120 – 121
“Ein Leben für den Schutz der Tiere. Carl Kraemer zum Gedenken” in: Siegerländer Heimatkalender 1952, S. 63 – 66

Siegener Zeitung 4.10.1951
Westfalenpost: “Carl Kraemer +. Der Initiator des deutschen Tierschutzgesetzes”, 16.5.1951;  Helene Krug: “Ein Leben für den Schutz der Tiere. Carl Kraemer, der Vater des Tierschutzgesetzes, 12.6, 13.6, 15.6.1951;  21.8.1965
Westfälische Rundschau: Adolf Wurmbach: “Karl Krämer: Vater des Tierschutzes”, 4.10.1955