Vortrag: “Reformation – lutherisch und Reformiert (1500 – 1600)

Musikalisch-besinnliche Streifzüge durch die Geschichte der Kirchengemeinde Burbach Samstag, 30. März 2019, 19.00 Uhr, Ev. Kirche Burbach
Referent: Pfarrer Dr. Tim Elkar, Ev. Kirchengemeinde Neunkirchen


Die Reformation als Erneuerung von Glaube und Kirche erfährt im hiesigen Raum durch Graf Wilhelm von Nassau-Dillenburg offene Türen. Seine Eheschließung beschleunigt die lutherisch geprägte Reformation des Siegerlandes.Nach seinem Tod lassen niederländische und sächsische Einflüsse das Siegerland zu einem Hauptstützpunkte des Calvinismus werden. So erlebt das Kirchspiel Burbach die Reformation gleich zweimal – 1530 lutherisch und 1584 reformiert.
Quelle: Ev. Kirchengemeinde Burbach, Veranstaltungsflyer (PDF)

Erfolgreiche Petition zum Geschichtsunterricht in NRW


“Unsere Petition hatte Erfolg!
Gestern erreichte den GLV ein Brief des Ministerpräsidenten: an nordrhein-westfälischen Gymnasien wird das Fach Geschichte künftig wieder achtstündig unterrichtet! Herr Laschet bedankt sich darin ausdrücklich für das „beeindruckende Engagement“ des Landesverbandes, auch ihm sei „die Stärkung des Geschichtsbewusstseins und die Förderung eines kritischen Urteilsvermögens junger Menschen ein großes Anliegen“.

Wir haben in zahllosen Briefen und Gesprächen mit Politikern, Verbänden sowie dem Ministerium unser Anliegen deutlich gemacht. Bei allen, die daran mitgewirkt haben, möchte ich mich besonders bedanken.

Auch der Entwurf des Kernlehrplans stimmt hoffnungsvoll. Der Verband wird fristgemäß eine Stellungahme einreichen, die den ein oder anderen kritischen Aspekt benennt. Es bleibt zu hoffen, dass die Kommission unsere Anregungen aufgreifen wird und die Fachkonferenzen im Anschluss praktikable schulinterne Lehrpläne entwickeln.

Nun liegt es an uns, die hohen gesellschaftlichen Erwartungen an unser Fach zu erfüllen.”
Quelle: Facebook-Seite des Verbandes, 21.3.2019

Zu Besuch im „Wendener Land“

15. Kirchentour des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein

Kirche in Römershagen (Wenden)
St. Marien Kirche in Wenden-Römershagen, 16. Mai 2015, Quelle: Stefan Didam – Schmallenberg [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)]

Zum 15. Mal lädt der Heimatbund Siegerland-Wittgenstein zur Kirchentour ein. Am Samstag, 30. März, geht es erstmals in den benachbarten Kreis Olpe. Die Teilnehmer treffen sich um 9:30 Uhr an der Katholischen Kirche St. Kunibertus, Pfarrer-Beule-Straße 3, in Hünsborn-Wenden.

Zunächst steht die Besichtigung dieser Kirche auf dem Programm, danach statten die Teilnehmer der Katholischen Kirche St. Marien Römershagen einen Besuch ab. Weiter geht es zur Evangelischen Kirche Rothemühle und zur Wallfahrtsstätte Dörnschlade. Weiterlesen

Wieder „Lechtstonn“ im 4Fachwerk-Museum

Am 28. März 2019 geht es um „Sitten und Gebräuche“

Die „Lechtstonn“, die tägliche Zeit nach der getanen Arbeit, wurde im Flecken gerne genutzt, um sich zu treffen und dabei über allerlei Neuigkeiten auszutauschen und Geschichten zu erzählen. Diese Tradition greift das Freudenberger 4Fachwerk-Mittendrin-Museum in einer Veranstaltungsreihe auf: Beim nächsten Mal, es ist die sechste Auflage, geht’s um „Sitten und Gebräuche“.
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“Zeitzeugen auf Zelluloid”: Erzbergbau und Religion im Siegerland

Siegen, LYZ, 27. März 2019, 19:00 Uhr

“Das Kreisarchiv stellt filmische Zeitzeugen aus dem Archiv des WDR vor. Den Anfang macht die 1987 ausgestrahlte Dokumentation Frommes Siegerland – Der Segen des Herrn macht reich. Der Film geht der Frage nach, warum das Siegerland die Gegend der Stillen im Lande ist, der Erweckten, und wie pietistische Frömmigkeit und Leistungsstreben zu typischen Merkmalen der Siegerländer Mentalität wurde.

Als zweiter Film wird die 1961 erschienene Reportage Erzbergbau im Siegerland gezeigt, der die jahrhundertealte Bergmannstradition der Region nachzeichnet und das heraufziehende Ende der Siegerländer Gruben thematisiert.”

Eintritt frei! Um eine Spende für die Erhaltung des regionalen audiovisuellen Archivguts wird gebeten.
Quelle: LYZ, Programm

“Der Siegerländer Hauberg – Damals, heute und in Zukunft”

Info-Veranstaltung und Wanderung im heimischen Wald

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Siegen-Wittgenstein lädt am Samstag, den 23. März, um 13.00 Uhr ins Heimathaus Bürbach in Siegen-Bürbach ein. Ralf Kubosch, Vorsitzender des dort ansässigen Heimatvereins, wird eine kurze Einführung über die Geschichte des Bürbacher Haubergs geben.

Anschließend findet eine geführte Wanderung durch den Hauberg statt, vorbei an der Bürbachquelle, „Irles Wiese“ und über 80 Jahre alten Baumbeständen. An manchen Stellen kann man noch Mundlöcher vom ehemaligen Bergbau entdecken.

Ein Thema der Veranstaltung wird sein, wie die heutigen Haubergsvereine mit den zunehmenden Problemen des Klimawandels umgehen und neue Ideen der Bewirtschaftung entwickeln, um für dieses Phänomen in Zukunft gerüstet zu sein. Zum Schluss lädt der Heimatverein zu einer „Nachlese“ im Heimathaus ein.

Nähere Informationen bzw. Rückfragen bitte bei Bärbel Gelling: Email: bgelling@arcor.de, Tel.: 0271 332177 oder auf der Homepage: www.bund-siegen-wittgenstein.de.
Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein, Aktuelles, 14.3.2019

Ausstellung: “Bau[Spiel]Haus”

Neues Museum Nürnberg, 22.03.2019 bis 16.06.2019

Alma Siedhoff-Buscher, Kinderspielschrank, 1923 (Nachbau, 1940er Jahre)
Foto: Kalan Konietzko

“Das Neue Museum Nürnberg feiert 2019 wie ganz Deutschland und viele inter­nationale Partner das Gründungs­jubiläum des Bauhauses in Weimar. Die legendäre Schule für Gestaltung verändert seit 100 Jahren das Bild unserer Welt. Ihre Konzepte für Bildung und Produktion, und damit letztendlich für die Gestal­tung eines neuen Miteinanders, sind bis heute unübertroffen.

Produktives und überaus innovatives Ele­ment war der spielerische Ansatz im bildnerischen Prozess der Bauhaus-Lehre und noch immer ist für das tief verankerte Bedürfnis nach kreativem Ausdruck das Spiel als künstlerische Strategie besonders wegweisend.

Die Bauhaus-spezifische und bis heute bewährte Einbindung von Spielkon­zepten und Spielräumen in die gestalterische Entwicklung verfolgt die umfangreiche Ausstellung BAU [ SPIEL ] HAUS im Neuen Museum Nürnberg. Reform­päda­gogi­sche Theorien des 19. Jahrhunderts werden ihren Ausprägungsformen im aktu­ellen Zeitgeist gegenübergestellt und Friedrich Fröbels Spielgaben treffen auf LEGO Architecture, Kreativlabore des Silicon Valley sowie zeitgenössische Posi­tionen in Kunst und Design. Heute, wo Computerspiele salonfähig und Intelligenz programmierbar geworden sind, scheinen Fragen nach Innovation und Kreativität in zeitgemäßen Lebens- und Arbeitsentwürfen aktueller denn je. Weiterlesen

Vortrag: Dr. Jürgen Nelles, Bonn: “Der Krimi im Dritten Reich –

Privatdozent Dr. Jürgen Nelles (Vorlage Nelles)

zwischen Subversion und Stabilisation.” Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“

In der neuen Ausgabe der Vortragsreihe „Siegener Forum“ geht es am Donnerstag, den 21. März 2019, um ein vielbeachtetes und keineswegs nur literarisches Thema: Über die Bedeutung des Genres Kriminalliteratur im Nationalsozialismus.

Der Vortrag zeichnet die Entwicklung des Krimis von etwa 1930 bis 1945 nach und beschreibt, wie die Nationalsozialisten der damals schon beliebten Literaturgattung zunächst nur wenig Beachtung geschenkt, dann für ihre (Propaganda-)Zwecke funktionalisiert und Krimi-Autoren schließlich instrumentalisiert haben.
Demzufolge wandelten sich im Laufe des Dritten Reiches die einschlägigen Motive, Themen und Figuren – besonders die Funktionen der jeweiligen Ermittler, Verdächtigen und „Verbrecher“. Der mit vielen historischen Fotos bebilderte Vortrag führt vor Augen, wie die damaligen politischen, sozialen und kulturellen Verhältnisse während der Nazi-Diktatur in Krimis präsentiert, ignoriert oder interpretiert, mitunter auch parodiert wurden.
Besprochen werden Kriminal- und Lebensgeschichten von zum Teil heute populären, aber auch unbekannteren Autoren wie Erich Kästner, Gerhart Hauptmann, Hermann Freyberg, Ernst Haffner, Robert Adolf Stemmle und anderen. Weiterlesen

Viele Gäste bei Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „Mit Macht zur Wahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“

 

Klasse AHS Berufskolleg Siegen

Pünktlich zum Weltfrauentag am 08. März wurde die Ausstellung „Mit Macht zur Wahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“ im Foyer des Kreishauses eröffnet, zu der Martina Böttcher, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, eingeladen hatte.

Nach der Eröffnung durch die stellvertretende Landrätin Jutta Capito referierte die Bonner Historikerin Ulrike Just über die eindrucksvolle Geschichte der europäischen Frauenrechtsbewegungen und machte deutlich, mit welchen Widerständen die Pionierinnen für das Frauenwahlrecht zu kämpfen hatten.

Die Gäste der Eröffnungsveranstaltung lauschten anschließend gespannt den Ausführungen der Schülerinnen und Schüler des AHS Berufskolleg Siegen. Eine Schulklasse hatte im Rahmen eines Unterrichtsprojekts zum Thema „Gleichstellung“ regionale Politikerinnen zu ihrem Werdegang und ihren Erfahrungen befragt. Die aufschlussreichen Ergebnisse veröffentlichten sie im Rahmen einer kurzen Präsentation.

Die Ausstellung wird noch bis zum 22. März zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung öffentlich und kostenlos zugänglich sein. Auch geführte Rundgänge mit Kreisarchivar Thomas Wolf, etwa für Schulklassen oder Vereine, sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Weiterlesen

Vortrag über Hexenprozesse im hatzfeldt’schen Herrschaftsbereich

Der Vortrag über Hexenprozesse früherer Jahrhunderte, der im Januar wegen schlechten Wetters abgesagt werden musste, wird nachgeholt. Dr. Claudia Kauertz spricht zum Thema „Hexenprozesse in der Reichsherrschaft Wildenburg und in der kurkölnischen Unterherrschaft Schönstein – ein Überblick“. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 16. März, um 17 Uhr, im Hotel Germania in Wissen statt. Im Wildenburger Gebiet und im Raum Schönstein, wo mehrere Linien des Hauses Hatzfeldt herrschten, waren die Hexenverfolgungen intensiv. Es standen mindestens 320 Menschen vor Gericht und für die meisten endeten die Verfahren mit dem Tod.
Die Referentin Claudia Kauertz bietet einen Überblick über die Hexenverfolgungen im heimischen Raum. Sie geht dabei auf die Rahmenbedingungen, die Ursachen, die Akteure und die Opfer ein. Ein Schwerpunkt wird die Haltung der Grafen von Hatzfeldt sein, die über die Gerichtshoheit verfügten und letztlich über die Führung der Hexenprozesse in ihrem Hoheitsgebiet entschieden.
Der Eintritt ist frei.

Quelle: Heimatverein des Kreises Altenkirchen, Pressemitteilung