„Zeitspuren“-Linktipp: Kreis Wittgenstein im Gewerbeadressbuch von 1838

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. das Gewerbeadressbuch aus den Jahr 1838 für den Kreis Wittgenstein.
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Weitere Einträge auf siwiarchiv zum aktuellen „Zeitspuren“-Projekt finden sich unter diesem Link: http://www.siwiarchiv.de/tag/zeitspuren/.

Ausstellung „Siegen im Postkartenformat“

Siegen Siegbruecke 1850 Jacob Scheiner

Historische Ansicht der Stadt auf dem Siegberg, gesehen von Westen, im Zustand von etwa 1850. Aquarell des Landschaftsmalers Jakob Scheiner von 1899. Diese Perspektive des Malers ist in Siegen als „Scheinerblick“ bekannt und wurde als Postkartenmotiv genutzt. In der Bildmitte der „Dicke Turm“ und das Untere Schloss (beide mit ockerfarbenem Verputz) sowie die weiß verputzte Martinikirche. Im Vordergrund der Fluss Sieg mit Siegbrücke. Im Bildvordergrund der Fluss Sieg mit historischer Siegbrücke. Dahinter, auf dem westlichen Sporn des Siegbergs, die evangelische Martinikirche (weiße Fassade) sowie das Untere Schloss mit „Dickem Turm“ (gelbe Fassaden). Von Jakob Scheiner [Public domain], via Wikimedia Commons.

Siegerlandmuseum, 22.7. – 9.9.2018

„Das Siegerlandmuseum verfügt über zahlreiche Postkarten mit Motiven aus Siegen und Umgebung. Sie zeigen die Entwicklung der Stadt in den vergangenen ca. 150 Jahren nach. Während die Postkarte das meist fotografisch wiedergegebene Bild der Stadt zeigt, haben Siegener Künstler ihre jeweils eigene Perspektive auf verschiedene Aspekte und Sehenswürdigkeiten der Stadt gerichtet. Die Konfrontation beider Sichtweisen ergibt ein drittes, wiederum neues Bild auf Siegen und Umgebung.“
Quelle: Siegerlandmuseum

32. Sitzung des regionalen Archivarbeitskreises in Bad Berleburg

Ein Schwerpunkt bildete die Vorstellung des Forschungs- und Publikationsprojekts „Zeitspuren 2“ durch den Siegener Histoirker Dieter Pfau M.A. Ebenfalls widmete man sich dem Stand der digitale Langzeitarchivierung im Kreisgebiet. Erste Pilotprojekte sind in zwei Archiven bereits in Vorbereitung. Die dauerhafte Sicherung von elektronischen Meldedaten war ein weiteres Thema, das wegen rechtlicher Vorschriften eine gewisse Dringlichkeit hat, über das die KollegInnen diskutierten. Aber nicht nur Forschungsprojekte oder drängende EDV-Fragen wurden beraten. Man widmete sich auch eine bestandserhälterischen Problem: dem Papierfischchen, das in Archiven im Kreisgebiet bereits nachgewiesen werden konnte. Die Planung für ein Publikationsprojektes des Arbeitskreises wurde schließlich weiter vorangetrieben, so dass im kommenden Jahr mit dem Erscheinen gerechnet werden kann.

„Zeitspuren“-Linktipp: Karte des Kreises Wittgenstein aus dem Jahr 1820

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. die Karte des Kreises Wittgenstein von 1820.
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„Zeitspuren“-Linktipp: Karte des Kreises Siegen vom Juli 1817

Das Forschungsprojekt zur Geschichte des 19. Jahrhunderts im Gebiet des Kreises Siegen-Wittgenstein veröffentlicht auf seiner Homepage auch repräsentative Quellen, wie z. B. die Karte des Kreises Siegen vom Juli 1817.
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Ausstellung: „Lehrgut. Kunstgeschichte in Schulbüchern und Unterrichtsmedien um 1900“

Eine Ausstellung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Universität Siegen.
Konzipiert von Prof. Dr. Joseph Imorde und PD Dr. Andreas Zeising in der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) vom 4. bis 31. Juli 2018.

Visuelle Kommunikation ist heute ein selbstverständlicher Bestandteil des schulischen Kunstunterrichts. Eine Zeit, in der das Bild im Schulbuch noch ein Novum war, führt hingegen eine Ausstellung vor, die vom 4. bis 31. Juli 2018 in der Passage der Teilbibliothek Unteres Schloß (US) zu sehen sein wird.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wurden um die Einführung eines Schulfachs Kunst Debatten geführt. Durch die Möglichkeiten der Fotografie waren ortsgebundene Artefakte nun im Medium des Bildes universell verfügbar geworden. Vielen erschien es nur folgerichtig, den bildungsbürgerlichen Schatz der Kunst auf dem Weg schulischer Vermittlung allen zugänglich zu machen. Den Einzug der Kunstgeschichte in das Schulbuch beförderte auch das junge Fach Pädagogik, das den Anschauungsunterricht zum didaktischen Königsweg erhob und eine Reform schulischer Curricula vorantrieb. Um 1900 wurde Kunstgeschichte nicht nur vielerorts als freiwilliges Wahlfach unterrichtet, um zum »Genuss« der Werke anzuleiten. Auch in Fächern wie Latein, Deutsch oder Geschichte hielt die bildende Kunst Einzug in gedruckte Lehrwerke, wurde »Kunstbetrachtung« zum Unterrichtsgegenstand. Weiterlesen

Architektur 1960+, Brutalismus – gibt es das im Kreisgebiet? Hinweise und Fotos gesucht

Die Bauforschung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) widmet sich in einem Projekt der Erforschung und Inventarisierung der Architektur der 1960er und 1970er Jahre. Neben repräsentativen Gebäuden – Kreisgebiet sind dies z. B. die Universität oder auch Kirchenbauten – sind neue Materialien wie der Sichtbeton (béton brut), die Verwendung besonderer Formen (z. B. sechs- bzw achteckige Grundrisse) und eine neue Farbigkeit (Orange, Gelb, Apfelgrün) Kennzeichen der Architektur dieser Jahre.
Auffällig zeigt sich die Architektur dieser Jahre in den genannten Großbauten im Kreisgebiet. Aber auch kleinere Bauten (Wohnhäuser, Siedlungen, Wirtschaftsgebäude, ….) aus den Jahren wurden mit den oben genannten architektonischen Stilmitteln geschaffen. Beispiele solcher Bauten sucht nun siwiarchiv. Alle Hinweise auf Gebäude können als Kommentare zu diesem Beitrag gepostet werden. Falls Fotos gepostet werden, bitte an folgende Adresse: siwiarchiv@googlemail.com . Die Bilder werden, falls eine entsprechende Erlaubnis vorliegt, vom siwiarchiv-Administrator ebenfalls als Kommentar zu diesem Artikel eingestellt werden.

Weitere Informationen zum Vorhaben des LWL finden sich auf dieser Interentseite:
https://www.lwl.org/dlbw/service/projekte/moderne-1960-plus

Willy Brandt in Siegen 1961: Bilder aus dem SMS-Archiv

Quelle: SMS group, Unternehmensarchiv, Besuch der Feinmechanischen Werken der Siemag in Eiserfeld von Willy Brandt 1961, Kontaktbogen

Im Fotoarchiv der Hilchenbacher SMS-Group finden sich einige Bilder des Besuchs Willy Brandt bei der Firma Siemag in Siegen-Eiserfeld. Die hier gezeigten Kontaktbögen geben einen ersten Eindruck über den Besuch.
Über die Verlauf des Brandt-Besuchs im Siegerland gibt die lokale Presse, die sich im Siegener Stadtarchiv befindet, Auskunft:
Zwischen 8:15 und 8:30 Uhr wurde Brandt in Siegen-Niederschelden erwartet. Seine Hubschrauber landete allerdings mit 45minütiger Verspätung (wegen Nebels) auf dem Rosengarten-Sportplatz. An der Omnibuswende, wo empfing ihn die örtliche Bergknappenkapelle. Der Ortsbürgermeister überreichte ihm ein siamesisches Kätzchen als Geschenk. …..
Nach einem halbstündigen Aufenthalt wurde die auch als „Kreuzfahrt des Vertrauens“ bezeichnete Besuchsreise Brandts nach Siegen-Eiserfeld fortgesetzt, wie schon in Niederschelden wurde Brandt auch hier vom Bürgermeister empfangen. Bei der anschließenden Besichtigung der Firma Siemag wurde Willy Brandt von Bernhard Weiss begrüßt und begleitet.

Quelle: SMS group, Unternehmensarchiv, Besuch der Feinmechanischen Werken der Siemag in Eiserfeld von Willy Brandt 1961, Kontaktbogen

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Willy Brandt in Siegen-Geisweid 1961

Willy Brandt 1961 in Geisweid, aufgenommen in der Nähe der Eisenwerke. Zu sehen ist auch der spätere Berliner Bürgermeiser Klaus Schütz. Der Mann am Mikrofon ist der ehemaliger Bürgermeister von Klafeld-Geisweid Hans Berner, . (Quelle: Thomas Berner)

Nachdem auf siwiarchiv der Besuch Willy Brandts im heutigen Kreisgebiet Thema war, wurden in diversen Facebook-Gruppen die Bilder kommentiert und um weitere ergänzt. Die Bilder zeigt Willy Brandt in Siegen-Geisweid. Vielen Dank für die Erlaubnis das Bild auch hier auf siwiarchiv zu posten! Weiterlesen