Miszelle zu Hilchenbacher Vermesser Johann Jacob Vorlaender (1799-1886) online

Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster hat unlängst in ihren digitalen Sammlungen die folgende Miszelle online verfügbar gemacht: „Johann Jacob Vorländer, kgl. Steuerrat in Minden : Ein Beitrag zum Vermessungswesen im Regierungsbezirk Minden“, in: Mindener Heimatblätter für die Kreise Minden und Lübbecke, das alte Fürstentum Minden, 18. Jg. (1941) H 1/2, S. 3.

Wohl grundlegend zu Vorlaender ist: Pfitzer, A. (1913): Zur Geschichte des Rheinisch-Westfälischen Katasters – Johann Jakob Vorlaender, ein Vorkämpfer des preußischen Vermessungswesens. in: Zeitschrift für Vermessungswesen 42, S. 1-7, 40-49, 57-70, 81-94, 113-128. In der regionalen Literatur findet sich nur der Beitrag Wilhelm Güthlings „Steuerrat Johann Jakob Vorlaender, Ein Siegerländer Vermessungsfahmann“, in: Unser Heimatland (1951), S. 158

 

6 Gedanken zu „Miszelle zu Hilchenbacher Vermesser Johann Jacob Vorlaender (1799-1886) online

  1. Die in der Miszelle erwähnte Schrift J. J. Vorländers „Die Waldwirthschaft im Wiehen-Gebirge“ (https://books.google.de/books?id=pJ5XAAAAcAAJ) enthält auch ein Gutachten seines Bruders Friedrich, Stifts-Oberförster in Allenbach/Keppel und ehemals Kreis-Haubergs-Oberförster. Für forstgeschichtlich interessierte Siegerländer also nicht ganz uninteressant.

  2. Die Lebensdaten des Vaters „1752-1823“ finden Bestätigung bei Wilhelm Hartnack, Stift Keppel im Siegerland 1239-1951, Band 3, S. 420.
    Die Genealogie ist wegen der Vornamenvergabe etwas verwirrend. Johann Henrich Vorländer (um 1709 – 1786) war zweimal verheiratet. Sohn aus erster Ehe: Johann Henrich (1746-1825); Sohn aus zweiter Ehe: Johann Jacob (1752-1823). Johann Henrich d. J. hatte einen Sohn Johann Jacob (1773-1831); Johann Jacob d. Ä. hatte die Söhne Johann Jacob und Friedrich. Der in der Hessischen Verzeichnung genannte J.J.V. war also ein Halbcousin (falls es das Wort geben sollte) des Geodäten und Haubergs-Oberförsters.

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