Literaturhinweis: „700 Jahre Nikolaikirche in Siegen 1317 – 2017“

Das Buch, das als Band 27 der Reihe „Beiträge zur Geschichte der Stadt Siegen und des Siegerlandes“ erschienen ist, ist erhältlich bei der evangelischen Nikolai-Kirchengemeinde, Pfarrstraße 2, 57072 Siegen, beim Kreiskirchenamt Siegen / Wittgenstein (Zentrale) sowie in den örtlichen Buchhandlungen.

s. a. Wikipedia-Eintrag zur Nikolaikirche
s.a. Eintrag im Wiki „Zeit.Raum Siegen“

Neuerrichtung eines Holzportals mit Informationsschildern am Krombacher Schlag

Der Krombacher Schlag auf dem „Alten Heck“ ist ein historischer Grenzübergang an der Siegener Landhecke. Von der alten Wegtrasse sind noch zahlreiche Hohlwege zu erkennen.

Bild: Stadt Kreuztal

Es ist davon auszugehen, dass diese Wegeverbindung zwischen Nassau-Oranien und Kurköln bereits seit dem Mittelalter bestand. Aufgrund der geschichtsträchtigen Bedeutung des Geländes erfuhr dieses als Erlebnispunkt an der Eisenstraße Südwestfalen eine weitere Aufwertung. Auf der Höhe im Bereich der Unterführung von der B54 stand bis 2014 ein massives Holzportal mit Informationsschildern. Das Portal musste aus Gründen der Baufälligkeit vorübergehend demontiert werden. Weiterlesen

Video: Markus Jung „Glocken der Nikolaikirche zu Siegen“

“ …. Der Turm beherbergt sechs Glocken, von denen fünf aus dem Mittelalter stammen. Vier der Glocken wurden im 14. Jahrhundert gegossen, eine stammt aus dem Jahr 1408. Ein derartiger Bestand ist sonst nur noch im Herforder Münster vorzufinden.[8] In der Turmlaterne hängt seit 1463 die Stundenglocke. Für ihre Herstellung war in der Stadt Metall – Töpfe und Schüsseln – gesammelt worden.[31] Die fünf Glocken des liturgischen Geläuts befinden sich im Glockenstuhl unterhalb der Turmuhr. Die Läuteordnung ist an den Westwänden in der Nähe der Seiteneingänge einsehbar; das volle Geläut aller fünf Glocken ertönt zu Ostern, Pfingsten, Weihnachten und an Neujahr zum Jahreswechsel um Mitternacht sowie zu Konfirmationsgottesdiensten. Die älteste Glocke der Nikolaikirche, die Zeichenglocke aus dem Jahr 1300, ist zugleich die kleinste des Geläuts. Sie schlägt die Viertelstunden. Größte Glocke des Geläuts ist die Sturmglocke von 1335, die einzeln nur bei drohender Gefahr geläutet wurde. Die jüngste Glocke der Kirche, die Jung-Stilling-Glocke, kam im Jahr 1947 auf den Turm. Sie sollte die Abendglocke aus dem Jahr 1408 ersetzen, die 1919 einen Sprung bekommen hatte. Die Abendglocke konnte nach langjährigem Verbleib im Siegerlandmuseum im Jahr 1993 repariert werden und läutet seitdem wieder jeden Abend um 19 Uhr auf dem Turm. Weiterlesen

Projekt „Alte Vogtei“ – Heimatvereine trafen sich zum Austausch

Auch wenn das frühsommerliche Wetter sicherlich Grund genug für eine andere Gestaltung des Samstagnachmittages waren, trafen sich auf Einladung des Heimatvereins „Alte Vogtei“ Burbach trotzdem einige Vertreter der umliegenden Heimatfreunde, um gemeinsam zu überlegen, wie eine Zusammenarbeit beim Blick auf das Projekt Besucher-, Begegnungs- und Erlebniszentrum (BBEZ) Alte Vogtei aussehen kann. Der neue Vorsitzende der Burbacher Heimatfreunde, Volker Gürke, begrüßte die Gäste und erläuterte den aktuellen Sachstand des Projektes: „Wir möchten einen intensive Zusammenarbeit erreichen. Mit dem angestoßenen Austauschprozess geht es darum, Stärken zu stärken, die vorhandenen Angebote zielführend miteinander zu verknüpfen und Themenfelder sowie Schwerpunkte der einzelnen Heimatvereine optimal darzustellen“, fasste Gürke das Anliegen zusammen. „Wir stehen daher sicherlich erst am Anfang der Überlegungen.“ Weiterlesen

Brückenerneuerung zur Ginsburg

Neue Brücke zur Ginsburg wird pünktlich zu Ostern fertig

Der Verein zur Erhaltung der Ginsburg und der Siegerländer Burgenverein haben die Stadt Hilchenbach informiert, dass die neue Brücke zur Burgruine spätestens zu den Osterfeiertagen fertiggestellt ist. Das Grundgerüst steht bereits und die abschließenden Arbeiten laufen auf Hochtouren. Die Verantwortlichen der Vereine und auch die Stadt Hilchenbach sind sehr erleichtert, dass die lange Sperrung damit endlich aufgehoben werden kann und der Zugang zu einem Wahrzeichen der Region wieder uneingeschränkt möglich ist.
Weiterlesen

»13. Siegerländer Kirchentour«

Exkursion in Siegens Norden am 8. April

Zu der Exkursion „13. Siegerländer Kirchentour“ lädt der Heimatbund Siegerland-Wittgenstein am Samstag, 8. April 2017, in den Norden der Kreisstadt Siegen ein. Die Teilnehmer treffen sich um 10:00 Uhr an der Evangelischen Christuskirche, Hainbuchenweg 1, in Siegen-Weidenau.

Zunächst steht die Besichtigung dieser Kirche auf dem Programm, danach statten die Teilnehmer der Katholischen Heilig Kreuz Kirche in Siegen-Weidenau einen Besuch ab. Weiter geht es zur Evangelischen Haardter Kirche. Im Anschluss wird die Katholische Kirche „St. Joseph“ in Weidenau besucht, in der auch ein Orgelspiel zu hören sein wird.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen im „Gründel’s“ (Gasthaus in Geisweid) werden noch die Katholische Kirche „St. Marien“, die Evangelische Kirche Wenscht und die Evangelische Talkirche Klafeld besichtigt. Das Ende der Veranstaltung ist gegen 16:30 Uhr geplant. Die Besuche der einzelnen Kirchen finden jeweils unter fachkundiger Führung statt.

Eine Anmeldung zur „13. Siegerländer Kirchentour“ ist bei der Geschäftsstelle des Heimatbundes Siegerland-Wittgenstein e.V. (Koblenzer Straße 73, Siegen, Telefon 0271 333-2325 oder per E-Mail: heimatbund@siegen-wittgenstein.de erforderlich. Bitte angeben, ob die Teilnahme am Mittagessen gewünscht ist. Die Exkursion ist für Mitglieder des Heimatbundes kostenfrei, für alle anderen Teilnehmer fällt ein Beitrag von 5 Euro an. Die Kosten für das Mittagessen trägt jeder persönlich.

Quelle: Kreis Siegen-Wittgenstein, Pressemitteilung, 21.03.2017

Kreuztal: NRW-Stiftung fördert Instandsetzung der Schmiede Krämer mit 32.000 Euro

Förderzusage an den Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen

Gute Nachrichten aus Düsseldorf: Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung unterstützt den Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen mit einer Förderung in Höhe von 32.000 Euro. Das beschloss am 09.02.2017 der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Harry K. Voigtsberger in Düsseldorf. Mit dem Zuschuss der NRW-Stiftung und mit Spendengeldern soll die Schmiede Krämer denkmalgerecht instandgesetzt werden.
Der Verein möchte den letzten von vormals fünf Schmiedebetrieben wieder beleben. Das nötige Inventar, also Esse, Ambosse und Werkzeuge, sind noch erhalten. Die Schmiede braucht jedoch ein neues Dach, neue Wände und Türen. Nach seiner Restaurierung wird dieser kleine regionaltypische Handwerksbetrieb wieder der Öffentlichkeit zugänglich: Zukünftig wird die Schmiede Krämer für Schmiedevorführungen und Workshops mit Kindern und Jugendlichen genutzt werden können.
Die Schmiede Krämer steht beispielhaft für die Arbeitsverhältnisse des 19. Und 20. Jahrhunderts. Die NRW-Stiftung fördere dieses Projekt auch, da es heimatliche Geschichte am historischen Ort wieder lebendig mache, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung. Der Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen sei zudem ein äußerst engagierter Verein, der schon seit vielen Jahren durch sein vielfältiges Engagement das kulturelle Leben Littfelds bereichere.
Quelle: NRW-Stiftung, Pressemitteilung, 10.2.2017