Geisweider Dr.-Dudziak-Park wird denkmalgerecht saniert

Der Dr.-Dudziak-Park ist seit 2011 als Gartendenkmal eingetragen und soll nun bis Mitte 2019 seinen historischen Charakter zurückerhalten. (Foto: Stadt Siegen)

Die Siegener Stadtverwaltung stellte am Mittwoch, 14. Februar 2018, im Geisweider Rathaus die Pläne zur Sanierung des Dr.-Dudziak-Parks im Wenscht vor. Die unter Denkmalschutz stehende Parkanlage soll bis Mitte 2019 ihren historischen Charakter zurückerhalten und denkmalgerecht weiter entwickelt werden.

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger informierten sich im Großen Sitzungssaal und gaben im Rahmen der Bürgerbeteiligung wertvolle Anregungen. Seit 2011 ist der Park als Gartendenkmal eingetragen.

„Die einmaligen, unter Schutz stehenden Strukturen des Parks möchten wir bewahren und für die Zukunft sichern. Der Dr.-Dudziak-Park soll wieder der attraktive Erholungsort werden, der er einmal war“, sagte Bürgermeister Steffen Mues in seiner Begrüßung. Weiterlesen

Eröffnung der Ausstellung „Arbeit hinter Gittern“

Wie fühlt es sich an, in einem Gefängnis zu arbeiten? Ehemalige Mitarbeiter der JVA Siegen haben gemeinsam mit Beschäftigten der Teilbibliothek Unteres Schloss der Uni Siegen eine Fotoausstellung installiert.

Arbeiteten früher in der JVA Siegen: Christian Janke und Rüdiger Zimmerman. Gemeinsam mit Bürgermeister Steffen Mues eröffneten sie die Ausstellung (v.l.)

„Wenn man im Gefängnis arbeitet, fühlt man sich sicher und geborgen – solange man den Schlüssel in der Tasche spürt“ erzählt Michael Wulf. Er hat früher die JVA Siegen geleitet. Gitterstäbe, mehrfach verschlossene, schwere Metall-Türen, sechs Hochbetten auf engem Raum – das Gefängnis im Unteren Schloss war Wulfs Arbeitsplatz. Wenn er heute ins Gebäude kommt, erkennt er vieles nicht mehr wieder. Studierende sitzen lernend über Büchern mit Rechts- und Wirtschaftstexten. Sogar einen Aufzug gibt es mittlerweile. Was damals der Knast war, ist heute die Teilbibliothek Unteres Schloss der Uni Siegen. Weiterlesen

Förderbescheid für Wasserburg Hainchen

v.l.n.r:: Bürgermeister Paul Wagener, Paul Breuer, Vorsitzender Siegerländer Burgenverein

Als verspätetes Weihnachtsgeschenk erreichte Ende Dezember 2017 Netphens Bürgermeister Paul Wagener die frohe Botschaft über bewilligte Fördermittel für das IKEK-Projekt „Freiraumgestaltung um die Wasserburg Hainchen“. Mit dem Förderbescheid der Bezirksregierung Arnsberg wurden 200.000 € bewilligt.

Im Rahmen eines Pressetermins im Rathaus überreichte Bürgermeister Paul Wagener am 04.01.2018 den Förderbescheid an Paul Breuer, den Vorsitzenden des Siegerländer Burgenvereins, der sich hocherfreut über die bewilligte Summe zeigte.

Die im Übrigen höchste Förderung für die Stadt Netphen für 2018 wird aufgeteilt auf Maßnahmen für das laufende und das kommende Jahr. Der zugrundeliegende Antrag, von der Landschaftsarchitektin Doris Herrmann verfasst, umfasste sage und schreibe 150 Seiten. Weiterlesen

Hilchenbach: Carl-Kraemer-Realschule und Klaus Stötzel engagieren sich für das Gedenken

Stolperstein Reinigung

Gemeinsam engagieren sich die Carl-Kraemer-Realschule und der Stellvertretende Bürgermeister Klaus Stötzel bereits seit Jahren für das Erinnern und Gedenken in ihrer Stadt Hilchenbach.
Fest zum Programm dieser „Arbeitsgemeinschaft“ gehört dabei das Reinigen der „Stolpersteine“ in Hilchenbach. An vier verschiedenen Standorten sind im Hilchenbacher Stadtzentrum insgesamt 12 dieser mit Messingplatten belegten 10 qcm großen Betonsteine zu sehen. Die „Stolpersteine“ erinnern mit einer persönlichen Inschrift an die zwölf während der NS-Zeit deportierten und ermordeten Hilchenbacher Juden. Damit sie den Passanten auffallen haben Schülerinnen und Schüler der Realschule mit Unterstützung des Lehrers Soufian Nafati und von Klaus Stötzel diese Gedenksteine vor kurzem gesäubert.
Am 19. November trat eine weitere Gruppe von Schülerinnen und Schülern zum dritten Mal nach 2016 bei der Gedenkstunde zum Volkstrauertag des VdK-Ortsverbandes Müsen-Dahlbruch auf. Vor dem Ehrenmal in Müsen trugen die Jugendlichen diesmal das Totengedenken vor. Weiterlesen

Gemeinde Burbach versteigert Möbelstücke aus dem Landhaus Ilse

Landhaus Ilse, Quelle: Gemeinde Burbach

Viel Arbeit liegt hinter den Männern des Burbacher Bauhofs. In zahlreichen Arbeitsstunden hatten sie in den vergangenen Wochen und Monaten ein Sammelsurium von Schränken, Stühlen, Tischen, Spiegeln und anderen Einrichtungsgegenständen aus dem im Volksmund “Landhaus Ilse “ genannten Gebäude entsorgt oder fein säuberlich in einer Lagerhalle in Burbach aufgestellt. „Nach wie vor eine große Menge an interessanten Möbelstücken, die sich dort aneinanderreihen“, sagt Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers beim Blick auf die vielen Objekte. „Nun möchten wir sie mit einer Versteigerung an den Mann oder die Frau bringen.“ Dieter Berger, Fachmann in Sachen Antiquitäten, hatte im Vorfeld alle Stücke gesichtet und bewertet. „Wir haben nun unsere Vorstellungen von den Mindestgeboten, mit denen wir ins Rennen gehen wollen“, betont Ewers. „Unter den Hammer kommen die Einrichtungsgegenstände am 18. November.“ Interessierte haben vorab die Möglichkeit, sich die Exponate am 8. November von 17 bis 19 Uhr und am 11. November von 13 bis 15 Uhr anzuschauen. Ausstellungsort ist eine Lagerhalle in der Leimekaute. Eine Beschilderung zeigt Besuchern den Weg. Die Abgabe des (antiken) Mobiliars erfolgt nur gegen Barzahlung und direkter Mitnahme. Außerdem ist der Versteigerungskatalog abrufbar. Weiterlesen