Literaturhinweis: Heinrich Imhof: „Hoffnung auf ein besseres Leben

Die Auswanderung aus Wittgenstein nach Amerika im 18. und 19. Jahrhundert“

Der Autor dokumentiert in seinem Werk wie unendlich schwierig und mühsam die überwiegend
aus der großen wirtschaftlichen Not heraus geplanten und durchgeführten Auswanderungen aus Wittgenstein nach Amerika im 18. und 19. Jahrhundert abliefen. Dabei schildert er in vielen Beispielen die mit einem solchen tiefgreifenden Entschluss und dessen Umsetzung verbundenen
Schicksale und Erlebnisse.
Das Buch wird im Format von 17,0 x 24,0 cm erscheinen, reich bebildert sein und einen Umfang
von 560 Seiten haben. Davon werden auf 98 Seiten die Namen von Familienauswanderungen und Einzelemigrationen der über 5.400 ermittelten Auswanderern aus allen Orten des Altkreises Wittgenstein aufgeführt. Der Preis des Buches beträgt 38,00 Euro pro Exemplar.

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Plattform matricula-online.eu macht Kirchenbücher digital einsehbar

Im Jahr 2015 startete im Erzbistum Paderborn das Projekt zur Digitalisierung von Kirchenbüchern. Der Hintergrund: Die Bestände an Kirchenbüchern in den Kirchengemeinden sind oftmals stark benutzt. Um den Lesern eine zeitgemäße und qualitativ hochwertige Form der Benutzung sowie einen verbesserten Zugang zu den Archivalien zu ermöglichen, wurde vor drei Jahren damit begonnen, die Bücher schrittweise zu digitalisieren. Das Erzbistumsarchiv Paderborn plant ab April 2018, sukzessive auf die Online-Bereitstellung von Kirchenbüchern auf der Plattform Matricula umzustellen. Im Rahmen eines Pilotversuchs werden die Bücher der ehemaligen Paderborner Dompfarrei schon vorab zu sehen sein. Weiterlesen

Verband Deutscher Erbenermittler (VDEE®) gegen die Vernichtung von Erbnachweisen und Testamenten

„Derzeit gilt für Testamente und andere Erbnachweise eine Aufbewahrungsfrist von 100 Jahren. Aus Sicht des VDEE ist diese Frist deutlich zu kurz bemessen und führt zu schwerwiegenden Rechtsnachteilen insbesondere für testamentarische Erben. Sie stellt zugleich einen Verstoß gegen das im Grundgesetz garantierte Erbrecht gem. Art. 14 Abs. 1 GG dar. Ältere Verfügungen von Todes wegen haben unabhängig von ihrem Alter Bedeutung für Erben zum Nachweis des Erbrechts. Sehr häufig betrifft dies Fälle in den neuen Bundesländern, bei denen Grundbücher kriegs- und teilungsbedingt über Jahrzehnte unberichtigt geblieben sind. Diesem Personenkreis ist der Nachweis der Erbfolge nicht mehr möglich, wenn die Verfügungen von Todes wegen nicht mehr über einen längeren Zeitraum als 100 Jahre aufbewahrt werden. Auch die Übernahme der Akten in die Landesarchive ist nach gegenwärtiger Rechtslage nicht gewährleistet. Archive können aktuell selbst entscheiden, ob sie die Gerichtsakten für archivwürdig halten oder nicht. Weiterlesen

Findbücher zu den Zweitschriften der Personenstandsregister aus dem Kreisgebiet online

Das Landesarchiv NRW, Abt. Ostwestfalen-Lippe, hat unlängst die Findmittel zu den Personenstandsregister (Geburt, Heirat, Tod) der Standesämter aus den Alktkreisen online gestellt. Somit lassen sich nun umfangreichere, genealogische Recherchen in Detmold besser planen:

Vortrag „Siegerländer im Umfeld des Reformators Martin Luther“.

Freitag, 12. Januar, 20 Uhr, Haus der Kirche (Siegen, Burgstr. 21)

Gerhard Moisel spricht zu diesem Thema vor der .Familienkundlichen Arbeitsgemeinschaft im Siegerländer Heimat- und Geschichtsverein.

Neuerscheinungen zur Siegerländer Familienkunde:

Siegfried W. Neh: Johann Daniel Nöhe aus Weidenau (Siegerland)als Stammvater der ostpreußischen Familie Neh, Beiträge zur Siegerländer Familienkunde, Heft 13, Siegen 2017 (Selbstverlag des Siegerländer Heimat- und Geschichtsvereins, Schriftleitung: Gerhard Moisel, Andreas Bingener

Ausgehend von wenigen Familienpapieren der bis 1945 in Insterburg (Ostpreußen) und Umgebung ansässigen Familie konnte der Verfasser trotz eingeschränkter Forschungsmöglichkeiten seine Stammreihe zurückführen auf Johannes Neh/Nöh/Nöhe und seinen Sohn Johann Daniel, die seit spätestens März 1715 in Brakupönen (Kirchspiel Gumbinnen) nachweisbar sind. Brakupönen, ursprünglich ein von Schweizern besiedeltes Kolonistendorf, erhielt Zuwachs durch eine große Gruppe von Siegerländer Auswanderern, deren Geschichte von Dr. Walter Kolb bereits im Jahr 2000 in dieser Schriftenreihe (Heft 8) veröffentlicht wurde. Neh greift Kolbs Ergebnisse auf und ergänzt sie durch umfangreiche Schilderungen der Lebensverhältnisse seiner Vorfahren Nöh, die als Hammerschmiede und Reidemeister eine herausragende Rolle vor der Hardt und in den benachbarten Hüttenorten spielten. Das Heft kann zum Preis von 8,50 Euro bei der Geschäftsstelle bezogen werden.
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Briefwechsel aus dem Zweiten Weltkrieg

Armin Kohlberger, ehemaliger Mitarbeiter des Kreismedienzentrum, hat den 500 Briefe umfassenden Schriftverkehrs seiner Eltern während der Zeit des Nationalsozialismus´ transkribiert und teilweise annotiert. Diese Quelle wird im Rahmen einer bereits bestehenden Vereinbarung zukünftig im Kreisarchiv Siegen nutzbar sein.
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Literaturhinweis: Häuserbuch Obersetzen

Im Sommer 2017 hat Hannelore Kuhn diese 575 Seiten starke Buch fertiggestellt. Aus dem Vorwort:
„Auf den Gedanken eine Dokumentation über die alten „Setzer Hausnamen“ zu erstellen, bin ich gekommen, weil ich mehr über meine eigenen Vorfahren in Erfahrung bringen wollte.
Bei der Recherche mußte ich immer wieder feststellen, wie weit „verflochten“ die verwandtschaftlichen Verhältnisse in den beiden Ortsteilen Ober- und Niedersetzen waren und auch bis heute geblieben sind.
Dennoch ist auch immer wieder „frisches Blut“ hinzugekommen, da viele der „Eingeheirateten“ aus dem Netpher Land und auch umliegenden Gemeinden (Unglinghausen, Langenholdinghausen etc.) stammten und sich in Setzen niedergelassen haben. …..
Diese Dokumentation erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Ich hoffe, daß es mir gelungen ist, für viele Setzer und „Weggezogene“ ein interessantes Nachschlagewerk geschaffen zu haben. Ursprünglich war geplant, dieses Buch für beide Ortsteile zusammen zu erstellen; die Menge an Informationen und Bildern machte es allerdings erforderlich, Obersetzen separat zu veröffentlichen.“

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