Vortrag “Vor 100 Jahren: Das Epochenjahr 1914 – von der “Belle Epoque” zum 1. Weltkrieg”

Termin: 30. April 2014, 19:00 Uhr
Ort: Kreuztal, Terrassensaal der Weißen Villa, Hagener Str. 22, Dreslers Park
Kosten: 3 €
Redner: Wolfgang Hoffmann 

Der I. Weltkrieg setzte in Europa einer Phase ein Ende, in der die bürgerliche Lebensweise und Kultur sowie ihr Fortschrittsglauben triumphierten. In Kunst und Kultur schuf diese sogenannte “Belle Epoque” Glanzlichter, vor allem in den Metropolen Paris, Wien und Berlin, wie z.B. der “Jugendstil” heute noch bezeugt. Weiterlesen

Vor 150 Jahren: Shakespeare und Siegen

Wilhelm Oechelhäuser

Wilhelm Oechelhäuser By unbekannter Fotograf (Jahrbuch der Stadt Mülheim, 1983) [Public domain], via Wikimedia Commons

Heute vor 150 Jahren, anlässlich des 300. Geburtstages von William Shakespeare, gründete der Siegener Wilhelm Oechelhäuser in Weimar die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft. Die Veröffentlichung Oechelhäusers “Ideen zur Gründung einer Sakespeare-Gesellschaft” aus dem Jahr 1863 gab die Anregung zur Gründung der Gesellschaft.

Literatur/Link:
Oechelhäuser, Wilhelm, in: Das Digitale Shakespeare Memorial Album. Hrsg von Christa Jansohn, URI: http://www.shakespearealbum.de/uri/gnd/118735977. (Zugriff am 22.04.2014)
Plaum, Bernd D., „Oechelhäuser, Justus Wilhelm“, in: Neue Deutsche Biographie 19 (1998), S. 421-423 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd118735977.html
Habicht, Werner, Ein deutscher Klassiker? Über die Gründung der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft vor 150 Jahren, (revidierte Fassung von „Shakespeare und die Gründer“, in: Shakespeare Jahrbuch, 136 (2000), 74-89), URL: http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=19084

Bildungspartnerschaft “Gedenkstätte und Schule” startet

Gedenkstätte

Am 21. Mai 2014 startet mit einer Tagung der Medienberatung NRW in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit dem Schulministerium, dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport und der Landeszentrale für politische Bildung die neue Bildungspartnerschaft “Gedenkstätte und Schule”. Einladung und Programm sind als  Anlagen beigefügt.

BiPa_Gedenkstaette_Tagungsprogramm

140327_Tagungsankündigung (2) Weiterlesen

Wilnsdorf: Museums-Momente für Menschen mit Demenz

wilnsdorfmuseumsmomenteAm 5. Mai, 16-18 Uhr, sind Menschen mit Demenz und ihre Begleitpersonen herzlich ins Museum Wilnsdorf eingeladen zur Auftaktveranstaltung des Projekts “Museums-Momente”.

Das Bedürfnis nach Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe geht nicht automatisch mit einer Demenz verloren. Im Gegenteil – Kunst, Kultur und Musik können Schlüssel zur emotionalen Welt von Menschen mit Demenz sein. Sie benötigen jedoch eine besondere Form der Kommunikation. Weiterlesen

Workshop: Tourismusüberlieferung als historische Quelle -Touristiker, Archive und Forschung im Diskurs

Termin: 2. Juli 2014
Veranstaltungsort: Landeshaus Westfalen-Lippe, Plenarsaal
Veranstalter: LWL-Archivamt für Westfalen in Zusammenarbeit mit dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

programm-workshop-tourismus_2014-1Die Geschichte des Tourismus gelangt seit einigen Jahren vermehrt in den Blick der Wissenschaft. Die Bandbreite möglicher Forschungsaspekte ist groß: sozio-kulturelle, politische, ökonomische sowie geographische Fragestellungen sind von Interesse. Dabei überwiegen regionale und lokale Themenstellungen. Doch wie gestaltet sich die Quellenlage in den Archiven? Welche Überlieferungsstrategien verfolgen kommunale, staatliche und private Archive heute, um Quellen aus dem weiten Feld touristischer Angebote und Aktivitäten für die Zukunft zu sichern? Weiterlesen

Tagebücher Ludwigs des Älteren von Sayn-Wittgenstein jetzt online!

Ludwig_d_I_Wittgenstein

Ludwig Graf von Sayn zu Wittgenstein (* 7.- Dezember 1532 auf Schloss Wittgenstein; † 2. Juli 1605), Sohn Graf Willhelms I. (†  1570) und der Johanetta von Isenburg-Grenzau († nach 1561) besuchte seit 1545 mit seinen beiden Brüdern die Universitäten von Löwen, Paris und Orléans. Zwischen 1553 bis 1556 bereiste er Süd- und Westeuropa (Padua, Malta, Rom, Savoyen, Frankreich, England) und diente kurze Zeit Papst Pius IV. als Kämmerer.1556 kehrte er nach Wittgenstein zurück, wo sein Vater inzwischen eine lutherische Kirchenordnung erlassen hatte. Er selbst nahm zunächst ebenfalls die lutherische Konfesssion an. Hochgebildet und polyglott, zudem an konfessionellen Fragen sehr interessiert, stand er in engem persönlichen und brieflichen Austausch mit humanistischen Gelehrten seiner Zeit, darunter Heinrich Bullinger, Rudolf Gwalther und Theodor Beza. Den Reformator Caspar Olevian und Johannes Althusius förderte er und führte unter Olevians Einfluss 1578 die reformierte Konfession in der Grafschaft Wittgenstein ein.

Seine erhaltenen Tagebücher in sieben Bänden, in deutscher und lateinischer Sprache verfasst, decken die Jahre von 1559 bis 1605 ab und zeugen von Graf Ludwigs weit gespannten Interessen und enthalten Briefexzerpte und -abschriften seiner illustren Korrespondenzpartner. Weiterlesen

Literatur zu Landwehren in Westfalen

.Cornelia Kneppe (Hrsg.): Landwehren. Zu Funktion, Erscheinungsbild und Verbreitung spätmittelalterlicher Wehranlagen. Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Bd. 20, hrsg. Von Aurelia Dickers, Münster/Aschendorff [Mai] 2014 Preis 38,00 Euro.

Zusammenfassung des Tagungsbandes zum Kolloquium der Altertumskommission für Westfalen am 11. und 12. Mai 2012 in Münster:
Landwehren sind Wehranlagen aus einem mit undurchdringlichem Gebüsch bestandenen Wall-Grabensystem. In der neuen Veröffentlichung der Altertumskommission werden Ursprung, Entwicklung und Funktion von Stadtlandwehren vornehmlich im östlichen Münsterland beschrieben. Dabei nehmen die Landwehren um die Stadtfeldmarken von Ahlen, Beckum, Telgte und Warendorf eine besondere Stellung ein. Die Autorin hat anschaulich herausgearbeitet, dass viele der seit dem frühen 14. Jahrhundert auftretenden westfälischen Landwehren mehrere Erweiterungsphasen aufweisen, die sich aus Veränderungen des Siedlungsgefüges und aus das Fürstbistum Münster betreffenden Ereignissen erklären lassen. Spannend sind außerdem die Ergebnisse zur Funktion dieser Anlagen, die weit über die einer die städtische Umgebung schützenden Wehranlage hinaus geht.
Darin enthalten: Hans Ludwig Knau “”Hans Ludwig Knau: Beobachtungen an der Siegener Landhecke”, ein Aufsatz zu der Nassau-Siegener Landhecke.
s. a. Homepage der Altertumskommission für Westfalen

1.000 Eintrag auf siwiarchiv ein Osterbilderrätsel:

osterraetsel142Zu beantworten sind folgende drei Fragen:
1) Um welches Gebäude handelt es sich?
2) Wann wurde es erbaut?
3) Wer war der Architekt?

Die erste richtige Lösung aller drei Fragen, wird mit einem kleinen Preis belohnt. Die Auflösung des Rätsels erfolgt am 22. April 2014.

P.S. Es wäre schön, wenn der Lösungsweg skizziert wird.