Literatur zu Landwehren in Westfalen

.Cornelia Kneppe (Hrsg.): Landwehren. Zu Funktion, Erscheinungsbild und Verbreitung spätmittelalterlicher Wehranlagen. Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Bd. 20, hrsg. Von Aurelia Dickers, Münster/Aschendorff [Mai] 2014 Preis 38,00 Euro.

Zusammenfassung des Tagungsbandes zum Kolloquium der Altertumskommission für Westfalen am 11. und 12. Mai 2012 in Münster:
Landwehren sind Wehranlagen aus einem mit undurchdringlichem Gebüsch bestandenen Wall-Grabensystem. In der neuen Veröffentlichung der Altertumskommission werden Ursprung, Entwicklung und Funktion von Stadtlandwehren vornehmlich im östlichen Münsterland beschrieben. Dabei nehmen die Landwehren um die Stadtfeldmarken von Ahlen, Beckum, Telgte und Warendorf eine besondere Stellung ein. Die Autorin hat anschaulich herausgearbeitet, dass viele der seit dem frühen 14. Jahrhundert auftretenden westfälischen Landwehren mehrere Erweiterungsphasen aufweisen, die sich aus Veränderungen des Siedlungsgefüges und aus das Fürstbistum Münster betreffenden Ereignissen erklären lassen. Spannend sind außerdem die Ergebnisse zur Funktion dieser Anlagen, die weit über die einer die städtische Umgebung schützenden Wehranlage hinaus geht.
Darin enthalten: Hans Ludwig Knau “”Hans Ludwig Knau: Beobachtungen an der Siegener Landhecke”, ein Aufsatz zu der Nassau-Siegener Landhecke.
s. a. Homepage der Altertumskommission für Westfalen

1.000 Eintrag auf siwiarchiv ein Osterbilderrätsel:

osterraetsel142Zu beantworten sind folgende drei Fragen:
1) Um welches Gebäude handelt es sich?
2) Wann wurde es erbaut?
3) Wer war der Architekt?

Die erste richtige Lösung aller drei Fragen, wird mit einem kleinen Preis belohnt. Die Auflösung des Rätsels erfolgt am 22. April 2014.

P.S. Es wäre schön, wenn der Lösungsweg skizziert wird.

Gemeindeabend “Begegnungen mit…den deutschnationalen Flecken im Gewand der Gemeinschaftsbewegung/des Evangelisten”

15.04.2014, Beginn 19:30 Uhr
Siegen-Weidenau, ESG-Siegen Hermann-Reuter Haus, Ludwigstraße 4-6

Der Referent, Matthias Plaga-Verse, Dozent im Seminar der Ev. Theologie an Uni Siegen …. hat sich eine heikle Aufgabe vorgenommen: Er untersucht in seiner Doktorarbeit den deutschnationalen und Nazi-Einfluss auf die Publikation “Der Evangelist aus dem Siegerland”, dem Sprachrohr der Evangelischen Gemeinschaftsbewegung. Er hat bereits umfangreiches Quellenmaterial gesichert und gibt uns einen ersten Einblick in seine Ergebnisse.
Quelle: Veranstaltungshinweis der Evangelischen Studierendengemeinde Siegen

Siegen in historischen Filmaufnahmen


Download | YouTube to MP3

Im Rahmen eines Pressegespräches stellte die in Siegen ansässige Filmproduktion mundus.tv ihre neue DVD mit historischen Filmen aus der Region vor.
„Das ungebrochen große Interesse der Bevölkerung an Bildern und Filmen von Alt-Siegen hat uns dazu bewogen zwei filmische Highlights nochmals zu veröffentlichen“, so mundus.tv Inhaber
Alexander Fischbach. Die neue DVD beinhalte die Titel „700 Jahre Stadt Siegen aus dem Jahr 1924 sowie Siegen – Notizen zu einer Stadt aus dem Jahr 1966.
Weiterlesen

Pflege des La-Tene-Ofens in Wilnsdorf-Obersdorf

Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler dankte kürzlich dem Heimatverein Obersdorf für die Pflege des eisenzeitlichen Schmelzofens. Über die Würdigung freuten sich die Vorstandsmitglieder Rainer Wirth und Volker Stein, Ortsvorsteher Egon Dreisbach und Heimatvereinsmitglied Reiner Dreysse (vlnr.).

Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler dankte kürzlich dem Heimatverein Obersdorf für die Pflege des eisenzeitlichen Schmelzofens. Über die Würdigung freuten sich die Vorstandsmitglieder Rainer Wirth und Volker Stein, Ortsvorsteher Egon Dreisbach und Heimatvereinsmitglied Reiner Dreysse (vlnr.).

Im Wald westlich von Obersdorf liegt 2.500 Jahre alte Geschichte verborgen. Würden Schilder nicht auf die Sehenswürdigkeit hinweisen, wäre sie unter dem unscheinbaren Erdhügel kaum zu erahnen. Und würden sich nicht engagierte Menschen um die historische Stätte kümmern, hätte die Natur den Ort im Laufe der Zeit längst zurückerobert. Die Rede ist vom eisenzeitlichen Schmelzofen, und seiner Pflege hat sich der Heimatverein Obersdorf verschrieben. Weiterlesen

WDR-Archiv öffnet sich der Wissenschaft – ein Anfang?

Die Bedeutung von audio-visuellen Medien als wissenschaftliches Quellmaterial nimmt stetig zu. Die Archive der öffentlich-rechtlichen Sender sind sich dieses Stellenwertes bewusst: Ab sofort können diese für Wissenschaft und Forschung mehr genutzt werden.
Wer für wissenschaftliche Arbeiten wie etwa für eine Dissertation Video-, Bild- oder Tondokumente aus den öffentlich-rechtlichen Archiven nutzen möchte, kann einen Antrag stellen. Beim WDR geht das unter der Email-Adresse: info-historisches.archiv@wdr.de

 Quelle: WDRText S. 454, 10.4.2014

Zur Diskussion um die Öffnung der Rundfunkarchive s. a. die einschlägigen Einträge auf Archivalia.

Vortrag “700 Jahre Lohe (1314-2014)”

14. April 2014, 19:30
Hilchenbach, Markt 23, Ratssaal des Rathauses Hilchenbach

Im Jahr 1314 wurde als Zeuge “Everart der Dove (Daube) van dem Loe” genannt und 1340 erfolgte die Erwähnug des Hauses zu dem Lohe, der späteren Wasserburg der Herren Daube von Selbach und auch von Selbach-Lohe. Seit spätestens 1461 betrieben sie auch eine Hütte, die weit über das Siegerland hinaus bekannt war. Das Wasserschloss ist jedoch verschwunden, geblieben ist der Ortsteil Lohe.
Dr. Hartmut Müller, Kreuztal-Kredenbach, spricht auf Einladung des Hilchenbacher Geschichtsvereins.

Deutsche Digitale Bibliothek öffnet die Tür zur digitalen Zukunft unseres Kulturerbes

DDB_Logo_2_s_pos_RGB_R_96dpiKulturstaatsministerin Monika Grütters startet den regulären Betrieb der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB), dem einzigen nationalen Internet-Portal für Kultur und Wissenschaft.

In ihrer Rede betonte die Staatsministerin: „Die Deutsche Digitale Bibliothek eröffnet uns einen bislang nicht vorstellbaren Zugang zu unserem kulturellen Erbe. Via Internet können nun auch diejenigen angesprochen werden, die Museen, Bibliotheken, Konzertsäle und andere Kultureinrichtungen eher selten oder gar nicht besuchen. Mit der DDB gewinnen wir neue Chancen, sie mit unserem Kulturgut in Berührung zu bringen, sie dafür zu interessieren und ihnen Schwellenängste zu nehmen. Hier denke ich besonders an die Kinder und Jugendlichen, die schon im Netz zuhause sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass der virtuelle Zugang zu unserem kulturellen Erbe den Anreiz, die elektronische Präsentation der Objekte um eine reale Begegnung zu ergänzen, eher erhöht.” Weiterlesen